Pressemitteilungen

15.03.2017

Koryphäe der Nephrologie und Diabetologie, Prof. Bach referiert auf dem Gesundheitstag im Rathaus am 29. März zum Thema Diabetes und Nieren

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen

Gleich zwei hochkarätige Referenten werden zum Gesundheitstag, am Mittwoch, 29. März, im Rathaus erwartet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, sich in diesen spannenden Fachvorträgen zu informieren.

Prof. Dr. Dieter Bach, KfH-Vorstandsvorsitzender und Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie/Diabetologie, wird um 13 Uhr im Magistratssitzungssaal über Diabetes und der Gesunderhaltung der Nieren sprechen. Bürgermeister Herbert Hunkel: „Ich freue mich, dass Prof. Bach als Koryphäe in der Nephrologie und Diabetologie spontan zugesagt hat, auf unserem Gesundheitstag zu referieren. Wer ihn kennt, weiß, dass er ein besonderes Talent hat, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge sehr gut und verständlich zu vermitteln.“

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um rechtzeitiges Erscheinen gebeten.

Auf sieben bis acht Prozent der erwachsenen Bevölkerung schätzt die Deutsche Diabetes Gesellschaft hierzulande den Anteil der Diabetiker. Das sind über sechs Millionen Menschen - jährlich werden es rund 300.000 mehr. Weitere rund drei Millionen haben Diabetes, wissen es aber nicht. Denn diese Stoffwechselkrankheit macht lange Zeit kaum Beschwerden. Sehr oft sind es die Komplikationen und Folgekrankheiten, die die Betroffenen zum Arzt führen. Weil jahrelang anhaltend zu hoher Blutzucker Gefäße und Nerven schädigt, zeigen sich Folgen an Organen wie Augen, Herz und Niere. Bei etwa jedem vierten Patienten entwickeln sich diabetes-typische Veränderungen der Nierenfunktion (diabetische Nephropathie). Diese Erkrankung ist neben dem Bluthochdruck die häufigste Ursache für eine Nierenersatztherapie.

Doch es gibt für Diabetes-Patienten Möglichkeiten, die Dialyse zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern. Das Vortragsangebot möchte ein Stück dazu beitragen, dass Nieren trotz Diabetes gesund erhalten werden können.

 

Der Suchtprävention widmet sich an diesem Tag ein Vortrag von Rainer Ummenhofer, Dipl. Soziologe, Fachstelle für Suchtprävention, Suchthilfezentrum Wildhof, um 11.00 Uhr, im Magistratssaal. Auch hier lohnt sich der Besuch, denn suchtpräventives Wissen, Aufklärung und Sensibilisierung im Umgang mit Suchtmitteln können problematischen Verhaltens- und Konsumgewohnheiten vorbeugen.

Wenn ich traurig bin, erschöpft oder wenn es mir schlecht geht, wie sorge ich dafür, dass es mir wieder gut geht? Dies ist eine Kernfrage beim Thema Sucht. Kenne ich viele verschiedene Möglichkeiten, die mir helfen mich wieder besser zu fühlen, dann bin ich wahrscheinlich weniger suchtgefährdet. Falls ich nur wenige oder sogar nur ein wirksames Mittel kenne, um mich wohl zu fühlen, dann kann mein Trost zur Gefahr werden. Besonders in „schlechten Zeiten“, in denen ich täglich Trost brauche, wird daraus leicht Gewohnheit. Und das, was mir anfangs gut getan hat, wird vielleicht zum Suchtmittel, ohne dass ich nicht mehr auskomme. Ob Alkohol, Medikamente oder Glückspiel – fast alles kann süchtig machen. Suchtprävention bedeutet deshalb, viele Wege zu finden und zu erlernen, wie man gut für sich sorgt. Genießen können gehört dazu.

 

Ebenso lohnend ist ein Besuch der Aussteller im Plenarsaal des Rathauses, zwischen 9:00 Uhr und 12:00 Uhr. Neben verschiedenen Krankenkassen mit unterschiedlichen Gesundheitsthemen präsentieren sich die Firma Leo Pharma mit Informationen zum Weißen Hautkrebs sowie das Suchthilfezentrum Wildhof.

Der Besuch des Gesundheitstages im Rathaus ist für alle kostenfrei.