Integriertes Klimaschutzkonzept 2017

als Teil des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes
„Vom Alten Ort zur Neuen Welt“

Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept 2017, schreibt die Stadt den Aktionsplan Klimaschutz fort. Es soll für die nächsten Jahre als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten innerhalb der Stadt Neu-Isenburg dienen. Das Klimaschutzkonzept soll aufzeigen, welche technischen und wirtschaftlichen Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen zur Verfügung stehen. Ziel ist es, kurz-, mittel- und langfristig Emissionen einzusparen sowie, Energieverbräuche zu senken. Dazu sollen konkrete Ziele und Maßnahmen festgelegt und von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Damit wird ein Instrument geschaffen, den Klimaschutz in Neu-Isenburg systematisch umzusetzen.

Weiteres Vorgehen

Der Förderantrag der Stadt wurde Anfang des Jahres beim zuständigen Projektträger eingereicht. Der positive Zuwendungsbescheid liegt seit dem 12. Mai 2017 vor. Die Projektförderung beträgt 65 %. Die Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH von Frau Prof. Dr. Klärle wird die Stadt bei dem Klimaschutzprozess extern unterstützen.

Der Prozess

Das Klimaschutzkonzept 2017 wird gemäß den Vorgaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erstellt und beginnt mit der Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges in folgenden Schritten:

  • Energie- und Treibhausgas-Bilanz
  • Potenzialanalyse
  • Maßnahmenkatalog

Partizipation und Zeitplanung 2017/18

Zum Projektstart im September 2017 ist eine Informationsveranstaltung geplant. Noch im selben Jahr erfolgt die Erarbeitung der Energie- und Treibhausgas-Bilanz unserer Stadt. Es ist geplant, dass die Potenzialanalyse im Oktober 2017 vorgestellt wird. Drei Workshops sollen in der Zeit von November 2017 bis Februar 2018 stattfinden.

In den Workshops werden mit den Bürgerinnen und Bürger die Handlungsoptionen und entsprechende Maßnahmen festgelegt und in einer Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das letzte Wort hat dann die Stadtverordnetenversammlung. Danach werden die Maßnahmen in die tägliche Arbeit der Verwaltung und ihre Vorschriften integriert und der Fortschritt beobachtet.

Orientierung

Das integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Neu-Isenburg orientiert sich an den nationalen Klimaschutzzielen, an den Zielen des Integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025, des Regionalen Energiekonzeptes der Region Frankfurt-Rhein-Main und an den bereits 2013 beschlossenen Zielen der Stadt.

Weitere Informationen zum Download:

Integrierter Klimaschutzplan Hessen 2025
Regionales Energiekonzept FrankfurtRheinMain