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Neu-Isenburg setzt auf Fairtrade

Veranstaltungen im Rahmen der Fairtrade Woche und andere Aktionen

 

Ein Programm unter Pandemie-Bedingungen auf die Beine zu stellen ist nicht leicht – trotzdem haben es die Mitglieder der örtlichen Fairtrade Steuerungsgruppe und des Weltladens auch in diesem wieder Jahr geschafft, mit Veranstaltungen und Aktionen über fair gehandelte Produkte zu informieren.

  • Wegen der Corona-Pandemie fand am 22. Februar nur ein virtueller Festakt zu Auszeichnung der Fairen Metropolregion FrankfurtRheinMain statt, zu der auch Neu-Isenburg gehört.
  • Weil Veranstaltungen mit Publikum nicht möglich waren, startete die Stadt eine Social-Media Kampagne auf Facebook und Instagram unter dem Motto „Wussten Sie schon ….“. Sieben Wochen lang, ab Juni 2021, wurde viel Interessantes über den fairen Handel, die Siegel des fairen Handels, den Neu-Isenburger Nachhaltigkeitsplan oder das Neu-Isenburger Faire Kochbuch gepostet. Das Ziel war, die Stadtbevölkerung über schon bestehende Projekte oder Maßnahmen im Rahmen der Fairtrade Stadt Neu-Isenburg zu informieren, Menschen zum Kauf von fairen Produkten zu mobilisieren, die Wichtigkeit des Themas „Fairer Handel“ hervorzuheben und das Wissen zu vermitteln, das informierte Kaufentscheidungen im Sinne des Fairen Handels erleichtert.

     
  • Nachhaltigkeit wird in Neu-Isenburg gelebt: Bei allen Veranstaltungen des „Iseborjer Kultursommers“ wird auf „Mehrweg“ gesetzt.
  • Eigentum verpflichtet und die Lieferketten“

Im Rahmen der Fairen Woche, die in diesem Jahr vom 10. bis 24. September 2021 zum Thema „Zukunft fair gestalten – #FairHandeln für Menschenrechte weltweit" stattfindet, hat die Stadt Neu-Isenburg, am Donnerstag, 23. September, 18 Uhr, Abraham de Wolf zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion eingeladen. Veranstaltungsort ist die Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim, Zeppelinstraße 10. Eine Anmeldung ist erforderlich über pappenheim.haus(at)stadt-neu-isenburg.de oder telefonisch 06102 241 -754 oder – 241-755. Die Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Der Eintritt ist frei. Ein Besuch ist nur mit entsprechendem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung möglich (3G).

Unter der Überschrift „Eigentum verpflichtet und die Lieferketten“ wird de Wolf verschiedenen Fragenstellungen nachgehen. Beispielsweise ob wir eine Mitverantwortung für die Arbeits- und Umweltbedingungen bei der Herstellung von Waren, die wir aus fernen Ländern kaufen haben? Oder, ob die Billigproduktion in solchen Ländern dringend benötigte Arbeit schafft? Mit welcher Begründung wird sich in die Wirtschaft anderer Länder eingemischt? Warum fehlt eine unternehmerische Haftung im neuen Lieferkettengesetz (wörtlich: Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten)?

Abraham de Wolf wird aus Sicht der jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik auf diese Aspekte der sozialen Gerechtigkeit in der Globalisierung eingehen. Abraham de Wolf ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Softwarerecht und Vorsitzender von Torat HaKalkala, Verein zur Förderung der angewandten jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik e.V.

  • Mit de Wolfs Vortrag soll gezeigt werden, wie viele Dimensionen der faire Handel hat. Und so schlägt die Stadt Neu-Isenburg auch die Brücke zur diesjährigen „Mitmachausstellung“ im Foyer des Rathauses, die anlässlich des Jubiläumsjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ stattfindet.

Von Dienstag, 21., bis Mittwoch, 29. September wird neben dem Rathaus, Hugenottenallee 53, eine Sukka (Laubhütte) für das jüdische Laubhüttenfest (Sukkot) aufgebaut. Traditionellerweise wird die Sukka im Laufe der Feiertrage nach und nach geschmückt. Einerseits mit Früchten, oft sind es aber auch selbstgemalte Bilder und Girlanden, die einer Sukka eine gemütliche Atmosphäre verleihen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Die Organisatorinnen und Organisatoren der Ausstellung, das Frauen- und Gleichstellungsbüro, die Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim, das Stadtarchiv, das Integrationsbüro, die Museen der Stadt Neu-Isenburg und die Steuerungsgruppe Faitrade Stadt Neu-Isenburg, freuen sich über kreative Beiträge in verschiedenen Formen: Bilder, Girlanden, Collagen, Fotografien oder kurzen Texten, um das Rathausfoyer zu schmücken. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ab sofort können die Kunstwerke im Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ immer freitags von 17:00-20:00 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 11:00-17:00 Uhr abgegeben werden. Die offizielle Eröffnung ist am Dienstag, 21. September, 18:00 Uhr. Weitere Informationen unter Email: pappenheim.haus@stadt-neu-isenburg.de oder Telefon 06102 241-754/-755.

  • Fairtrade-Ralley des Kreis Offenbach 

Auch in diesem Jahr führt die Fairtrade-Ralley des Fairtrade-Kreis Offenbach durch Neu-Isenburg. Gleich fünf Stationen sind in Neu-Isenburg. Darunter die Mitmachausstellung im Rathaus und der Vortrag von Abraham de Wolf. Anders als in der Planung des Kreis Offenbach bereits veröffentlicht, kann wegen der Corona-Hygieneregeln am Freitag, 10. September, 10 Uhr bis 12 Uhr, im Rathaus Neu-Isenburg kein fairer Kaffeeausschank angeboten werden. Stattdessen erhalten alle Besucherinnen und Besuchern eine süße und faire Überraschung zum Mitnehmen.

Weitere Veranstaltungen sind:

Alle Informationen über die Teilnahmebedingungen und weiteren Stationen der Fairtrade-Ralley unter https://www.kreis-offenbach.de/Themen/Soziales-Gesell-schaft/Fairtrade/Fairtrade-Events/Faire-Woche-2020-Fairtrade-Rallye.php?object=tx,2896.3&ModID=6&FID=2897.1766.1&NavID=2896.751&La=1

Die Fairtrade Stadt Neu-Isenburg

2012 erhielt Neu-Isenburg den Titel Fairtrade Stadt. Mittlerweile engagieren sich über 40 Vereine, Initiativen, Schulen, Unternehmen, Geschäfte und Cafés aus Neu-Isenburg für den Fairen Handel und beteiligen sich dadurch an einer Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen in der „Einen Welt“. Bereits zweimal wurde der Titel verlängert bis aktuell 2022.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fair Trade“ sind Andrea Quilling (Vorsitz), Stadt Neu-Isenburg, Christa Bold (Stv. Vorsitzende), IG Vereine, Angelika Daffner, Stadt Neu-Isenburg, Margit Emde, Weltladen Elke Gutmann, Gemeinde St. Josef, Helena-Jury, Brüder-Grimm-Schule und Heike Fink, Goethe-Schule.

Weitere Informationen und die Veranstaltungen sind auch unter www.neu-isenburg.de oder www.weltladen-neu-isenburg.de veröffentlicht.