Pressemitteilungen

13.09.2017

Neu-Isenburger Bürgerinnen und Bürger mit Ideen für die Stadt der Zukunft

Die Stadt Neu-Isenburg mit ihren vier Gesellschaften, den Stadtwerken Neu-Isenburg GmbH, der GEWOBAU, dem Dienstleistungsbetrieb AÖR und der Stadtverwaltung, haben auf der Zukunftsmesse Quo Vadis im Rahmen einer Mitmachaktion die Ideen der Bürgerinnen und Bürger für die Stadt Neu-Isenburg im Jahr 2030 gesammelt.

Die Gewinne wurden im Anschluss an die Veranstaltung am 2. September, persönlich übergeben. Es gewannen einen Sodastream Lothar Heller (Dreieich), einen Gutscheine für das Wald-Schwimmbad zu 30 Euro Evelyn Könner (Dreieich), einen Einkaufs-Gutschein zu 25 Euro Karin Simon (Rodenbach) sowie ein Einkaufs-Gutschein zu 50 Euro Steffen Heß (Neu-Isenburg). Die zwei Hauptgewinner Endrin Islami aus Neu-Isenburg und Dieter Fröhlich aus Dreieich, die ein Wochenende mit dem E-Auto der Stadtwerke und ein Wochenende mit dem E-Auto von App2drive gewonnen haben, bekommen am 18. September, um 18 Uhr, im Magistratssitzungssaal, Hugenottenallee 53, ihren Gewinn von Bürgermeister Herbert Hunkel persönlich überreicht.

Mehr als um die Gewinne ging es bei der Aktion um die Ideen der Bürgerinnen und Bürger für die Stadt der Zukunft. Auf die drei Fragen: Wie stellen Sie sich den Klimaschutz in Neu-Isenburg vor? Und Wie möchten Sie 2030 in Neu-Isenburg leben? gaben die Bürgerinnen und Bürger interessante Antworten. Diese wurden gesammelt und ausgewertet. Bürgermeister Herbert Hunkel und Dirk Wölfing, Dezernent für Klimaschutz und Energiewende, geben einen ersten Überblick: „Zahlreiche Vorschläge und Anregungen wurden zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung und Mobilität eingereicht. Konkrete Beiträge und Möglichkeiten wurden für eine nachhaltige Zukunft der Stadt aufgezeigt.“

Insbesondere die umweltfreundliche Mobilität war vielen Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Viele wollten auf ausgebauten, gut markierten Wegen mit dem Fahrrad fahren. Die E-Mobilität war für viele ein weiteres wichtiges Thema, sei es beim Fahrradfahren oder Autofahren. Auch der Ausbau des Carsharing-Angebotes mit weiteren Standorten in Neu-Isenburg wurde thematisiert, als Alternative zum eigenen Privat-PKW.  

Zahlreiche Visionen beschäftigten sich mit dem Öffentlichen Personennahverkehr. Zum Teil auf einem hohen Abstraktionsniveau, wie zum Beispiel die Einrichtung einer Seilbahn auf der Frankfurter Straße.

Einige Bürgerinnen und Bürger wünschten sich ein barrierefreies Neu-Isenburg im Jahr 2030. Gewünscht wurden beispielsweise ein Bewegungspark und Grünflächen außerhalb der Einflugschneise.

Auch für den Klimaschutz wurden konkrete Wünsche geäußert, wie zum Beispiel, dass bei Neubauten der Flächenverbrauch geringer sein soll und Umweltaspekte beim Bauen von Wohngebäuden und Gewerbebauten berücksichtigt werden sollten. Generell soll die Solar-Energie weiter ausgebaut und gefördert werden.