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11.10.2017

Bansamühle ist am beliebtesten

179 Paare trauten sich in 2016 – Standesamt legt Bericht vor

Heiraten liegt nach wie vor im Trend: In Neu-Isenburg haben sich auch 2016 viele Paare „getraut“. Genau 179 Paare (2015: 142) schlossen vor dem Neu-Isenburger Standesamt die Ehe; neun Paare (2015: 4) gründeten eine Lebenspartnerschaft. Die meisten Paare haben sich für eine Trauung in der frisch sanierten Bansamühle entschieden. Weitere Trauorte waren das kleine Trauzimmer im Rathaus, das Hotel Kempinski Gravenbruch und das Bürgerhaus Zeppelinheim. Für die Begründung der Lebenspartnerschaften wählten die Paare ausschließlich die Bansamühle.

 

Die vielfältigen und schönen Möglichkeiten in Neu-Isenburg zu heiraten, hat das Standesamt zu Beginn des Jahres 2016 auf der ersten Hochzeitsmesse im Hotel Kempinski Gravenbruch vorgestellt. Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt: „Wir freuen uns, dass wir weit über die Stadt hinaus ein attraktiver Ort für den Start in die Ehe sind. Dazu trägt neben den fünf verschiedenen Örtlichkeiten für eine Trauung im kleineren oder größeren Rahmen natürlich auch das freundliche und kompetente Team unseres Standesamtes entschieden bei.“

 

Alle statistischen Zahlen aus dem Standesamt finden sich im Jahresbericht des Standesamtes 2016, der jetzt dem Ausschuss für Familie, Jugend, Senioren und Soziales vorliegt.

 

Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich des Standesamtes ist die Einbürgerungsstelle, die umfassende Beratungen zu den Voraussetzungen zum Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft bietet und gleichzeitig auch die entsprechenden Anträge annimmt. 137 Anträge wurden im Jahr 2016 entgegen genommen, bearbeitet und anschließend an das Regierungspräsidium Darmstadt zur endgültigen Entscheidung weitergeleitet. 139 Einbürgerungsurkunden hat das Standesamt an die neuen deutschen Staatsbürger ausgehändigt.

 

165 Sterbefälle beurkundete das Standesamt 2016, insgesamt sind 351 Neu-Isenburger verstorben. Urkunden haben die Standesbeamten ferner für drei im Ausland geborene Kinder ausgestellt, 342 Kinder von Neu-Isenburger Bürgern kamen in auswärtigen Krankenhäusern zur Welt. Beurkundungen übernimmt das Standesamt auch bei Vaterschaftsanerkennungen und Namensänderungen.

 

Das Jahr 2017 bringt für das Standesamt neue Aufgaben und einige Gesetzesänderungen. Seit März dieses Jahres sind in Hessen die Gemeinden für die Entgegennahme von Kirchenaustrittserklärungen zuständig, in Neu-Isenburg wurde diese Aufgabe dem Standesamt übertragen. Bereits 114 Bürgerinnen und Bürger haben in diesem Jahr eine solche Erklärung in Neu-Isenburg abgegeben. Mit dem Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts, das am 01. Oktober in Kraft trat, können jetzt auch gleichgeschlechtliche Paare die Ehe schließen, Lebenspartnerschaften können nicht mehr begründet werden. Das 2. Personenstand-Rechtsänderungsgesetz weist den örtlichen Standesämtern ebenfalls neue Aufgaben zu. Während bisher das
Standesamt I in Berlin zentral die Nachbeurkundungen von Geburten, Eheschließungen oder Sterbefällen von im Ausland lebenden Deutschen übernommen hat, ist ab 01. November das Standesamt zuständig, in dessen Zuständigkeitsbereich die Betroffenen ihren Wohnsitz haben oder zuletzt in Deutschland hatten. Ebenfalls ergibt sich für die Standesämter nach gleicher Regelung auch die Zuständigkeit für Erklärungen zur Namensführung von Ehegatten, von Lebenspartnern, Namensangleichungen und Namensführungen von Kindern.  

 

 

 

 

Sprechstunden des Standesamtes

Die Standesbeamtinnen sind während der offenen Sprechstunde des Standesamtes montags, dienstags und donnerstags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, mittwochs von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung persönlich erreichbar. Telefonisch ist das Standesamt unter Telefon 06102- 241-341, 241-344,  241-343 und 241-340 oder per E-Mail: standesamt(at)stadt-neu-isenburg.de erreichbar.

 

Seit Juni 2015 bietet das Standesamt einen ganz besonderen Service an: So ist es bereits ein Jahr vor dem gewünschten Trautermin möglich, diesen verbindlich zu reservieren gegen eine Reservierungsgebühr in Höhe von 40 Euro. Die Termine der Samstagstrauungen in der Bansamühle bis Ende 2018 wurden bereits verbindlich festgelegt und können auf der städtischen Internetseite abgefragt werden, letzter Trautermin ist jeweils 12.00 Uhr. Es ist an diesen Samstagsterminen auch möglich, nachmittags zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr im Kempinski Hotel Gravenbruch, dem Mercure Hotel Neu-Isenburg und dem Bürgerhaus Zeppelinheim getraut zu werden. Bezüglich der Verfügbarkeit der Räumlichkeiten sind die Anfragen direkt an die beiden Hotels bzw. das Kulturamt der Stadt Neu-Isenburg zu richten und danach mit dem Standesamt Kontakt aufzunehmen.