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06.12.2017

Immer was los im Sportpark

Der Sportpark in Neu-Isenburg ist schon immer bei vielen Isenburgern aller Altersgruppen die beliebteste Grünanlage der Stadt gewesen. Viel kann dort erlebt und selbst unternommen werden. Neben den sportlichen Aktivitäten auf den zahlreichen Rasenplätzen und dem Kunstrasenplatz, laden die Kieswege durch den Wald zu Joggen, Nordic Walken oder einfach nur Spazierengehen ein.

 

Ein Spielplatz mit reicher Geräteausstattung macht den Sportpark auch für Mütter, Väter, Omas, Opas mit Kindern oder Enkeln zu einem interessanten Ausflugsziel.

 

Das Angebot an Bewegungsmöglichkeiten wurde vor einigen Jahren um ein großräumiges Seilkletterparcours erweitert. An den Fitnessstationen daneben fliesst der Schweiss in Strömen, gut, dass die Geräte im Schatten der großen Bäume stehen.

 

Einen attraktiven Anziehungspunkt stellt auch die Skateanlage neben dem Beach Volley Platz dar. Viele Jahre tobten sich Jugendliche und junge Erwachsene an der Half Pipe aus. Mehrere kleine, einige große Reparaturen und einen Brandschaden später war es dann im letzten Jahr soweit: Der Spielplatzkontrolleur des DLB AöR stellte schwerwiegende Mängel an der tragenden Konstruktion der Anlage fest und zeigte ihr die rote Karte. Von Woche zu Woche wurde entschieden, ob es noch zu verantworten ist, die Bahn stehen zu lassen oder ob sie kurzfristig abgebaut werden muss. Die überaus große Beliebtheit der Skateanlage veranlasste den DLB zu diesem aussergewöhnlichen und aufwändigen Verfahren, um die Anlage so lang wie möglich im Betrieb zu lassen.

Nachdem ein Angebot für die Reparatur der Bahn vorlag und die Kosten für die Wiederherstellung denen einer Neuanschaffung entsprachen, war die Entscheidung ein neues Angebot für Skater zu schaffen, nicht mehr weit. In Abstimmung mit dem städtischen Fachbereich Kinder und Jugend wurden verschiedene Angebote unterschiedlicher Hersteller eingeholt und geprüft. Die Entscheidung fiel auf eine Anlage der Firma Schuster aus Untersteinbach bestehend aus 2 Quarter Pipes sowie Table + Curb. Nach der Zusage der Unterstützung bei der Finanzierung durch die Soziale Stadt wurde die Anlage dann bestellt.

 

Und so standen Ende September die Männer des DLB bereit, um die Anlage abzuladen und beim Aufstellen Schützenhilfe zu leisten. Auch einer der Auszubildenden und ein Praktikant waren beteiligt und staunten, wie schnell die schweren Einzelteile abgeladen waren und an Ort und Stelle standen.

 

Noch einige ergänzende Arbeiten des DLB AöR und die Montage der Schilder mit der Regelung des Benutzerverhaltens, dann konnte die Anlage in Betrieb gehen. Und das tat sie auch heftig. Ruck Zuck hatte sich herumgesprochen, dass im Sportpark neue Herausforderungen warten. Schnell war die alte hölzerne Half Pipe vergessen und Quarter Pipe sowie Table und Curb auf einer Unterkonstruktion aus feuerverzinktem Stahlrohr waren angenommen.