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Gemeinsam Laubhütten bauen für das jüdische Sukkot-Fest

In ganz Deutschland wird das Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ mit verschiedenen Veranstaltungsformaten begangen. Auch Neu-Isenburg beteiligt sich mit einem Angebot an dem Jubiläum und möchte so vor allem modernes jüdisches Leben sichtbar machen.

Daher gibt es im Rathaus-Foyer im Rahmen der 20. Woche der Toleranz und Mitmenschlichkeit eine Mitmachausstellung, die allen interessierten Bürger*innen in Neu-Isenburg die Möglichkeit gibt, einen selbstgestalteten Beitrag einzureichen und auszustellen. Von Dienstag, den 21. bis Mittwoch, den 29. September 2021, wird anlässlich des jüdischen Laubhüttenfestes (Sukkot) das Rathaus-Foyer zu einem Ausstellungsraum umgewandelt. So, wie eine Sukka (hebräisch für Laubhütte) im Laufe der Feiertage bestückt wird, wird auch das Rathaus-Foyer „geschmückt“.

Sukkot – Was soll das eigentlich sein?

Ab dem 21. September sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, an sieben verschiedenen Standorten gemeinsam eine Sukka aufzubauen. So bekommt jede Sukka eine individuelle Bedeutung und steht beispielhaft für eine mögliche und konstruktive Begegnung mit dem Unbekannten. Im Gespräch mit Expert*innen vor Ort wird sich mit dem Konzept der Laubhütte auseinandergesetzt. Ursprünglich ist die Sukka biblischen Ursprungs und geht auf Levitikus (23:42-43) zurück: „Sieben Tage sollt ihr in Laubhütten wohnen. (…) dass eure Nachkommen wissen, wie ich die Israeliten habe in Hütten wohnen lassen, als ich sie aus Ägyptenland führte“. Im Herbst wird sie im jüdischen Leben für eine Woche aufgebaut und bewohnt. Sie soll an die Wohnstätten der Israelit*innen während des Auszugs aus Ägypten erinnern. Außerdem steht die für das Erntedankfest, dass ein Fest der Sesshaftigkeit ist.

Die Sukkas werden am Vormittag des 21. September aufgebaut und bis zum 24. September, vormittags zwischen 10 und 14 Uhr und nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr, für Besuchende geöffnet. Abwechselnd werden in den Sukkas Expert*innen für Groß und Klein anwesend sein, für gemeinsame Gespräche, den Austausch, aber auch Spiele.

Übersicht der Orte und Öffnungszeiten für interessierte Besucher*innen

1. Vor dem Rathaus: 21. bis 24. September, zwischen 15 und 18 Uhr. Hier findet auch als Abschluss, am Montag, 27. September, von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr, ein Klezmerkonzert mit Irith
    Garbiely statt. Der Eintritt ist frei. 

2. Vor der Stadtbibliothek: 22. September und Donnerstag, 23. September, zwischen 15 und 18 Uhr 

3. Im Sportpark, neben dem Bembel zur Rollschuhbahn: 21. bis 24. September, zwischen 10 und 14 Uhr  

4. Kaleidoskop KiTa und Bertha-Pappenheim-Haus: 21. bis 24. September, zwischen 16 und 18 Uhr     

5. KiTa Kurt Schuhmacher Straße  

6. An der Grundschule in Zeppelinheim  

7. Dreiherrnsteinplatz, Gravenbruch: 21. und 22. September, 10 bis 14 Uhr,  23. und 24. September, 16 bis 18 Uhr. 

Sukkot ist ein Projekt, das in Kooperation mit 1700 Jahre jüdischem Leben in Deutschland e.V., dem Magistrat der Stadt Neu-Isenburg, dem Frauen- und Gleichstellungsbüro, der Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim, dem Stadtarchiv, dem Integrationsbüro und dem Kinder- u. Jugendzirkus Wannabe e.V., gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie, organisiert wurde. Zudem sind die Grundschule Zeppelinheim, die Stadtbibliothek, die Rollschuhbahn im Sportpark, dem Freizeitbereich des BIZ West, die KiTa Kurt-Schumacher-Straße, St. Christoph in Gravenbruch, die Ludwig-Uhland-Schule sowie die KiTa Kaleidoskop im Rahmen von Sukkot beteiligt.

Illustrierte Stadtpläne Neu-Isenburg, Gravenbruch und Zeppelinheim