Pressemitteilungen

19.04.2017

Kultur am Puls der Zeit

Theater, Museen und lebendige Geschichte

Geschichte verstehen, aus der Geschichte lernen, die Gegenwart gestalten, das sind Ansätze, die in der Kulturarbeit der Stadt Neu-Isenburg umgesetzt werden.

Das diesjährige Reformationsjubiläum ist für Neu-Isenburg von großer Bedeutung, denn die Gründung der Siedlung Neu-Isenburg 1699 geht auf Hugenotten zurück, die als reformierte Christen aus dem katholischen Frankreich flüchteten. Das Theaterstück "Martinus Luther" am 27.4. in der Hugenottenhalle umreißt die Persönlichkeit eines der großen Reformatoren und verdeutlicht die Kernthesen der Reformation.

Grundlegendes zur Reformation und ein Überblick über das "Werden und Wesen der Reformatorischen Bewegung" ist außerdem noch bis zum 4.6. in einer Sonderausstellung im Stadtmuseum "Haus zum Löwen" zu sehen.

Das Theaterstück "Eine Stadt macht Geschichte" am 13.5. im Stadtmuseum "Haus zum Löwen" verfolgt den Ansatz, Geschichte zu verlebendigen. Eine Gruppe von Laienschauspielern führt die Besucher, die selbst zu Akteuren werden, durch das Museum und lässt sie an vielen Alltagsereignissen der Hugenotten teilhaben.

Eine haarige Sache, ebenfalls aus der Geschichte Neu-Isenburgs, ist der Beruf der Hasenhaarschneider, der von Dr. Konrad Schneider am 5.5. im Stadtmuseum vorgestellt wird.

Miterleben verdeutlicht viele Sachverhalte. Das wird auch bei der "Kleinen Nacht der Luftschiffe" am 29.4. Schwerpunkt. Viel wird über die Faszination der Luftschiffe gesprochen und wer Jules Verne liebt, ahnt, was erwartet werden darf. Auch hier führen Akteure in futuristische Welten, Filme, Verkleidungen, Papiertheater, Tanzworkshop versetzen bei Klaviermusik und Cocktails in andere Zeiten. Einen Vorgeschmack gibt der Youtube-Trailer auf dem neuem "Hugenottenhalle Neu-Isenburg" https://www.youtube.com/watch?v=BRQEvtiLWu0&feature=youtu.be
Kindern wird die Faszination Zeppelin zum Internationalen Museumstag am 21.5. in einem kindgerechten Workshop vermittelt.

Miterleben heißt auch, an Erinnerungen teilhaben zu lassen. Christel Malkemus, Neu-Isenburger Lokalpolitikerin, erzählt anlässlich des Internationalen Museumstages am 21.5. im "Haus zum Löwen" von einer Frau, von der sie in der Kindheit liebevoll betreute wurde und die eine verurteilte Kindsmörderin war. Prof. Marita Metz-Becker begibt sich in den "Gretchentragödien" auf Spurensuche eines tragischen Frauenschicksals.