13.09.2017, 19:30 Uhr

Stadtibliothek, Frankfurter Str. 152

"Überschläge am Abgrund" - Dada und die Frauen / Walter H. Krämer: Collagen - eine Ausstellung

Eine szenische Collage zwischen Utopie und Realität - mit Sprache, Gesang, Musik und dadaistischem Schauspiel

Eine szenische Collage zwischen Utopie und Realität-mit Sprache, Gesang, Musik und dadaistischem Schauspiel zum Jubiläum: 100 Jahre Cabaret Voltaire. 

Zürich 1916 - mitten im 1. Weltkrieg- entstand in der Schweiz, Zufluchtsort für viele Intellektuelle und Künstler, für kurze Zeit eine pazifistische, multikulturelle Insel: das Cabaret Voltaire. Dort versammelten sich internationale Künstler und tummelten sich über den Krieg und die Vaterländer hinweg in anderen Idealen, die sie herausschrieben, schrien und spielten, sich in verschiedenen Sprachen und Spielarten der Kunst erfreuend, anstatt sich zu beschießen und zu töten. Die DADA Bewegung wurde geboren.
Dabei waren ausdrucksstarke, mutige und unkonventionelle Frauen, die eine Einheit von Leben und Kunst praktizierten und in ihren Ausdrucksformen ihrer Zeit weit voraus waren. Sie lebten ein Leben gegen den Strom und zahlten dafür oft einen hohen Preis.
Emmy Hennings, Sophie Taeuber-Arp, Marietta di Monacao, Elsa von Freytag-­Lohringhofen, Louise Straus-­Ernst, Else Lasker Schüler, Valeska Gert und anderen wird mit dieser szenisch-­musikalischen Collage ein lebendiges Denkmal gesetzt.

 Es spielen:
 Nadja Soukup, Schauspiel, Rezitation, Gesang
 Beate Jatzkowski: Akkordeon
 Anka Hirsch: Violoncello, Gesang, Komposition

 Eine Produktion von Text+Ton-Literatur und Musik www.textpunktton.de