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Tag der Deutschen Einheit - 30 Jahre Mauerfall

29 Jahre Städtepartnerschaft mit Weida

Die Berliner Mauer, das Symbol eines geteilten Deutschlands, fiel vor 30 Jahren. Dieses Datum wird anlässlich des Tags der deutschen Einheit am morgigen Donnerstag vielerorts gewürdigt. Für Neu-Isenburg war der Mauerfall auch mit den erstenwichtigen Schritten für eine neue deutsch-deutsche Städtepartnerschaft verbunden. Im kommenden Jahr feiert diese Städtepartnerschaft zwischen dem thüringischen Weida und der Hugenottenstadt ebenfalls ihr 30. Jubiläum.

An die Anfänge der Suche nach dieser Partnerstadt erinnert sich Bürgermeister Herbert Hunkel gerne: „Als 20. Oktober 1990 die Städtepartnerschaft zwischen Weida und Neu-Isenburg offiziell besiegelt wurde, ging für die Neu-Isenburger ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Bereits viele Jahre zuvor war in den städtischen Gremien immer wieder der Wunsch nach einer deutsch-deutschen Städtepartnerschaft laut geworden. Alle Versuche eine solche Städtepartnerschaft zu realisieren, scheiterten jedoch an der Blockade-Politik der DDR. Kurz nach Öffnung der Grenzen wurde das Vorhaben endlich von Erfolg gekrönt: Man war sich gleich sehr sympathisch in Weida und Neu-Isenburg und ich kann mich heute noch gut an unsere erste Fahrt mit einem knallgelben VW-Bus unseres damaligen Betriebshofs nach Weida erinnern.“

Neben vielen Kontakten, die schnell zwischen Vereinen, Kirchen und anderen Institutionen entstanden sind, entwickeln sich auch viele private Freundschaften zum besseren Verständnis zwischen Ost und West. Außerdem leisteten die Neu-Isenburger Hilfe bei dem Aufbau einer kommunalen Selbstverwaltung. Vorort und mit der Ausbildung von Verwaltungsbeamten im Rathaus der Hugenottenstadt. Die heutige Hauptamtsleiterin der Stadt Weida, Bettina Gunkel, hat ihre Ausbildung zur Dipl. Verwaltungswirtin ebenfalls in Neu-Isenburg absolviert. „Wir haben aber auch sehr viel zurück bekommen, zum Beispiel ist die Leitung unseres Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, Cornelia Marburger, in Weida ausgebildet worden. Ich denke natürlich auch an den Neu-Isenburger Weihnachtsmarkt, der jetzt schon seit vielen Jahren mit großer Unterstützung von Weidaer Ausstellerinnen und Ausstellern stattfindet. Die Kultur, die wir immer wieder aus Weida erleben dürfen, sei es über Ausstellungen mit „Weidschen“ Kunstschaffenden, Lesungen oder die „Schalks von Isenburg“, die die Weidaer Künstlerin Waltraud Groschopf entwirft und anfertigt. Besonders freut mich, dass jetzt die Jugendforen unserer beiden Städte im Kontakt und Erfahrungsaustauch stehen“, erzählt der Neu-Isenburger Bürgermeister, der sich auch viele sportliche Begegnungen erinnert.

Anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls am 09.November 2019 lädt die Stadt zu einer Lesung mit der Schriftstellerin Mona Krassu ein, die ebenfalls in Weida aufgewachsen ist. Dazu sind neben dem Weidaer Bürgermeister Heinz Hopfe auch einige Zeitzeugen eingeladen, die über den Mauerfall, die Entwicklung der Stadt nach der Wende und die Anfänge der Städtepartnerschaft erzählen können.