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Engagierte Jugendliche pflegen die Stolpersteine

Fünf engagierte Jugendliche der Evangelischen Kirchengemeinden Neu-Isenburg haben sich am Samstag, den 10. Juli, auf den Weg gemacht, um die 26 Stolpersteine und eine Stolperschwelle, die in Neu-Isenburg verlegt wurden, wieder auf Hochglanz zu polieren.

Gemeinsam mit der Pfarrerin Silke Henning und dem Gemeindepädagogen Joachim Reinhard ging es mit Messingputzmittel, Tüchern und Wasser zu Fuß und auf dem Fahrrad zunächst in die Zeppelinstraße 10, wo heute noch das letzte bestehende Gebäude des Heims des Jüdischen Frauenbundes (1907-1942) steht. Davor befindet sich eine Stolperschwelle, die 250 der im Heim lebenden Frauen und Kindern gewidmet ist, die deportiert und ermordet wurden. Die Leiterin der Seminar- und Gedenkstätte, Anna Held, hat den Jugendlichen von der Gründerin des Heims, Bertha Pappenheim und deren Engagement für Frauen und Mädchen berichtet. Dank der fünf neu Konfirmierten, glänzen nun alle Steine und die Schwelle wieder goldfarben und laden somit aufs Neue ein, auf der Straße innezuhalten und sich an die Schicksale der Neu-Isenburger*innen zu erinnern, denen mit diesen Steinen ein kleines Denkmal gesetzt wurde.

Bürgermeister Herbert Hunkel dazu: „Jeder Stolperstein ist ein Gedenkort Mit dieser Aktion tragen sie alle dazu bei, an das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Für dieses vorbildliche Verhalten bedanken wir uns bei den Konfirmanden, Pfarrerin Silke Henning und dem Gemeindepädagogen Joachim Reinhard ganz herzlich“.

Weitere Informationen zu der Aktion sind auch auf Instagram unter wie.viel.sterne zu finden.

Außerdem entsteht im Rahmen eines vom GHK – Verein für Geschichte, Heimatpflege und Kultur beantragten Projekts, das von Demokratie leben! gefördert wird, derzeit eine Broschüre über die Stolpersteine in Neu-Isenburg. Diese soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich über die Schicksale der Neu-Isenburger*innen zu informieren. „Auf den Steinen sind nur wenig Informationen zu den Personen zu finden und so bleiben oft viele Fragen offen. Diese Lücke soll die Broschüre schließen und somit eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Lebenswegen der betroffenen Menschen ermöglichen,“ so Bürgermeister Herbert Hunkel.