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Blumenwiesen in Neu-Isenburg

Hummelpins aufgestellt

Seit einigen Jahren ändert sich die Gestaltung von Grünflächen im öffentlichen Bereich. Statt kurzgeschorenem Rasen sind vermehrt Blumenwiesen zu sehen und Staudenflächen haben manche Strauchpflanzung verdrängt.

Die Natur benötigt unsere Hilfe, Insekten fehlen überall und ihr Rückgang führt dazu, dass auch die Vögel weniger werden.

Die Anlage von Blumenwiesen kann einen Teil dazu beitragen, sich dieser Entwicklung entgegen zu stellen. Das Saatgut ist aus regionaler Produktion, zertifizierte Saatgutbetriebe produzieren in den Ursprungsgebieten.

Das führt dazu, dass die Pflanzen bestmöglich an die örtlichen Lebensbedingungen angepasst sind. Dazu kommen Kräuter, die an ihrem angestammten Standort heimisch sind und, wenn die äußeren Bedingungen passen, auch nach Jahren im Boden noch keimen und sich entwickeln. Diese naturnahen Zusammenstellungen, die sich auch eigenständig entwickeln können, sind in der Lage, die aktuellen klimatischen Verhältnisse zu überstehen. Sie tolerieren Hitze und Trockenheit besser als Rasenpflanzen, während Gras vertrocknet überleben die Wildblumen. Das im Boden vorhandene Saatgut ist in der Lage, über längere Perioden im Boden zu überleben und noch nach Jahren zu keimen und sich zu Pflanzen zu entwickeln.

So sind auf Flächen Kräuter zu sehen, die vorher dort nicht waren und möglicherweise im folgenden Jahr auch nicht wieder austreiben.

Ebenso wie es zu einer überraschenden Blütenfülle kommt, kann auch das Gegenteil eintreten und nur wenige Arten treiben aus. Blumenwiesen benötigen Zeit, um sich zu entwickeln, im ersten Jahr ist das Erscheinungsbild spartanisch. In Abhängigkeit der klimatischen Rahmenbedingungen kann es zu reduziertem Keimen des Saatgutes kommen. Die Aspekte in den folgenden Jahren sind zahl- und abwechslungsreicher.

Auch ändert sich der Blütenaspekt im Verlauf des Jahres, blütenreiche Perioden wechseln sich mit Zeiten ab, in denen die Samenstände und vertrocknete Blüten dominieren. Späte Blüher bringen dann wieder Farbe in die Flächen.

Sämtliche Perioden haben ihre Bedeutung für die Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln und andere Insekten, auch manche Vogelarten halten sich dort gütlich.

Um auf die Blumenwiesen aufmerksam zu machen, wurden von der DLB-AöR an verschiedenen Wiesenstücken Hummelpins gesteckt.

Die leuchtend gelben Blechschilder mit der Hummel wurden vom Grünflächenamt Frankfurt kreiert und stehen in der Nachbarstadt an verschiedenen Wiesenstandorten.

Mit Genehmigung des Grünflächenamtes wurden die Schilder für Neu-Isenburg angepasst und weisen auf die Bedeutung der Wiesen hin. Bisher sind die Hummelpins in Gravenbruch an der Wiese in der Nachtigallenstraße zu finden, am Wall entlang der Carl-Ulrich-Straße, an der kleinen Fläche im Pappelweg, im Sportpark vor dem Saunagarten und an der Flughafenstraße in Zeppelinheim.

„Die Schilder fordern auch zu Geduld auf, die Natur benötigt Zeit. Lassen wir ihr die Zeit und Insekten und Vögel werden es uns danken“, so Erster Stadtrat Stefan Schmitt