Neu-Isenburg und seine Stadtteile

Schon bald nach Ende des Zweiten Weltkriegs stand Neu-Isenburg am Beginn einer neuen Blütezeit, die 1959 mit dem Baubeginn für die Wohnstadt Gravenbruch einen ersten Höhepunkt fand. Für beinahe 7.000 Menschen wurde dort auf einer grünen Wiese östlich zwischen der Kernstadt und Heusenstamm, eine neue Heimat gebaut.

Mit der im Jahr 1977 folgenden Eingliederung der bis dahin selbstständigen Gemeinde Zeppelinheim im Zuge der Gebietsreform dehnte sich Neu-Isenburg auch nach Westen hin aus. Zeppelinheim ist eine ehemalige Luftschiffer-Siedlung. Das Zeppelinmuseum ist – neben dem in Friedrichshafen – das einzige seiner Art in Deutschland. Der 1988 eröffnete Neubau ist wegen seiner Architektur preisgekrönt – das Gebäude hat die Form eines stilisierten Zeppelinsegmentes.