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Stadtumbau – Großer Erfolg des Online Portals

Am 30. Juli endete der Zeitraum für die Online-Kommentierung der Projekte, die im Rahmen des Programms „Stadtumbau“ umgesetzt werden sollen. Für die vorgestellten 57 Einzelmaßnahmen wurden zwischen dem 07. Juni und dem 30. Juli insgesamt 281 Kommentare und 1.145 Bewertungen gesammelt. Über 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich beteiligt.

Die Einzelmaßnahmen und die entsprechenden Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger stehen auch weiterhin auf der Seite https://stadtumbau.neu-isenburg.de/  zur Verfügung. In den kommenden Wochen werden alle Beiträge ausgewertet und dokumentiert.

Die größte Zustimmung, 52 Teilnehmende unterstützten diese Idee, erhielt die Erstellung eines Grün- und Pflegekonzepts für den öffentlichen Raum inklusive Blauer Infrastruktur. Am umfassendsten wurde die Erstellung des Verkehrskonzeptes diskutiert - es fand aber auch große Zustimmung (47 Teilnehmende unterstützten diese Idee).

Erstellung eines Grün- und Pflegekonzepts für den öffentlichen Raum inklusive Blauer Infrastruktur

Die grüne- und blaue Infrastruktur ist in der Kernstadt durch die städtebaulichen Rahmenbedingungen eingeschränkt und im öffentlichen Raum nur im geringen Maße anzutreffen. Es fehlen schlichtweg Freiflächen, welche zur Begrünung des öffentlichen Freiraums herangezogen werden können. Im Zuge des Klimawandels und des allgemeinen Stadtklimas stellen Grünflächen allerdings einen wichtigen Faktor dar. Bäume verschatten und kühlen durch die Abgabe von Wasser die sie umgebenden Luftmassen und damit den Straßenraum.

Ein neues Grün- und Pflegekonzept soll bestehende Grünflächen im Fördergebiet analysieren und Möglichkeiten der Verbesserung zur Verfügung stellen. Dieses Grün- und Pflegekonzept kann Aussagen zur Entsieglung von Freiflächen in der Frankfurter Straße und Bahnhofstraße beinhalten, aber auch die Installation eines Trinkwasserspenders und Wasserspiele berücksichtigen. Insgesamt soll eine Optimierung bestehender Freiflächen durchgeführt werden. Darunter fallen: Identifizierung von Potentialflächen zur Begrünung, Beschreibung von resistenten Pflanzenarten im Rahmen der Klimaanpassung, Identifizierung schadhafter Pflanzungen oder Grünflächen inkl. Lösungsvorschläge, Identifizierung von Handlungsbedarfen.

 In einem weiteren Schritt sollen die Maßnahmen aus dem Grün- und Pflegekonzept umgesetzt werden.

Erstellung Verkehrskonzept

Die Stadt Neu-Isenburg verfügt grundsätzlich über eine sehr gute Anbindung sowohl an das regionale, als auch an das überregionale Verkehrsnetz. Das Thema Verkehr ist jedoch mehrdimensional und bedarf weiterer Betrachtungen: Barrierefreiheit ist nicht durchgängig gegeben, Kreuzungsbereiche haben teilweise einen Versatz der Einmündungsbereiche in die Frankfurter Straße und führen zu unklaren Verkehrssituationen, Straßenbreiten sind teilweise knapp bemessen.

Mit einem umfangreichen räumlichen Verkehrskonzept für die Verbindung Frankfurter Straße – Bahnhofstraße – Isenburg-Zentrum sollen Maßnahmen geprüft werden, die zu einer Entspannung der Verkehrssituation führen. Der zukünftige Bau der Regionaltangente West ist dabei ein erster Schritt zur Verkehrsreduzierung. Weitere Themen sollen sein: Verkehrsführung (Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV, MIV), Mobilitätsformen und Möglichkeiten der Implementierung, Möglichkeiten zur Verbesserung des Modal Split in Bezug auf den Umweltverbund, Prüfung Straßenquerschnitte, Barrierefreiheit, Verlängerung der Straßenbahn 17.

 Dabei wird grundsätzlich das Ziel verfolgt, die Verkehrsbelastung zu verringern und steigende Umweltbelastungen zu vermeiden. Zu beachten sind auch Auswirkungen auf die benachbarten Straßenräume.  

Wie geht es weiter?

Das sogenannte ISEK, ein integriertes Stadtentwicklungskonzept für den Förderbereich des Stadtumbaus, mit seinen knapp 160 Seiten beinhaltet zunächst eine Analyse der Gesamtstadt, um danach detaillierter auf das Fördergebiet einzugehen. Das Fördergebiet erstreckt sich über die Frankfurter Straße von der Straßenbahnendhaltestelle, den Alten Ort bis Kreuzung Friedhofstraße hin zum Stadtquartier Süd, das Kalbskopfgelände sowie die Fußgängerzone Neu-Isenburgs. 

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat der Stadt mit Schreiben vom 18. Juli 2019 mitgeteilt, dass mit der Vorlage des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ (ISEK) für das Fördergebiet „Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ ein wichtiger Grundstein für einen nachhaltigen Stadtumbau gelegt wurde.

Gleichzeitig hat das Ministerium die Anerkennung des vorgelegten ISEK bestätigt. 

Die Anerkennung ist mit der Auflage verbunden, neben der zu erwartenden Bundes- und Landesförderung auch Fördermittel aus weiteren Förderprogrammen zu akquirieren und die kommunalen Eigenmittel anzupassen.

Außerdem bittet das Ministerium um eine kurze Zusammenfassung der Inhalte des ISEK.

Sodann ist das ISEK bis zum 15. November 2019 von der Stadtverordnetenversammlung zu beschließen.

Bürgermeister Herbert Hunkel: „Mit der Anerkennung des ISEK durch das Land, als wichtiger Grundstein für eine nachhaltige Stadtentwicklung, sind wir einen großen Schritt weiter für die Planung der Stadt in den nächsten zehn bis 12 Jahren.“