Pressemitteilungen

12.07.2017

34 Neu-Isenburger Sportvereine beim Landessportbund gelistet

Gute Rahmenbedingungen für Freizeit-, Leistungs- und Spitzensport

Nach einer aktuellen Statistik des Sportkreises Offenbach, die allerdings nur die beim Landessportbund gemeldeten Vereine erfasst, sind in Neu-Isenburg 34 Sportvereine mit insgesamt genau 7.571 Mitgliedern aktiv. Damit trainieren mehr 20 Prozent der Isenburger in einem Sportverein. „Besonders erfreulich ist das Ergebnis bei dem Anteil der Vereinsmitglieder unter 18 Jahren. Über 39 Prozent der Mitglieder der Neu-Isenburger Sportvereine sind Jugendliche. Sport bietet ein hohes Maß an Lebensqualität, eröffnet Chancen für die Gesundheitsförderung und spielt in vielen Bereichen sozialer Stadtentwicklung ebenso wie bei der Integration von Flüchtlingen eine wichtige Rolle. Die Förderung der Vereinsarbeit ist daher die Stadt ein besonderes Anliegen“, sind sich Bürgermeister Herbert Hunkel und Stadtrat Theo Wershoven, Dezernent für Kultur und Sport einig.  

 

Ausgewertet hat der Sportkreis Offenbach in den 14 Städten des Sportkreises die Anzahl der Vereine, Mitgliederzahlen und die Sportarten. Gleichzeitig hat der Verband eine Hitliste der Sportarten ermittelt. Spitzenreiter ist Turnen, gefolgt von Fußball und Tennis. Ebenfalls zu den Top Ten gehören Handball, Leichtathletik, Tanzen, Schwimmen, Schießen, Tischtennis und der Pferdesport.

 

Mit einer guten Infrastruktur schafft die Stadt adäquate Rahmenbedingungen für Freizeit-, Leistungs- und Spitzensport sowie Schulsport gleichermaßen. Dafür stellt die Stadt den Vereinen für die verschiedensten Sportarten zahlreiche gepflegte Anlagen und Hallen kostenlos zur Verfügung.

Für die sechs Vereine mit Fußballabteilungen in Neu-Isenburg, die Schoppenmannschaften und Betriebssport-Fußballgruppen standen 2016 rund 72.000 Quadratmeter Spielfläche zur Verfügung. Hallensportarten finden in den fünf städtischen Sporthallen sowie in sechs Hallen in den Neu-Isenburger Schulen statt. Um zusätzliche Hallenzeiten für den Schulsport und die Vereine - aber auch für kulturelle Veranstaltungen zu schaffen, wurde 2014 die Freizeit- und Sporthalle im Sportpark Alicestraße gebaut. Sie wurde mit Mitteln aus dem Projekt „Soziale Stadt“ gefördert und ist knapp 2.000 Quadratmetern inklusive aller Nebenräume groß (die Dreifelder-Halle allein hat 1.113 Quadratmeter). Der Fachbereich Sport organisiert und initiiert zahlreiche Breitensport-Veranstaltungen in Neu-Isenburg in guter Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. Zu den Veranstaltungen gehören beispielsweise „Runter-vom-Sofa“, die Volleyball-Stadtmeisterschaft, die schottischen Hochlandspiele, das Volksradfahren und der Hugenottenlauf und der Hugenotten-Duathlon.

Die kommunale Sportförderung ist eine freiwillige Leistung der Stadt, für die Mittel im Haushalt bereitgestellt werden. Nach den Förderrichtlinien der städtischen Vereinsförderung wurden im vergangenen Jahr die
Isenburger Kultur- und Sportvereine mit 241.185 Euro unterstützt und erhielten einen Zuschuss für ihre investiven Maßnahmen in Höhe von 23.191 Euro. Bei den Aufwendungen der Stadt zur Förderung des Sportangebotes muss auch die fachgerechte Pflege, Reinigung und Betreuung der Sportanlagen hinzugerechnet werden. Im Auftrag der Stadt übernimmt dies der DLB. Im Jahr 2016 entstanden hierfür Kosten in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.