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Bezeichnung:
Die Hessische Brexit-Arbeitsstruktur (Für Bürger)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Wegen der engen Verflechtungen zwischen Hessen und dem Vereinigten Königreich begleitet die Hessische Landesregierung den gesamten Prozess rund um den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union durch eine Brexit-Arbeitsstruktur. Das Ziel ist es, bestehende Ressourcen so zu bündeln, dass kurzfristige Lösungen für Brexit-bezogene Risiken gefunden werden und kompetente Ansprechpartner für zentrale Fragen zur Verfügung stehen.

Der Brexit hat Auswirkungen auf viele Lebensbereiche in Hessen. Diese betreffen Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen und andere Institutionen.

Bereits zum 1. Februar 2020 ist das Vereinigte Königreich auf der Basis des verhandelten Austrittsabkommens aus der Europäischen Union ausgeschieden. Vereinbart war eine Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020. Am 31. Dezember hat sich mit der Beendigung der Übergangsphase der finale Austritt vollzogen. Nur wenige Tage vor dem Ablauf der Frist ist die Europäische Union mit dem Vereinigten Königreich zu einem Handels- und Kooperationsübereinkommen, einem Abkommen zur Zusammenarbeit im Bereich der zivilen Sicherheit, sowie einem Abkommen zur Informationssicherheit gelangt. 

Das Abkkommen wurde am 28. April 2021 vom Europäischen Parlament ratifiziert. Damit sind die weitreichenden Veränderungen dauerhaft in Kraft.

Die Brexit-Arbeitsstruktur hat zahlreiche Hinweise zu verschiedenen Themenbereichen zusammengestellt, um so umfassend wie möglich über die Auswirkungen des Brexit zu informieren.

Angesichts der Komplexität des Themas werden sie bei Bedarf erweitert, ergänzt und korrigiert.

An wen muss ich mich wenden?

Eine eigens eingerichtete Stabsstelle in der Hessischen Staatskanzlei koordiniert alle Aktivitäten der Arbeitsstruktur.

Die Leiterin, Frau Nadja Hallert, ist erreichbar unter: nadjarafaela.hallert@stk.hessen.de; +49 611 32-113867

Die folgenden Ansprechpersonen sind außerdem Teil der Arbeitsstruktur und stehen Ihnen und Ihren Organisationen bei Ihren individuellen Fragestellungen zur Verfügung:  

Leitung Themengruppe I

  • Schwerpunkte: Auswirkungen Finanzplatz Frankfurt; Standortmarketing

Dr. Stephan Bredt, Tel.: 0611 815 2052, E-Mail stephan.bredt@wirtschaft.de

Abteilung Wirtschaftsordnung, Finanzdienstleistungen, Börsen

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

  • Schwerpunkte: Auswirkungen Realwirtschaft; Standortmarketing

Dr. Mandy Pastohr, Tel.: 0611 815 2340, E-Mail mandy.pastohr@wirtschaft.hessen.de

Abteilung Außenwirtschaft, Mittelstand, Berufliche Bildung, Technologische Innovation

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Leitung Themengruppe II

  • Schwerpunkte: Rechtsrahmen für den Finanzplatz

Matthias Schenk, Tel.: 0611 32 132260, E-Mail matthias.schenk@hmdf.hessen.de

Abteilung Steuern, Abgaben und Finanzmarktrecht

Hessisches Ministerium der Finanzen

Leitung Themengruppe III

  • Schwerpunkte: Begleitung der Brexit Verhandlungen in Brüssel, Vermittlung Hessischer Positionen

Friedrich von Heusinger, Tel.: 0032 2 739 5959, E-Mail friedrich.vonheusinger@lv.bruessel.hessen.de

Vertretung des Landes Hessen bei der EU

Welche Gebühren fallen an?

Anfragen zu den Auswirkungen des Brexit und den notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen sind kostenfrei.

Bemerkungen

Die EU-Kommission hat bisher drei Mitteilungen über die aus ihrer Sicht notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen insbesondere für einen harten Brexit vorgelegt. Für Unternehmen und andere Organisationen gibt es 88 Handreichungen.

Auch Bundesministerien stellen auf ihren Webseiten Informationen zur Verfügung.

