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Bedarfsplan für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Neu-Isenburg

Weiterer Ausbau der Kinderbetreuung geplant, insbesondere die U3 Betreuung

Für die Kindertageseinrichtungen der Stadt Neu-Isenburg wurde vom Fachbereich Kinder und Jugend ein Bedarfsplan für die Jahre 2019/2020 und folgende aufgestellt, der jährlich fortgeschrieben wird.

Dezidiert wird auf die gesetzlichen Grundlagen, die aktuellen Betreuungsangebote und die Bedarfsplanung eingegangen. Als Fazit wird ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt, wie insbesondere   der Ausbau von Plätzen für Kinder unter drei Jahren im Bereich der Kindertagespflege und Kindertagesstätten weiter vorangetrieben werden könnte und wie vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels Maßnahmen zur Personalbindung und -gewinnung für den Bereich der Kindertagesstätten weiter verstärkt werden können.

Der Bedarfsplan kann  hier  eingesehen werden und liegt der Stadtverordnetenversammlung am 4. September zum Beschluss vor.

„In Neu-Isenburg steigt seit Jahren kontinuierlich der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir sowohl in der U3 Betreuung, in der Tagespflege und in den Kindertagesstätten bis zum 1. September 59 Plätze schaffen, hinzukommen 36 Plätze in der Schulkindbetreuung. Mit einem umfangreichen Paket wurden Erzieherinnen und Erzieher angeworben. Unter Berücksichtigung der Marktlage ist dies ein erster Erfolg. Allein in diesem Jahr haben wir 18 neue Erzieherinnen und Erzieher bzw. Leitungen eingestellt. Hinzu kommen 15 Erzieherinnen und Erzieher, die zur Zeit in Ausbildung bei der Stadt Neu-Isenburg sind bzw. ihr Berufspraktikum absolvieren“, fasst Bürgermeister Herbert Hunkel den aktuellen Stand zusammen, „da jedoch alle Bevölkerungsprognosen bis 2030 von einem weiteren Wachstum ausgehen, stehen wir vor großen Herausforderungen und damit erheblichen Aufwendungen und Investitionen im Kita-Bereich in den nächsten Jahren.“

In einem Schreiben an das Hessisches Ministerium für Soziales und Integration bittet Bürgermeister Herbert Hunkel, um zeitnahe Auskunft für welche Maßnahmen die Stadt Neu-Isenburg konkret mit finanziellen Leistungen, und in welcher Höhe, aus dem Gute-Kita-Gesetz des Bundes rechnen kann.

Das Gute-Kita-Gesetz ist am 01.01.2019 in Kraft getreten und bis zum Jahr 2022 stehen bundesweit insgesamt 5,5 Mrd. Euro für Qualitätsentwicklungsmaßnahmen in Kitas zur Verfügung, davon 412 Mio. Euro in Hessen. Laut Koalitionsvertrag will das Land in etwa die gleiche Summe nochmals bereitstellen.

U3 Betreuung

Im Bereich der Kinder unter drei Jahren standen zum Stichtag 1. März 2019 insgesamt 324 Plätze zur Verfügung, davon 268 Plätze in den Kindertagesstätten und 56 Plätze in der Kindertagespflege. Hinzu kommen zehn Plätze in der Kindertagespflege außerhalb von Neu-Isenburg, sechs zusätzliche Plätze durch Anmietung der ehemaligen Arztpraxis Dr. Birck und ab September 2019 12 Plätze in der Kita Zeppelinheim. Damit stehen dann insgesamt 352 Plätze für die Betreuung von Kindern von ein bis zwei Jahren zur Verfügung, ein Plus zum Vorjahr von 34 Plätzen.

„Ein weiterer Ausbau in dieser Altersklasse ist zwingend notwendig. Die Bedarfsquote in der Altersgruppe ein bis zwei Jahre liegt wie im vorausgegangenen Jahr bei 53 Prozent. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Eltern und Kindern gerecht zu werden und zeitnah genügend Betreuungskapazitäten schaffen zu können, werden wir innerhalb der Kindertagesstätten aber auch im Rahmen der Kindertagespflege das Angebot ausbauen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.    

Kitabetreuung 3-6 Jahre

In der Gruppe der Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt werden 1.453 Plätze bereitgestellt, das ist ein Plus zum Vorjahr von 25 Plätzen in der neuen Kita Birkengewann. Auch wenn aktuell im Durchschnitt in Neu-Isenburg alle Bedarfe gedeckt werden können, muss im Hinblick auf den weiteren Zuwachs der Bevölkerung (bis 2030 7.600 Bewohner) auch hier das Angebot ausgebaut werden. Hinzu kommen Schwankungen im Bereich der Jahrgangsstärken einzelner Stadtteile so dass auch dezentrale örtliche Engpässe berücksichtigt werden müssen. Der Bedarfsplan zeigt auch, dass sich die Betreuungszeiten verändern und immer öfter Übermittag- und Ganztagesplätze nachgefragt werden. Dies führt zu einem steigenden Platzbedarf, müssen doch überall ausreichend große Küchen- und Speiseräumen geschaffen werden. 

Schulkindbetreuung

Im vergangenen Betrachtungsjahr konnten im Bereich der Schulkindbetreuung durch Ausbau der Betreuungskapazitäten in enger Kooperation mit den Schulen alle Kinder entsprechend ihres Bedarfes versorgt werden. Insgesamt wurden 1.061 Betreuungsplätze angeboten, was einer Betreuungsquote von 76,7 Prozent entspricht und die höchste im ganzen Kreis Offenbach ist. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 36 zusätzliche Plätze geschaffen.