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Energie- und Geschäftsbericht der GEWOBAU für das Jahr 2018

Durchschnittlicher Energieverbrauch für GEWOBAU-Wohnungen konnte von 2008 bis zum Jahr 2018 um rund 18 Prozent reduziert werden

Seit dem Jahr 2008 erstellt die GEWOBAU Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH Neu-Isenburg einen jährlichen Energiebericht. Der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, Herr Stephan Burbach, legt somit zum elften Mal einen ausführlichen Energiebericht vor. Der Energiebericht umfasst zum 31.12.2018 einen Bestand der Wohnungsbaugesellschaft von 2.470 Wohnungen und 30 Gewerbeeinheiten. Nicht im Energiebericht enthalten sind Gemeinschaftsunterkünfte mit insgesamt rund 1.960 m².

Der Energiebericht enthält die Fortschreibung des Energieverbrauchs für alle Liegenschaften, Informationen über die bereits durchgeführten Maßnahmen sowie einen Ausblick auf die geplanten Neubauvorhaben der GEWOBAU.

Energiekennwert

Der Durchschnitt aller Objekte ergibt für das Jahr 2018 einen Energiekennwert von 130,81 kWh/m² Gebäudenutzfläche jährlich. Dies bedeutet im Vergleich zu 2017 (131,90 kWh/m² Gebäudenutzfläche jährlich) einen um 0,83 Prozent niedrigeren Wert. Der Jahresvergleich 2008 zu 2018 zeigt eine Verbesserung des Energiekennwertes um rund 18 Prozent.

Verbrauch

Die Differenz des Energiekennwertes der Jahre 2008 und 2018 beträgt 27,96 kWh pro m² Gebäudenutzfläche jährlich. Dies bedeutet bei aktuell rund 184.000 m² Gebäudenutzfläche aller im Energiebericht enthaltenen GEWOBAU-Objekte einen um rund 5,25 Mio. kWh reduzierten Verbrauch.

CO2-Emission

Wären keine energetischen Modernisierungen durchgeführt worden, würde der Verbrauch auch im Jahr 2018 rund 5,25 Mio. kWh höher liegen. Dies hätte einen CO2-Ausstoß von rund 1.414 Tonnen bedeutet.

Der Geschäftsführer der GEWOBAU weist darauf hin, dass sich die ermittelten Kennzahlen nur bedingt vergleichen lassen, da das Nutzerverhalten einen maßgeblichen Einfluss auf den Energieverbrauch eines Gebäudes hat. So gibt es im Bestand der GEWOBAU baugleiche Gebäude mit gleicher technischer Ausstattung aber stark abweichenden Energiekennwerten.

Modernisierungen

Im Jahr 2018 wurden an fünf Gebäuden mit 45 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Modernisierungskosten für die Gebäude Neuhöfer Straße 3+5, Frankfurter Straße 268, Buchenbusch 4 und Hugenottenallee 34 (Haus Dr. Bäck), betrugen rund 3,05 Millionen Euro.

Für die nächsten Jahre sind keine Modernisierungen geplant. Der Schwerpunkt der Tätigkeit verlagert sich auf Neubauvorhaben. Erforderliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurden bereits im Zeitraum von 2006 bis 2018 an 2.232 Wohnungen in 217 Häusern vorgenommen. Alle Gebäude, die vor 1980 errichtet worden sind, wurden bereits modernisiert. Hierfür wurden rund 90 Mio. € investiert. Davon entfielen 35,2 Mio. € auf energetische Modernisierungen, wie z. B. Wärmedämmungen, Erneuerungen von Heizungsanlagen, Einbau von Lüftungsanlagen oder Fenstererneuerungen. 37,2 Mio. € wurden durch Eigenkapital der GEWOBAU finanziert. Über den Rest wurden Modernisierungsdarlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) oder Kapitalmarktdarlehen aufgenommen.

Beispiel einer Modernisierung aus dem Jahr 2012

Als Beispiel für die Effektivität der energetischen Modernisierungen wird nachfolgend die im Jahr 2012 durchgeführte Modernisierung der Häuser Andreas-Löber-Platz 1+2 dargestellt. An den 1960 errichteten Häusern mit 24 Wohnungen wurden die Kellerdecken, die Fassaden und die Dachböden wärmegedämmt. Die Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen wurden erneuert. Die Gasetagenheizungen wurden demontiert und gegen eine Zentralheizung mit unterstützender Solaranlage ausgetauscht. Die Investition lag bei 1.489.000,00 Euro, auf den energetischen Teil der Modernisierung entfielen hiervon 605.900,00 Euro. Der Energiekennwert der Gebäude konnte durch die energetische Modernisierung im Jahr 2012 um rund 49 Prozent gesenkt werden. Dieser betrug 74,86 kWh/m² Gebäudenutzfläche im Jahr 2018 und im Jahr vor der Modernisierung 145,67 kWh/m² Gebäudenutzfläche.

Neubauvorhaben im Birkengewann

Seit dem Jahr 2017 ist die GEWOBAU im Neubaugebiet Birkengewann aktiv. Insgesamt werden von der GEWOBAU bis zum Jahr 2021 161 Mietwohnungen, 37 Eigentumswohnungen, eine Gemeinschaftsunterkunft und 24 zum Verkauf bestimmte Reihenhäuser errichtet und hierbei rund 75 Millionen Euro investiert.

Alle 198 Wohnungen in 17 Häusern werden nach dem Standard der KfW-Effizienzhäuser 55 errichtet. Die Energiekennwerte dieser Häuser werden bei 47-67 kWh/m² Gebäudenutzfläche liegen. Erreicht wird dies durch den Einbau von dreifachverglasten Fenstern, gut gedämmte Gebäudehüllen, Lüftungsanlagen und effiziente Wärmeerzeugungsanlagen. 142 Wohnungen und 24 Reihenhäuser werden durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) der Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH (SWNI) mit Wärme versorgt, das auch noch weitere 37 Wohnungen und die Kindertagesstätte im westlichen Bereich des Neubaugebiets Birkengewann versorgt.

Außerhalb dieses Bereichs, an der Offenbacher Straße 161-167, liegen 56 Mietwohnungen der GEWOBAU. Für diese Wohnungen wird durch SWNI ein eigenes BHKW für die Wärmeversorgung der Wohnungen errichtet. Des Weiteren werden die Stadtwerke Neu-Isenburg auf diesen Gebäuden Photovoltaikanlagen installieren. Der durch das BHKW und die Photovoltaikanlagen erzeugte Strom soll den Mietern der Wohnungen über ein sogenanntes Mieterstrommodell angeboten werden. Der Strom wird nicht nur am Ort der Verbrauchsabnahme erzeugt und ist somit ökologischer, sondern kann den Mietern auch 10 Prozent günstiger als der Standardtarif von SWNI angeboten werden.