Veranstaltungskalender

05.01. - 26.01.2018

Rathaus

Kinder brauchen Monster!

Kinder des Freizeitbereichs-Bildungszentrum West stellen Monster im Rathaus aus

Ab Freitag, 5. Januar 2018, gibt es Monster-Alarm im Rathaus in Neu-Isenburg. Jutta Meyer vom Freizeitbereich-Bildungszentrum West, hat in den Sommerferien mit 13 Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren das Projekt „Monsteralarm“ durchgeführt. Dabei ging es darum zu erkunden, welche Bedeutung Monster für Kinder haben. Die Kinder haben ihre Monster gemalt, genäht oder gebastelt. Was dabei herausgekommen ist, kann im Foyer des Rathauses bis zum 26. Januar zu besichtigen. Offiziell wird die Ausstellung „Kinder brauchen Monster“ von Bürgermeister Herbert Hunkel um 11 Uhr eröffnet, im Anschluss an den Besuch der Sternsinger, die ebenfalls an diesem Tag erwartet werden. Über zahlreiche unerschrockene Besucherinnen und Besucher würden die Kinder sich sehr freuen.

Jutta Meyer ist seit zehn Jahren im Freizeitbereich-Bildungszentrum West und begleitet die Viertklässler im Unterricht und ist Bindeglied bei Elterngesprächen. Außerdem betreut sie das Atelier- und Spielezimmer. Im Rahmen ihrer pädagogischen Projekte wählt sie oft situationsbedingte Aufgaben. Bei dem „Monster“-Thema animierte sie die Kinder, ihren künstlerischen Fähigkeiten freien Lauf zu lassen. Dabei entstanden komische, wilde Figuren und fremde Wesen. „Monster eignen sich sehr gut als Medium für Kinder, um Wünsche, Phantasien, Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken. Kinder können durch Monster ihre wilde, freche, widerspenstige, kraftvolle und auch ängstliche Seite zeigen. Sie dienen als Anlass Geschichten zu erzählen und erfinderisch tätig zu sein. Monster dürfen alles: Angst machen, Gruselgefühle erzeugen, den Erwachsen die Stirn bieten. Sie sind stark und unerschütterlich. All das was Kinder auch gerne wären. Sie können auch niedlich und ulkig sein und als Freund dienen. Kurzum: Kinder brauchen Monster, so die Pädagogin.

Teilnehmerinnen des Projektes sind folgende Kinder: Laura Koch, Aden Arsak, Kayra Arsak, Jana Marcovic, Clara Günther, Lara Seyed-Hashemi, Lena Misbach, Emilia Weisz, Antonia Weisz, Ela Diu, Luis Zapfe und Yaa Konadu Ofori und Maxime Dammeyer.