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12.10.2016

Gerhard H. Gräber – Kleines Dankeschön für einen großen Ehrenamtler

Ob Sozialpate, Stadtkümmerer, Sportcoach, Integrationsbeauftragter des Schützenvereins, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der FDP, Erzähler beim Bembeltreff, Führer zur Stadtgeschichte, Heimatforscher, Dialektförderer, Schöffe, Alt hilft Jung- Unterstützer, JOBfit-Lotse beim Kreisprojekt „JOBfit interaktiv – Sport verbindet die Region“ und noch vieles andere – seit über 40 Jahren ist Gerhard Gräber einer der engagiertesten Bürger der Stadt Neu-Isenburg.   

Aus gesundheitlichen Gründen legt er nun, einen Teil seiner Ämter, als Sportcoach, Sozialpate, Stadtkümmerer, JOBfit-Lotse und Mentor beim Kreisprojekt „JOBfit interaktiv – Sport verbindet die Region“, zum 1. Oktober nieder. Nur sein Vorstandsamt bei der Schützengesellschaft 1961 Neu-Isenburg e.V. will er noch weiterführen.

Für sein langjähriges Engagement bedanken sich Bürgermeister Herbert Hunkel und Theodor Wershoven, Dezernent für Kultur und Sport, im Rahmen der Magistratspressekonferenz bei ihm: „Menschen wie Gerhard H. Gräber können gar nicht anders. Sie sehen, wo der Schuh drückt, sie hören zu und haben sofort eine Idee. Trotzdem ist die Gesundheit das Wichtigste im Leben und deshalb verstehen wir auch seine Entscheidung, ein bisschen kürzer zu treten.  Aber so, wie wir ihn kennen, wird er uns auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Da er schon fast alle Auszeichnungen und Ehrungen erhalten hat, und außerdem von dem ganzen Edelmetall seine Familie nichts hat, wollen wir ihm den offiziellen Abschied aus seinen Ehrenämtern mit dieser Torte nun versüßen“.

 

In der Tat ist die Liste der Ehrungen und Auszeichnungen beachtlich. Zuletzt (2016)  erhielt Gerhard H. Gräber die höchste Auszeichnung des Landessportbundes Hessen (LSBH), den Heinz-Lindner-Preis, für seine Idee zum Projekt „Rund um die Scheibe ist niemand allein“ und seinen Einsatz für erfolgreiche Integration sowie sein vereinsinternes soziales Engagement, vor allem für Jugendliche.  

Gerhard H. Gräber hat bereits 2002 die Große Ehrenplakette, mit einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, für sein langjähriges und intensives kommunalpolitisches Engagement erhalten - die nach der Ehrenbürgerschaft - die zweithöchste Auszeichnung der Stadt Neu-Isenburg. 2004 wurde er als Stadtältester geehrt und erhielt den Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. 1997 erhielt er den Ehrenbrief des Landes Hessens.

 

Gerhard Gräber gehörte vom Januar 1982 bis Mai 1989 und von April 1993 bis März 2002 der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neu-Isenburg an. In der Zeit  von 1989 bis 1993 war er ehrenamtliches Mitglied des Magistrats.  Er war von 1993 bis 1997 Mitglied des Ältestenrates. Zusätzlich vertrat Herr Gräber die Stadt Neu-Isenburg in folgenden Gremien: Der Betriebskommission des Eigenbetriebs der Stadtwerke und, nach deren Umgründung in eine GmbH, im Aufsichtsrat - zeitweise auch als - Vorsitzender. Darüber hinaus war er Mitglied im Aufsichtsrat der Altes Stadthaus GmbH.