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Die Stadt im Grünen

Eine Fotoausstellung im Foyer des Rathauses von Peter Hahn

Von Montag 17. bis Freitag, 28. August 2020 präsentiert Peter Hahn, Stadtfotograf 2019, einen Teil seiner Bilder im Foyer des Rathauses. Ende 2018 bewarb sich der seit 1990 in Offenbach lebende "Ex Iseborscher"  mit seinem Thema  "Die Stadt im Grünen")  bei der seit 2005 vom Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg (ffk ) ausgeschrieben Wahl zum Stadtfotografen des Jahres.

„Eine unglaublich überraschende und vor allem schöne, interessante und herausfordernde Aufgabe war seine erste Reaktion“, als die ffk-Jury ihm zum Stadtfotografen 2019 gratulierte. Peter Hahn ist mitweilerweile 69 Jahre jung. 1975 kam er nach Neu-Isenburg und fand sein erstes Zuhause in der Wohngemeinschaft der Bahnhofstraße 59 und damit gleichzeitigen Anschluss zum ehemaligen "Schobbeklopper“. Bis 1990 wohnte er in Neu Isenburg, dann zog es ihn nach Offenbach. Noch rückblickend ist es für ihn eine großartige, vitale und lebendige Zeit, die Peter Hahn nicht missen möchte! Wichtig waren für ihn seine Fußballmannschaft Buko Bar, der Treffpunkt, der Club Voltaire sowie die vielfältige Isenburger Kulturszene, die sein Leben in Neu Isenburg stark geprägt haben.

Von 1980 bis 2013 war Peter Hahn als Erzieher der Stadt Neu-Isenburg im Kinderzentrum Gravenbruch tätig. Seine Leidenschaft für die Fotografie begann 1978 mit dem Kauf seiner ersten Spiegelreflexkamera (Canon A1). Mit dem Beginn der digitalen Technik in der Fotografe wechselte 2009  zu der Kamera Nikon D90 und seit 2018 nutzt er die Vollformartkamera Nikon D800.  

Im Februar 2019 startete Hahn dann für ein ganzes Jahr seine fotografische Suche nach dem "Grün" in Neu-Isenburg (die einst als "Die Stadt im Walde" galt) und deren Umgebung.  Sein Ziel und Motivation war es, detailliert zu dokumentieren, wie vielschichtig, offensichtlich und auch versteckt die Natur in und um die Stadt zu sehen, zu spüren und zu erleben ist.

Dem Stadtfotografen von 2019 war es wichtig, seinen Fotos eine Identifikation mit der Stadt zu ermöglichen, dabei aber auch einen gewissen Detailreichtum zu integrieren und letztlich seinen eigenen fotografischen Stil im Auge zu behalten. Er ist drei bis viermal pro Woche, unabhängig von Wetterverhältnissen, mit schwer bepacktem Rucksack (komplettes Kamera-Equipment) von Offenbach nach Neu-Isenburg geradelt, um sich dann auf die "grüne Lunge" der Hugenottenstadt zu fokussieren"        .

Während seiner 12-monatigen "Expedition" entdeckt der Fotograf "eine unglaublich üppige und faszinierende grüne Vielfalt" in und um die Stadt herum. Wiesen, Felder,  Gärten,  Wälder, Grünanlagen, Bäche, Weiher, Parks, Kleingärten, Hinterhöfe, unzählige Details wie Blumen, Pflanzen, Gräser, Hecken, bepflanzte Dächer, Hausfassaden und noch  vieles mehr gab es immer wieder neu zu entdecken und immer wieder war es für Peter Hahn eine spannende, lustvolle und kurzweilige "Entdeckungsreise" durch die Stadt im Grünen.

Anfang Februar 2020 hat der Stadtfotograf  seine fotografische Tour durch die vier Jahreszeiten (leider ohne Schneeaufnahmen) beendet und dabei über 4500 Fotos geschossen. Danach ging es in unzähligen Tag- und Nachtschichten um die Bearbeitung der Fotos (Lightroom/ Luminar4) und die schwierige Auswahl der Fotos, die in der Ausstellung gezeigt werden sollen.  Aus 4500 Fotos mussten letztendlich 42 ausgewählt werden!  Danach wurden die Entscheidungen bezüglich Druckverfahren, Rahmenwahl und passende Passepartouts getroffen.

 Am 5. März wurde die Vernissage im Museum "Haus zum Löwen" eröffnet.
 "Eine außergewöhnlich bewegende Veranstaltung und ein für mich grandioses Ende einer fantastischen, wunderbaren und unvergesslichen Zeit als Stadtfotograf!" – so der ehemalige Stadtfotograf.

Die Ausstellung hat auch einen dokumentarischen Blick auf die Stadt Neu-Isenburg mit ihrem weitreichenden Grün frei gegeben. Peter Hahn sagt dadurch „soll meine Ausstellung vielleicht auch eine Mahnung, aber gleichzeitig auch ein Anreiz dafür sein, dass diese Naturverbundenheit auch in der weiteren Zukunft erhalten werden sollte und so das meine Fotos dann noch immer aktuellen Charakter besitzen könnten".                                                                          

Durch die Corona Pandemie musste das Museum leider direkt nach Eröffnung der Ausstellung mehrere Wochen schließen und auch danach war der Besuch im Stadtmuseum nur äußerst bedingt und mit Einschränkungen möglich. "Ich möchte mich hiermit sehr herzlich dafür bedanken, dass Herr Bürgermeister Hunkel und die Stadt Neu-Isenburg es mir ermöglicht haben, noch einmal einen Teil meiner Ausstellung im Foyer des Rathauses präsentieren zu dürfen", sagt der Stadtfotograf.