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Kieferntriebsterben lässt Kiefern im Sportpark sterben

Im Sportpark sind 67 Kiefern abgestorben. Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen diese kurzfristig gefällt werden. Schuld daran ist das derzeit im Rhein-Main-Gebiet grassierende Kieferntriebsterben, das durch den Mikropilz Diplodia pinea verursacht wird.

 Dieser weltweit vorkommende Pilz richtet an Kiefernbeständen meist wenig Schäden an: Oft lebt er als Holzzersetzer an am Boden liegenden abgestorbenen Ästen oder kommt symptomlos in Kieferntrieben vor. Treten dann für den Pilz günstige Bedingungen auf, wie er sie 2018 mit feuchtwarmer Frühjahrswitterung und trocken-heißem Sommer vorgefunden hat, schlägt er gnadenlos zu. Die durch die Trockenheit des vergangenen Sommers bereits vorgeschädigten und geschwächten Kiefern haben dann nichts mehr entgegen zu setzen und sterben ab.

Charakteristisch für das Diplodia-Triebsterben sind braune Nadeln an den Triebspitzen. Sie verfärben sich zunächst fahlgrün und werden dann braun. Bei mehrjährigem Befall werden die Zweige und Äste zunehmend kahl, teilweise sind Nadeln nur noch büschelweise vorhanden. Die Triebe krümmen sich und harzen. Die Kiefer stirbt ab und das Holz unter der Rinde zeigt zunehmend eine blaue Farbe.

Die abgestorbenen Nadelbäume verlieren schnell an Elastizität und sind dadurch zunehmend bruchgefährdet. Gleichzeitig besteht Bruchgefahr abgestorbener Äste. Aufgrund hieraus entstehender Gefahren für die vielen Besucher und Sportler im Sportpark werden die abgestorbenen Kiefern deshalb aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht am Dienstag, 30. April gefällt. Auch fünf abgestorbene Birken und eine Buche müssen gefällt werden, die ebenfalls aufgrund des trocken-heißen Sommers 2018 so geschädigt wurden, dass sie jetzt nicht mehr ausgetrieben sind.

 Erster Stadtrat Stefan Schmitt: „Wir müssen die Sicherheit der vielen Sportpark-Besucher und Sportler, insbesondere der vielen Kinder dort, gewährleisten und deshalb kurzfristig reagieren. Da wir uns aktuell in der Brut- und Setzzeit befinden, erfolgen kurz vor den Fällungen Artenschutzkontrollen in den zu fällenden Bäumen und im gesamten Fällbereich.“ Die Artenschutzkontrolle zum Schutz der in den Bäumen befindlichen Tieren wird von Hildegard Dombrowe, der städtischen Biologin und dem Fachbereichsleiter Grünplanung und Baummanagement des DLB, dem Landschaftsarchitekten Sylvio Jäckel, durchgeführt. Auch die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Offenbach ist eingebunden.

Im gesamten Rhein-Main-Gebiet leiden die Kiefernbestände akut unter der Krankheit. Kürzlich mussten auch in Langen (Sportpark) und Dreieich (Bürgerpark) innerorts umfangreiche Kiefernfällungen wegen des Diplodia Mikropilzes vorgenommen werden.

Die weitere Ausbreitung der Pilze kann leider nicht verhindert oder direkt bekämpft werden. Der Befallsdruck kann lediglich durch die konsequente Beseitigung stark befallener Bäume und durch lichtere Bestände abgemildert werden.

Gefällt werden maximal ein Drittel des Bestands im Sportpark. Es gibt weitere Kiefern mit Befallssymptomen. Hier muss man die Entwicklung abwarten und beobachten. Im Stadtgebiet sind auch im Stadtwald und im Landeswald viele Kiefern bereits abgestorben, der Befall ist somit deutlich erkennbar. Hinzu kommen auch die Sturm- und Fichten-Borkenkäferholz-Schäden.