Pressemitteilungen

10.05.2017

Anlässlich der Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“

Workshop für Frauen – Selbstbewusst in eigener Sache verhandeln

Begleitend zur Ausstellung Mütter des Grundgesetzes“ wird ein Workshop für Frauen am Montag, 22. Mai, angeboten, der unter dem Motto „Selbstbewusst in eigener Sache verhandeln“ steht. Referentin ist Bettina Schilling, Business Coach und Karriereberaterin aus Kronberg. Im Kurs sollen die kommunikativen Stärken herausgearbeitet und gelernt werden, diese gezielt einzusetzen, um daraus den eigenen erfolgreichen Verhandlungsstil zu entwickeln. Durch praxisorientierte Übungen soll das Repertoire in der Verhandlungsführung erweitert werden. Strategien sollen erprobt werden, wie Interessen selbstbewusst vertreten werden und Ziele erreicht werden können.

Der Kurs kostet 20 Euro inklusive Verpflegung. Anmeldungen per Mail sind zu richten an frauen.büro@stadt-neu-isenburg.de oder telefonisch unter 06102241754.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Büro F/Büro für staatsbürgerliche Frauenarbeit Wiesbaden statt.

Die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ ist noch bis zum 29. Mai im Foyer des Rathauses zu sehen.  

Gezeigt werden die Lebensbilder von vier Politikerinnen, die durch ihre unmittelbare Mitwirkung am Grundgesetz und der verfassungsrechtlichen Verankerung der Gleichberechtigung von Frauen, die Basis für dieses Prinzip schufen. Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel waren die vier weiblichen Mandatsträgerinnen des insgesamt 65 Abgeordnete umfassenden parlamentarischen Rats. Ihrem Einsatz ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu den konstituierenden Merkmalen der jungen Bundesrepublik wurde. Die Ausstellung würdigt das politische Engagement, dass die vier politischen Weg-Gefährtinnen, über die Grenzen ihrer Parteien hinweg, in den ersten Jahren der Bundesrepublik gezeigt haben.

Die Ausstellung wandert seit 2009 durch Deutschland und wirbt für das politische Engagement von Frauen und die Umsetzung des Artikels 3, Abs. 2 des Grundgesetzes in die praktische Wirklichkeit in Deutschland. Auch nach über 60 Jahren gibt es genügend Bereiche, in denen Frauen noch nicht in vollem Umfang, die durch das Grundgesetz verankerte, Gleichberechtigung in Anspruch nehmen können.