Fachlich freigegeben durch

Hessische Staatskanzlei

Fachlich freigegeben am

12.03.2020

Zuständigkeiten

Stelle:
Hessische Staatskanzlei
Beschreibung:

Richtlinienkompetenz des Ministerpräsidenten

Innerhalb der Landesregierung hat der Ministerpräsident den Vorrang. Seine politischen Richtlinien sind für jedes Kabinettsmitglied verbindlich. Daneben vertritt er das Land nach außen, verkündet die Gesetze und übt das Gnadenrecht aus. Das ist wie zahlreiche andere grundlegende politische Abläufe – etwa die Wahl des Ministerpräsidenten durch den Landtag und die Ernennung der Ministerinnen und Minister – in der Landesverfassung festgelegt. Nach der gesetzgebenden Gewalt des Landtags hat die Landesregierung eine zentrale Stellung als vollziehende Gewalt im staatlichen Leben des Landes. Sie steht an der Spitze der Verwaltung, also der staatlichen Behörden, die die vom Landtag beschlossenen Gesetze auszuführen haben. Die Landesregierung erlässt die für die Durchführung notwendigen Vorschriften, ernennt die Beamtinnen und Beamten des Landes und bereitet den Haushaltsplan vor.

Die Aufgaben der Staatskanzlei

Für seine Amtsführung bedient sich der Ministerpräsident der Staatskanzlei. Die Staatskanzlei mit ihren rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern plant die Grundzüge der Regierungspolitik, koordiniert die aktuelle Arbeit zwischen den Ministerien und vertritt sie gegenüber dem Landtag. Ihre Leitung hat der Chef der Staatskanzlei. Zu seinen zentralen Aufgaben gehört es, in der Konferenz der Staatssekretärinnen und Staatsekretäre, der sogenannten Vorkonferenz, die Entscheidungen des Kabinetts vorzubereiten. Daneben ist er für die Organisation, das Personal und die Finanzen der Staatskanzlei verantwortlich. Zudem ist hier der Regierungssprecher tätig, der die Arbeit der Landesregierung der Öffentlichkeit vermittelt – eine zentrale Aufgabe in einem demokratischen Land, denn die Bürgerinnen und Bürger sollen umfassend informiert sein. Die Staatskanzlei sorgt für einen reibungslosen Ablauf der täglichen Verwaltung, darunter etwa der Vollzug der Landtagsbeschlüsse und die Ausfertigung der Gesetze und Rechtsverordnungen. Außerdem ist sie für die fristgerechte Verkündung von Gesetzen im Gesetz- und Verordnungsblatt zuständig. Die Verwaltungsreform, Verteidigungsangelegenheiten und das Rundfunkrecht zählen ebenfalls zu ihren Kernaufgaben. Weiter ist die Staatskanzlei zuständig für Verfassungsfragen von grundsätzlicher Bedeutung, verfassungsrechtliche und verfassungspolitische Prüfungen sowie für die Koordination der Bundesratsangelegenheiten und die Prüfung völkerrechtlicher Verträge. Daneben schließt sie Staatsverträge und Verwaltungsabkommen mit anderen Ländern ab und hält die Kontakte zu ausländischen Vertretungen in Hessen.

Zum Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten gehört außerdem die Hessische Landesvertretung in Berlin, die der Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigten des Landes Hessen beim Bund zur Erfüllung ihrer Aufgaben untersteht. Sprachrohr, Botschafter und Koordinator, um die Interessen des Landes Hessen gegenüber dem Bund zu wahren – das sind die zentralen Aufgaben der Vertretung des Landes Hessen beim Bund in Berlin. An der Nahtstelle zwischen Landes- und Bundespolitik wird in der hessischen Vertretung die Bundesratsarbeit zusammen mit der Staatskanzlei, den Ministerien und den übrigen Ländern koordiniert sowie das Abstimmungsverhalten in der Länderkammer vorbereitet. Politische Entwicklungen werden beobachtet und analysiert, Entscheidungen im Bundesrat und im Bundestag mitgestaltet.

Postadresse:
Georg-August-Zinn-Straße 1
65183 Wiesbaden, Landeshauptstadt
Telefon:
+49 611 32-0
+49 800 555-4666
(Bemerkung: Sie können sich per E-Mail oder telefonisch an die Service Hotline des Bürgertelefons der Hessischen Landesregierung wenden.)
Fax:
+49 611 32-113708
E-Mail:
poststelle@stk.hessen.de
(Bemerkung: E-Mail Postfach)

poststelle@stk-hessen.de-mail.de
(Bemerkung: De-Mail-Adresse)

buergertelefon@stk.hessen.de
Fahrstuhl:
ja
Parkplatz:
Behindertenparkplatz: Tiefgarage Kurhaus
Anzahl: 20  Gebühren: ja
Parkplatz: Tiefgarage Kurhaus
Anzahl: 521  Gebühren: ja
Öffentliche Verkehrsmittel:
Haltestelle: Bushaltestelle "Kochbrunnen" oder "Webergasse":
Bus: Direkte Busverbindung vom Hauptbahnhof mit den Linien 1 und 8
Rollstuhlgerecht:
ja