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14.06.2017

Ausstellung Soka Gakkai (SGI Deutschland) in Kooperation mit der Stadt Neu-Isenburg

Mayors for Peace „Die Würde des Lebens beschützen. Für eine Welt frei von Atomwaffen“ vom 3. Juli 2017 bis 14. Juli 2017

Am 3. Juli 2017 wird um 18.00 Uhr die Ausstellung „Die Würde des Lebens beschützen. Für eine Welt ohne Atomwaffen“, eine Kooperation der buddhistischen Gemeinde Soka Gakkai International (SGI) zusammen mit der Stadt Neu-Isenburg, als Mitglied der Mayors for Peace, eröffnet. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14. Juli 2017. Zum Abschluss der Veranstaltung findet am 14. Juli, um 13.00 Uhr, ein Friedensgebet unter Beteiligung verschiedener Religionsgemeinschaften vor dem Rathaus statt.

Die Schirmherrschaft für die Ausstellung hat Bürgermeister Herbert Hunkel übernommen. Eröffnet wird die Ausstellung durch Theo Wershoven, Dezernent für Kultur und Sport.

„Neu-Isenburg als Mitglied bei Mayors for Peace setzt sich für eine atomwaffenfreie Welt ein. Aus diesem Grund wird jedes Jahr am 8. Juli die Flagge der Mayors for Peace vor dem Rathaus gehisst, als Mahnung und zum Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki. Aus diesem Grund ist es mir eine Ehre, die Schirmherrschaft für die Ausstellung „Die Würde des Lebens beschützen. Für eine Welt ohne Atomwaffen zu übernehmen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Die von der buddhistischen Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai International (SGI) und der Friedensorganisation ICAN entwickelte Ausstellung wurde 2012 erstmals auf dem Weltkongress der „Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW) gezeigt, der 2012 in Hiroshima ausgerichtet wurde. Seitdem tourt sie durch die ganze Welt und macht nun in Neu-Isenburg Station.

 

Die Ausstellung soll über die Gefahren von Atomwaffen aufklären, Menschen dazu ermutigen, sich für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen und die Unterstützung für ein internationales Verbot von Atomwaffen fördern.

 

„Hiroshima und Nagasaki stehen für eine maßlose Verwüstung durch zutiefst grausame Waffen, die nie wieder eingesetzt werden dürfen. Dass durch die Aufrüstung mit Atombomben das Leben sicherer wird, ist ein Irrglaube – vor allem in Hinblick auf die aktuellen geopolitischen Konflikte,“ sagen die beiden Initiatorinnen der Ausstellung Atsuko Kato aus Neu-Isenburg und Heide Holzmeier aus Gravenbruch „es gibt nur einen Weg sicherer zu leben und eine nukleare Katastrophe zu verhindern, und das ist die Abschaffung von Atomwaffen.“

 

 Am 13. Juli 2017 um 20:30 Uhr wird passend zur Ausstellung der auch auf dem Filmfestival in Cannes gezeigte Dokumentarfilm „Countdown to Zero“ im CinePlace gezeigt. Der Film belegt, wie knapp die Menschheit einer nuklearen Katastrophe entkommen und wie aktuell die Bedrohung ist, die heute noch von Atomwaffen ausgeht. Sorgfältig aufbereitete Fakten und Zeugnisse bekannter Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft vereinen sich in diesem Film zu einem leidenschaftlichen Aufruf für eine vollständige nukleare Abrüstung. Der Eintritt ist frei. Zum Abschluss der Ausstellung soll es am 14. Juli 2017 um 13 Uhr unter den Kirschbäumen vor dem Rathaus Neu-Isenburg ein interreligiöses Gebet statt. „Wir beten gemeinsam für den Frieden. Auch dazu sind Sie sehr herzlich eingeladen", so eine Vertreterin der buddhistischen Gemeinschaft. Im Rahmen der Ausstellung haben Grundschulkinder der Freizeitvilla, der Hans-Christian-Andersen-Schule, der Wilhelm-Hauff-Schule, der Selma-Lagerlöf-Schule und des Kitz Gravenbruch insgesamt 1.000 Papierkraniche als Zeichen für den Frieden gebastelt. Die Friedenskraniche werden ebenfalls im Rathaus ausgestellt.

 

Die Ausstellung kann immer montags und dienstags von 7:30 bis 16:30 Uhr, mittwochs von 7:30 bis 17 Uhr und freitags von 7:30 bis 13 Uhr besucht werden.

 

Für weitere Fragen zu den Mayors for Peace steht die städtische Mitarbeiterin Claudia Lack gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung. claudia.lack@stadt-neu-isenburg.de, Tel. 06102-241-456.