Mobilität

Etwa 20 Prozent der Treibhausgase innerhalb Deutschlands entstehen im Verkehr. Bis 2020 hätte der Energieeinsatz im Verkehr im Vergleich zu 2005 um 10 % sinken sollen. Tatsächlich ist er aber zwischen 2005 bis 2014 um 1,7 %gestiegen. Dazu kommen weitere Belastungen durch Flächenverbrauch, Lärm und Abgase, vor allem Stickoxide. Höchste Zeit für eine Verkehrswende hin zu umweltfreundlicher Mobilität.

Zur Erfassung des aktuellen Verkehrsaufkommens in Neu-Isenburg wurden im April 2016 im Stadtgebiet umfangreiche Knotenpunktzählungen und Verkehrsbefragungen zur Feststellung des Quell-, Ziel- und Durchgangsverkehrs durchgeführt. Die Auswertung ergab, dass das Tagesverkehrsaufkommen in Neu-Isenburg ca. 100.000 Kfz beträgt. Der Verkehr innerhalb der Stadt Neu-Isenburg setzt sich hierbei wie folgt zusammen:

- Quellverkehr 35 %, - Zielverkehr 35 %, - Durchgangsverkehr 30 %.

Ziel der Untersuchung ist es, ein zukunfts- und leistungsfähiges Gesamtkonzept mit der Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer zu entwickeln. Dabei hat die Reduzierung des Durchgangsverkehrs Priorität.

Verkehr

Die Verkehrsplanung befasst sich mit der städtischen Gesamtverkehrsplanung, der Abstimmung mit regionalen Verkehrsprojekten, mit Verkehrserhebungen und Verkehrsprognosen, der Radverkehrsplanung, dem Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) und der Planung von Verkehrsanlagen.

Aufgabe der Verkehrsplanung ist es, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die eine stadtverträgliche Abwicklung des städtischen Straßenverkehrs ermöglichen. Dazu gehören neben verkehrslenkenden Maßnahmen auch die Erarbeitung von Konzepten für den ÖPNV, für den ruhenden Verkehr (Parken) und für den Rad- und Fußgängerverkehr.

Ansprechpartner Verkehr:

Herr Helmut Ott

Telefon: 06102 - 241-620
Fax: 06102 - 241-861
E-Mail: helmut.ott@stadt-neu-isenburg.de

Radverkehr

Förderung des Projektes „Fahrradabstellanlagen vor öffentlichen Einrichtungen“

Im November 2014 hat die die dritte Stufe des Projektes „Fahrradabstellanlagen vor öffentlichen Einrichtungen“ begonnen. Die Stadt wird dabei an folgenden Standorten Fahrradabstellanlagen aufstellen:

Ansprechpartner Radverkehr:

Frau Karin Rohde

Telefon: 06102 - 241618
E-Mail: karin.rohde@stadt-neu-isenburg.de

Elektromobilität:

Elektromobilität - das heißt, mit Strom fahren statt mit Benzin. E-Fahrzeuge sind sehr effizient, sauber, antriebsstark und alltagstauglich. Wenn Strom aus erneuerbaren Energiequellen genutzt wird, ist diese Form der Mobilität nahezu klimaneutral und damit ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz. Neben Pkw können auch Nahverkehrsbusse, Fahrräder und sogar Lastenfahrräder mit Strom betrieben werden. Die Stadt Neu-Isenburg hat bereits ein Auto mit Elektroantrieb und drei diensteigene Fahrrad-Pedelecs im Einsatz.

Ziel ist es, dass mehr Elektrofahrzeuge – sowohl privat als auch von Unternehmen - genutzt werden. Wichtig dafür ist, dass auch die Lade-Infrastruktur kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Unter dem Motto „Strom bewegt“ fördert das Land wissenschaftliche Projekte, errichtet Ladestationen an öffentlichen Liegenschaften und schafft Anreize zur Nutzung von E-Fahrzeugen.

Car-Sharing

Seit dem 1. März 2016 kann man im Stadtgebiet an acht Standorten Fahrzeuge über die Firma App2drive unkompliziert ausleihen. Anmeldungen erfolgen unter www.app2drive.com oder direkt beim Bürgeramt Neu-Isenburg. Es stehen auch Autos mit Elektroantrieb zur Verfügung.