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Klima-Partnergemeinde in Ghana erhält Mittel aus Corona-Solidarpaket des Bundes

Handwaschanlagen und Trinkwasserbrunnen für Kwadaso

Von der Corona-Pandemie ist auch Neu-Isenburgs Klimapartner-Gemeinde Kwadaso in Ghana stark betroffen. Über einen Projektantrag der Stadt Neu-Isenburg bei ENGAGEMENT GLOBAL (SKEW) hat Kwadaso nun vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Fördermittel in Höhe von 48.000 Euro bewilligt bekommen. Bis Ende dieses Jahres sollen in Kwadaso dafür Handwaschanlagen gebaut und Trinkwasserbrunnen gebohrt werden.

Bürgermeister Herbert Hunkel und Dirk Wölfing, Dezernent für Klimaschutz und Energiewende, freuen sich sehr, dass der Projektantrag bewilligt wurde und die Maßnahmen sofort beginnen können: „Gerade in der Pandemie sind internationale Solidarität und globales Handeln von großer Bedeutung“.

Das in Kwadaso geplante Projekt besteht aus mehreren Teilabschnitten. Insgesamt sollen 70 Handwaschanlagen für öffentliche Einrichtungen, wie Schulen und Gesundheitseinrichtungen, beschafft und installiert werden.  Außerdem werden drei Bohrungen für Trinkwasserbrunnen durchgeführt, die den Zugang zu Wasser in außengelegenen Bereichen ermöglichen. Mit der Durchführung der Maßnahmen werden von der Municipality Kwadaso ortsansässige Firmen beauftragt. Zusätzlich wird die Bevölkerung über die Corona Pandemie aufgeklärt und entsprechende Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen umgesetzt.

Zur Durchführung und Umsetzung des Projektes wurden Vereinbarungen zwischen der Gemeinde Kwadaso und der Stadt Neu-Isenburg getroffen. Dabei liegt die Durchführung vor Ort in der Verantwortung der Gemeinde Kwadaso, der Abrechnungsprozess mit Engagement Global bei der Stadt Neu-Isenburg. Im Rahmen des Projektes sind auch Aktionen in Neu-Isenburg geplant. Dazu gehört auch beispielsweise eine Baumpflanzung auf dem Waldfriedhof zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie in Neu-Isenburg, analog des Gedenkbaumes auf dem Alten Friedhof.

Über die Klimapartnerschaft

Die Stadt Neu-Isenburg ist Teilnehmer der 7. Phase des Projektes Kommunale Klimapartnerschaft der Servicestelle Kommunen in der einen Welt (SKEW). Die Partnerkommune des globalen Südens ist die Kwadaso Municipality eine Nachbarkommune der Millionenstadt Kumasi im Zentrum von Ghana. Zurzeit wird der Bericht und das gemeinsame Handlungskonzept für die Klimapartnerschaft erstellt. Dazu wurden vor der Corona-Pandemie gegenseitige Besuche und Treffen der deutschen Partnerkommunen durchgeführt. Das geplante Handlungsprogramm umfasst umfangreiche Aufforstungsmaßnahmen, die Installation von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden sowie den Aufbau einer Organisation zur Schulung der Bevölkerung in Hinblick auf eine nachhaltige Abfallwirtschaft und der Aufbau eines Fair Trade Unternehmens. Gegenwärtig arbeiten Teams aus Kwadaso und Neu-Isenburg in Videokonferenzen an dem Entwurf. Es ist beabsichtigt bis zum November 2021 diese Willensbekundung für eine längere Zusammenarbeit im Bereich des globalen Klimaschutzes bei der Engagement Global (SKEW) einzureichen. Der Bericht zur Klimapartnerschaft und das gemeinsame Handlungsprogramm muss aber vorher noch den politischen Gremien der jeweiligen Partnerkommune zur Beschlusslage vorgelegt werden. 


Vertreter aus Neu-Isenburg und Kwadaso bilden
ein Team für die Klimapartnerschaft

Über das Corona Solidarpaket

Deutsche Kommunen können derzeit Unterstützungshilfe für Partnerschaftsprojekte im Globalen Süden beantragen, um die pandemiebedingte Notsituation zu mildern. Dafür hat die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ein Kommunales Corona-Solidarpaket aufgelegt. Ziel der Finanzhilfe ist es, lokale Kompetenzen zu bündeln, kommunale Partnerschaften zu festigen und zur Stärkung der lokalen Selbstverwaltung in der Pandemie beizutragen. Die geförderten Maßnahmen können etwa in den Bereichen des Pandemieschutzes, der Gesundheitsversorgung, der Informations- und Aufklärungsarbeit oder der Qualifizierung durchgeführt werden. Die Zuwendung des kommunalen Corona-Solidarpaketes beträgt pro Projekt zwischen 1.000 € und maximal bis zu 50.000 €. Die Zuwendung erfolgt in Form einer Vollfinanzierung, d.h. für die deutsche Kommune entstehen keine Kosten. Sie stellt den Antrag und kümmert sich um die Umsetzung der Projekte. Die Projekte sollen eine max. Laufzeit von 12 Monaten nicht überschreiten.