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Kinderrechte in Neu-Isenburg

1989 beschlossen die United Nations (UN) -Vertreter und -Vertreterinnen nach 10-jähriger gemeinsamer Arbeit die UN-Kinderrechtskonvention. Vor 30 Jahren wurden die Kinderrechte schriftlich festgelegt, wie das Recht auf Bildung, auf Schutz vor Gewalt oder auf Freizeit (siehe dazu auch: https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention ) .

Auch in Neu-Isenburg werden die Kinderrechte bei allen wichtigen Entscheidungen berücksichtigt.

“Kinderrechte bedeuten, dass für alle Kinder, die gleichen Rechte bestehen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion oder Herkunft. Kinder brauchen Schutz und Fürsorge. Dies hat als erste und in besonderem Maß Bertha Pappenheim erkannt. Sie war eine engagierte Kämpferin für die Rechte von Frauen und Kindern und eine herausragende Beschützerin von Opfern des Mädchenhandels gewesen. In dieser Tradition sehen wir uns auch, um das Lebensumfeld von Kindern in unserer Stadt heute zu gestalten. Wir als Kommune haben den Auftrag, Kinder vor seelischer, körperlicher und geistiger Vernachlässigung, vor Misshandlung, Missbrauch, Gefährdung und Gewalt zu schützen, zu fördern und für kindgerechte Lebensbedingungen zu sorgen. Und das tun wir seit vielen Jahren“ betont Bürgermeister Herbert Hunkel.

Bereits im Jahr 2004 unterzeichneten alle Bürgermeister im Kreis Offenbach die Kinderrechtskonventionen. In Neu-Isenburg gibt es im Bereich Kinderschutz mehrere Beratungs- und Hilfemöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Eltern, darüber hinaus wird ein Schwerpunkt auf präventive Maßnahmen gesetzt.

Zum Beispiel

  • Kindereinrichtungen im Krippen-, Kindergarten- und Schulkindalter setzen sich aus einer gewünschten Trägervielfalt zusammen, welche alle das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt stellen. Auf die Qualität in der Arbeit mit den Kindern und Familien sowie der Ausstattung der Einrichtungen und Instandhaltung der Räume wird großen Wert gelegt, Fortbildungsangeboten finden zum Teil auch trägerübergreifend statt.
  • Qualifiziertes Fachpersonal begegnet dem zunehmenden Bedarf der Familien nach Begleitung und Beratung. Zwei Familienzentren (das Familienzentrum Kurt-Schumacher-Straße und das Familienzentrum Gartenstraße) bieten zusätzlich zum pädagogischen Alltag Projekte und Sprachförderung für Familien an. Zur Förderung der Integration und dem Erlernen der deutschen Sprache finden neben den Sprachvorlaufkursen in den Grundschulen sogenannte Sprachspielgruppen in den Kindertagesstätten statt.
  • Externe Institutionen unterstützen Pädagogen in den Einrichtungen, zum Beispiel der Kinderschutzbund in der Goetheschule bei Unterrichtseinheiten zum Thema Kinderrechte. Außerdem wird durch den Kinderschutzbund im Familienzentrum Kurt-Schumacher-Straße der Intensivkurs zum Aufbau der sprachlichen, motorischen, emotionalen und sozialen Kompetenz „Bewegte Sprache“ umgesetzt.
  • Für Jugendliche gibt es Angebote in Begegnungsstätten, wie in der Jugendetage oder in unterschiedlichen Jugendtreffs in allen Stadtteilen. Die Stadt bietet Ferienspiele für Kinder im Grundschulalter an.
  • Alle in der Jugendarbeit Tätigen sind eng vernetzt und stehen im Austausch. In allen Isenburger Schulen findet Schulsozialarbeit statt. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind für die Schülerinnen und Schüler, Eltern, aber auch für die Lehrerinnen und Lehrer eine wichtige Anlaufstelle bei sozialen Fragen und Problemen in der Schule und Familie. Jenseits von Noten, Leistungen und Unterricht, können die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen, um nachteiligen Entwicklungen frühzeitig entgegenzusteuern.
  • Grundsätzlich wird für die in der Kinder- und Jugendarbeit Tätigen die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangt.
     
  • Neu-Isenburg fördert Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Sportanlagen sind frei und kostenlos zugängig und über alle Stadtteile verteilt. Viele Vereine sind ansässig und greifen zum Beispiel das Bedürfnis der Kinder und Jugendlichen nach Bewegung und Begegnung auf. Einen Überblick schafft der Kinder- und Jugendstadtplan der Stadt Neu-Isenburg.
  • Das Jugendforum bietet den Kindern die Möglichkeit der Partizipation und Einblicke auf politscher Ebene. Weitere Informationen auch unter jugendforum.de
  • Seit 2011 gibt es in Neu-Isenburg das Projekt „Kindernotinsel“. Über 60 Geschäfte beteiligen sich mittlerweile daran. Der Aufkleber „Notinsel“ auf Schaufenstern oder Eingangstüren signalisiert, dass Kinder hier Hilfe und Verständnis finden - bei kleineren oder größeren Problemen. Zu erkennen sind die teilnehmenden Unternehmen und Läden an einem Aufkleber auf Schaufenstern und Eingangstüren.

Seit der Volksabstimmung 2018 wurden die Kinderrechte in der Verfassung des Landes Hessen weiter gestärkt. Mit der Ergänzung des Artikels 4, wird Kindern ausdrücklich ein Recht auf Schutz und auf Förderung ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gewährt.

Es wurde die Verpflichtung des Staates aufgenommen, das Kindeswohl bei allen das Kind betreffenden Maßnahmen wesentlich zu berücksichtigen. Der Wille des Kindes soll bei allen Angelegenheiten, die das Kind betreffen, entsprechend seinem Alter und seiner Reife berücksichtigt werden.