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Heiraten in Coronazeiten

Bericht des Standesamtes 2020 und vorläufiger Bericht 2021

Die Corona-Pandemie hat viele Brautpaare und die Standesbeamtinnen in Neu-Isenburg vor große Herausforderungen gestellt. Ständig änderten sich die Regeln. Brautgesellschaften mussten aus- oder eingeladen und der Trauablauf kurzfristig umgeplant werden. Oder die für die Eheschließung nötigen Dokumente waren plötzlich nicht mehr gültig.

„Die Mitarbeiterinnen haben die Herausforderungen sehr gut gemeistert,“ so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt. Weil anfänglich nur das Brautpaar ohne Trauzeugen in den Trausaal durfte, wurde eine Live-Übertragung über Skype oder Web-Ex ermöglicht. Mittlerweile dürfen bis zu 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten an den Trauungen teilnehmen. Weil der ganze Menschentrubel fehlte, erlebten die Brautpaare aber auch sehr persönliche und intime Zeremonien, berichteten die Standesbeamtinnen. So haben denn auch in diesem Jahr bereits 111 Paare (2020:134) beim Standesamt in Neu-Isenburg die Eheschließung angemeldet, 72 Paare (2020: 117), darunter drei gleichgeschlechtliche Ehen (2020: 3) haben sich bis jetzt beim Standesamt in Neu-Isenburg „getraut“.

Eheschließungen sind bis auf weiteres nur in der sehr beliebten, historischen Bansamühle möglich, in der sich die aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregelungen optimal umsetzen lassen. Allerdings wurde ein Paar auch aufgrund der schwerwiegenden Erkrankung eines Ehegatten in der Wohnung der Eheleute getraut. 

Seit  dem 1. November 2019 können in Neu-Isenburg Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Lebenspartnerschaftsurkunden und Sterbeurkunden auch online beantragt werden. Außerdem wurden die Online-Bezahlmöglichkeiten (ePayment) um die Kreditkartenbezahlung ergänzt. Dies hat sich in den letzten zwei Jahren sehr bewährt. Bei der Beurkundung von Sterbefällen (2020: 167, 2021: 112) wurden in der Regel die Sterbefälle online von den Bestattungsunternehmen angezeigt. Insgesamt verstarben 285 Neu-Isenburger Bürgerinnen und Bürger (2020: 395).

Insgesamt kamen 239 Kinder von Neu-Isenburger Bürgerinnen und Bürgern (2020: 428) in auswärtigen Krankenhäusern zur Welt. Nur im vergangenen Jahr wurde eine Hausgeburt beurkundet.

Darüber hinaus stellen die Standesbeamtinnen verschiedene Beurkundungen aus beispielsweise für Vaterschaftsanerkennungen (2020: 27, 2021: 24), nachträgliche Erklärungen zur Namensbestimmung von Ehegatten (2021: 21, 2020: 30) oder auch Kirchenaustritte (2020: 203; 2021: 209).

Einbürgerungsstelle

Die Einbürgerungsstelle ist der zweite wichtige Bereich des Standesamtes. Insgesamt wurden 120 Anträge auf den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit gestellt (2020: 173) und nach erfolgter Vorbereitung zu abschließenden Bearbeitung und Entscheidung dem Regierungspräsidium Darmstadt zugeleitet. Weil die Einbürgerungsbehörde in Projektgruppen ausgegliedert wurde, kommt es seit Juli 2020 zu extremem Verzögerungen. Insgesamt liegen dem Regierungspräsidium rund 5.000 Anträge zur Bearbeitung vor. Hier müssen die Antragstellerinnen und Antragsteller mit Verzögerungen von bis zu zwölf Monaten rechnen.

Insgesamt wurden in Neu-Isenburg 78 Einbürgerungsurkunden (2020: 124) überreicht, fünf Anträge wurden aufgrund fehlender Einbürgerungsvoraussetzungen von den Antragstellerinnen und Antragstellern zurückgezogen (2020: 11). Aufgrund der ausführlichen Einbürgerungsberatung im Vorfeld wurden in den letzten beiden Jahren kein Antrag abgelehnt.

Alle Zahlen aus 2021 berücksichtigen die Fälle bis zum 15.8.2021