Pressemitteilungen

13.09.2017

Aufstellung des Lärmaktionsplans an Haupteisenbahnstrecken des Bundes (Stufe 3) durch das Eisenbahnbundesamt

Stellungnahme der Stadt zu den Lärmkarten

Das Eisenbahnbundesamt hat die Lärmkartierung an Haupteisenbahnstrecken des Bundes veröffentlicht, die Bestandteil des Lärmaktionsplanes sind, der bis zum 30. Juli 2018 aufgestellt werden soll. Wesentliche Aufgabe des Lärmaktionsplanes ist es, nicht nur die Lärmsituation aufzuzeigen und zu bewerten, sondern auch Maßnahmen, Konzepte und Strategien vorzustellen, wie der Lärm reduziert werden kann. In einer ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung konnten die betroffenen Kommunen und Bürgerinnen und Bürger, Vorschläge zur Lärmminderung einreichen.

Im Wesentlichen fordert die Stadt Neu-Isenburg die Wiederaufnahme in die freiwillige Lärmsanierung. Zwei Schienenstrecken führen westlich der Kernstadt und westlich des Stadtteils Zeppelinheim vorbei. Die Stadt fordert ein Schallschutzkonzept, aus aktiven (wie zum Beispiel Schallschutzwände, besonders überwachtes Gleis) und passiven Maßnahmen (Schallschutzfenster) auf der Grundlage verkehrlicher Prognosen, die das Zugverkehrsaufkommen bis 2025 berücksichtigen. Die Lärmgrenzwerte für die Bewohner sind einzuhalten.

Die entsprechenden Lärmkarten der Eisenbahnstrecken sind abrufbar auf der Internetseite des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) unter: http://laermkartierung1.eisenbahnbundesamt.de/mb3/app.php/application/eba#.