Luftqualität

 

Auf Grund EU-weiter Regelungen zur Luftqualität wurde vor einigen Jahren auch das Deutsche Umweltrecht angepasst. Seitdem existieren Grenzwerte für Luftschadstoffe, bei deren Überschreitung die zuständigen Behörden verpflichtet sind, Maßnahmen einzuleiten, um die Einhaltung der Grenzwerte zu gewährleisten. Die für Neu-Isenburg zuständige Behörde ist das Hessische Umweltministerium. Als Reaktion auf Messwertüberschreitungen an einigen Stationen im Rhein-Main-Gebiet wurde ein „Luftreinhalteplan“ für den Ballungsraum Rhein-Main entwickelt.

Da das Hessische Umweltministerium nicht bereit war, eine Messstation in Neu-Isenburg aufzustellen, entschloss sich die Stadtverordnetenversammlung, Mittel für eine eigene Luftmessstation bereitzustellen, um den Eintrag von Luftschadstoffen in Neu-Isenburg dokumentieren zu können.

Seit dem Frühjahr 2008 steht auf der Frankfurter Straße in Nähe der Hugenottenhalle ein Messcontainer, in dem die Konzentrationen der im Folgenden aufgeführten Luftschadstoffe registriert werden:

NO: Stickstoffmonoxid. Wird schnell zu NO2 umgewandelt.
NO2: Stickstoffdioxid. Zusammen mit NO als Stickstoffoxide oder NOx bezeichnet. Schädlicher als NO.
PM10: Fraktion des Feinstaubes mit einer Größe unter 10 Mikrometer.
PM2,5: Fraktion des Feinstaubes mit einer Größe unter 2,5 Mikrometer.
Benzol (bis 2014): Benzol wird als Antiklopfmittel im Benzin eingesetzt. Tritt im Auto-Abgas auf.

Die Messstation wird im Auftrag der Stadt Neu-Isenburg von der Firma „Infraserv Höchst“ betrieben und ausgewertet. Neben monatlichen Kurzberichten wird jährlich ein Endbericht erstellt.

Weitere Informationen zum Hessischen Messnetz für Luftschadstoffe oder direkt zu den aktuellen Messergebnissen finden Sie auf der Seite der HLNUG.