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Das Bürgerhaus Zeppelinheim und das Museum Zeppelinheim

Zur Geschichte Zeppelinheims

Die Gründung

Der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main, Frankfurt am Main, von dem aus die fahrplanmäßigen Fahrten der Deutschen Zeppelin Reederei nach Nord- u. Südamerika starteten, wurde 1935 gebaut und 1936 mit der großen Luftschiffhalle eröffnet. Der Frankfurter Flughafen wurde somit zum Weltflughafen. Da der transatlantische Luftschiffbetrieb weiter ausgebaut werden sollte, musste auf Dauer eine Unterbringung der Besatzungsmitglieder und des Bodenpersonals in der Nähe des Flughafens geschaffen werden. Daraus entstand der Gedanke, ähnlich dem Zeppelindorf in Friedrichshafen, eine eigenständige Siedlung zu schaffen. Bereits 1935 wurde deshalb auch mit dem Bau der Luftschiffersiedlung, eben Zeppelinheim, begonnen, so dass die ersten Häuser 1937 bezugsfertig waren. Am 1. Januar 1938 wurde Zeppelinheim offiziell in den Stand einer eigenständigen Gemeinde gehoben.

Im Jahre 1977 wurde Zeppelinheim zur Gemarkung Neu-Isenburg eingegliedert.  

Das Bürgerhaus Zeppelinheim

Den Grundstein für das Bürgerhaus Zeppelinheim legte die damals noch selbstständige Gemeinde am 01. August 1964. Bereits im August 1965 zog die Zeppelinheimer Verwaltung in das noch nicht endgültig fertiggestellte Gebäude, dessen offizielle Einweihung am 23 Oktober 1965 gefeiert wurde. (Quelle: Die Entdeckung einer Idylle Zeppelinheim von Werner Bremser und Alfred Harder)

Im Jahr 2006 begann die Stadt mit umfangreichen Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten um das Bürgerhaus für aktuelle Anforderungen von Veranstaltungen aller Art zu rüsten. 2008 konnten die Zeppelinheimerinnen und Zeppelinheimer das runderneuerte Gebäude wieder zu ihrem gesellschaftlichen Mittelpunkt machen.

Das Zeppelinmuseum

Das Museum in seiner heutigen Form existiert seit 1988 (Neueröffnung zur 50-Jahrfeier der Gemeinde), jedoch entstand bereits zehn Jahre (5.3.1977) zuvor das erste Zeppelin-Museum in Zeppelinheim. Es war in Räumlichkeiten des Bürgerhauses untergebracht und in seiner Ausstellungsfläche sehr begrenzt, was sich mit dem Neubau änderte und dem Gründungsgedanken der "alten Zeppeliner" endlich in geeigneter Form gerecht wurde. Das Museum wurde von der 1977 gegründeten Zeppelin-Kameradschaft betreut. Erster Vorsitzender war Oskar Fink, ehemaliger Steuermann der LZ 127 und LZ 130. Auf ihn folgte Elisabeth Koetter von 2000 bis 2015. Sie war die Tochter der Zeppelinheimer Bürgermeisterin Mathilde Rösch und des Konstrukteurs und Luftschiffers Karl Rösch. Aus der Zeppelin-Kameradschaft ging der Verein für Zeppelin-Luftschiffahrt Zeppelinheim hervor, der bis heute gemeinsam mit der Stadt Neu-Isenburg Träger des Museums ist.

Der Neubau für das Museum entstand nach Entwürfen des Neu-Isenburger Architekten Franz Herzig. Es entspricht mit seinem gerundeten Bau einem Viertel des Querschnitts des Zeppelins LZ 10 Schwaben. Mit der Renovierung des Museums in den Jahren 2008/2009 wurden die Räumlichkeiten erweitert, um mehr Platz zu schaffen für Sonderausstellungen und Veranstaltungen.

Mit maßstabgetreuen Modellen, Fotos und Exponaten präsentiert das Zeppelin-Museum Zeppelinheim auf ca. 300 m² die wechselvolle, faszinierende Geschichte der Zeppelin-Luftschifffahrt. Themen- und Sammlungsschwerpunkte sind die großen Passagierluftschiffe der 1920er und 1930er Jahre: LZ 127 „Graf Zeppelin“, LZ 129 „Hindenburg“ und LZ 130 „Graf Zeppelin II“, die Entwicklung der Luftschifffahrt, die Luftschiffer-Siedlung Zeppelinheim und der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main. Über 4.000 Besucherinnen und Besucher kommen jährlich aus der ganzen Welt in das zweitgrößte Museum der Luftschifffahrt. 

www.zeppelin-museum-zeppelinheim.de

Quelle: Stadtarchiv