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Bezeichnung:
Sachverständige zur Überprüfung von Langzeitlagern (§ 24 Deponieverordnung); Bestimmung
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Besteht die Besorgnis, dass nach Stilllegung des Langzeitlagers von der Anlage oder dem Anlagengrundstück schädliche Umwelteinwirkungen oder sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft im Sinne von § 5 Absatz 3 Nummer 1 des Bundes-lmmissionsschutzgesetzes ausgehen können, hat der Betreiber auf Verlangen der zuständigen Behörde durch einen Sachverständigen überprüfen zu lassen, ob die Anforderungen nach § 5 Absatz 3 Nummer 1 des Bundes-lmmissionsschutzgesetzes erfüllt sind.

Wer als Sachverständiger tätig werden will, bedarf nach § 24 Abs. 2 DepV einer behördlichen Bestimmung. Der Antrag kann formlos gestellt werden.

Entfällt die Bestimmungspflicht wegen Vorliegens einer gleichwertigen Genehmigung aus einem anderen EU- oder EWR-Staat, hat der Sachverständige Unterlagen über die gleichwertige Genehmigung vor der Tätigkeitsaufnahme in Deutschland der zuständigen Behörde vorzulegen und auf Verlangen der Behörde u.a. eine beglaubigte Übersetzung vorzulegen.

An wen muss ich mich wenden?

Der Antrag auf Bestimmung ist bei der örtlich zuständigen Umweltbehörde (Regierungspräsidium) zu stellen in deren Dienstbezirk der Antragsteller seinen Geschäftssitz hat. Besteht kein Geschäftssitz im Inland, so ist der Antrag dort zu stellen, wo die Tätigkeit vorrangig ausgeführt werden soll.

Sie können das Verfahren auch elektronisch über den Einheitlichen Ansprechpartner abwickeln

Voraussetzungen

Ein Sachverständiger muss über die erforderliche Fachkunde, Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit und gerätetechnische Ausstattung verfügen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • formloser Antrag
  • Nachweis einer Haftpflichtversicherung
  • Amtliches Führungszeugnis
  • Unterlagen zum Nachweis der Fachkunde 
    Nachweis über abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbare Qualifikation, z. B. aufgrund der Berufsausübung; Nachweis über Kenntnisse im Bereich der Begutachtung und Überwachung von Deponien und Langzeitlagern; Nachweis über Teilnahme am Lehrgang für die Fachkunde auf Deponie und als Immissionsschutzbeauftragte
  • Angaben zur vorhandenen gerätetechnischen Ausstattung

Bei ausländischen Antragstellern sind je nach der Entscheidung der Genehmigungsbehörde bei den Unterlagen Ausnahmen möglich, sofern die Fachkunde und Zuverlässigkeit (vgl. "Voraussetzungen") auf andere Weise nachgewiesen werden.

Welche Fristen muss ich beachten?

Fristen sind nicht zu beachten

Anträge / Formulare

Für die Online-Antragstellung wurde eine separate Plattform entwickelt. Auf der sogenannten Dienstleistungsplattform können Sie Ihre Anträge elektronisch einreichen und vieles mehr! Gerne können Sie sich vorab ein eigenes Bild von der Anwendung machen ohne sich vorher zu registrieren. Nutzen Sie hierzu die Simulation. Um die Online-Antragstellung in vollem Umfang nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst beim Online-Antragsverfahren registrieren.

Online Antragsverfahren des Einheitlichen Ansprechpartners Hessen

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

10.05.2012

Zuständigkeiten

Stelle:
Regierungspräsidium Darmstadt - Dezernat IV/Da 42.2 - Abfallwirtschaft - Anlagen
Postadresse:
Wilhelminenstraße 1-3
64283 Darmstadt, Wissenschaftsstadt
(Bemerkung: Der Besucherverkehr findet derzeit an allen Standorten des RP Darmstadt nach vorheriger Terminvereinbarung nur in dringenden Angelegenheiten und zur Einsicht bei Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung statt.)
Postfach:
64278 Darmstadt, Wissenschaftsstadt
Telefon:
+49 6151 12-8701
Öffnungszeiten:

Mo - Do: 08:00 - 16:30 Uhr
Freitag: 08:00 - 15:00 Uhr

Fahrstuhl:
ja
Öffentliche Verkehrsmittel:
Haltestelle: Haltestelle Luisenplatz:
Bus: F, H
Straßenbahn: 2, 3, 5, 6, 7
Rollstuhlgerecht:
ja