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Pressemitteilung der Stolperstein-Initiative zum 24. Oktober

Stolpersteine zum Gedenken an ehemalige jüdische Mitbürger werden verlegt

Am 24. Oktober ab 10:30 Uhr werden in Neu-Isenburg ein weiteres Mal Stolpersteine zum Gedenken an ehemalige jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger  Neu-Isenburgs verlegt, und zwar insgesamt 12  Steine. Sie erinnern  an Menschen, die sich rechtzeitig durch Flucht ins Ausland vor Diskriminierung, Verhaftung und Deportation in Sicherheit bringen konnten. Nicht allen, die gezwungenermaßen Neu-Isenburg verlassen mussten, können Steine gesetzt werden. Viele Schicksale ließen sich nicht aufklären, und so hat sich die Stolperstein-Initiative für die entschieden, von denen sie Näheres in Erfahrung bringen konnte. Hierzu zählen insbesondere auch diejenigen, die nach 1945 Neu-Isenburg besucht haben, z.T. auf Einladung der Stadt anlässlich des Erscheinens der Dokumentation  „Neu-Isenburg zwischen Anpassung und Widerstand“ (1978).
Es werden Steine verlegt für das Ehepaar Josef und Adelheid Drehlich in der Frankfurter Str. 46. Die Familie Goldmann, Max und Rosa und ihre beiden Kinder Willi und Johanna, wohnten in der Frankfurter Str. 19.  Die Initiative erinnert auch an die Familie Weiß aus der Schillerstr. 18, das Ehepaar René und Helene mit seinen Kindern Eva und Richard. Richard, der sich heute Uri nennt (Jahrgang 1924), wurde von der Stadt zur Verlegung eingeladen, sieht sich aber nicht mehr in der Lage, die weite Reise aus Israel anzutreten. In der Hirtengasse 18 wird ein Stein verlegt für Salomon Luks. Die letzte Adresse wird die Frankfurter Str. 61 sein. Die Volksbank, heute Besitzerin des Gebäudes, übernimmt die Patenschaft für den Stein für Max Pscherowski und lädt im Anschluss an die Verlegung zu einem kleinen Empfang in ihren Räumen ein.
Wie in den Jahren 2008 und 2010 werden auch dieses Mal Schülerinnen und Schüler des Goethegymnasiums Biographien der Menschen verlesen, derer wir gedenken.
Für jeden einzelnen Stein – so sieht es das Projekt des Künstlers Gunter Demnig vor – wird von einzelnen Bürgerinnen und Bürgern eine Patenschaft übernommen. Sie beinhaltet neben der Übernahme der Kosten (pro Stein und Verlegung 95 Euro) auch die Pflege des Steins. Für die Hälfte der Steine konnten schon Patinnen und Paten gewonnen werden, für drei  der Familie Goldmann gewidmeten und drei der Familie Weiß sind noch Patenschaften erforderlich.