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Positive Zwischenbilanz Radverkehrskonzept

Über 80 Prozent der Maßnahmen sind in Bearbeitung bzw. bereits abgeschlossen

Bis 2025 soll der Radverkehrsanteil in Neu-Isenburg deutlich erhöht werden. Dazu wurde 2015 ein Radverkehrskonzept beschlossen, das die Maßnahmen aufzählt, wie dies gelingen soll. Nach noch nicht einmal fünf Jahren kann eine positive Zwischenbilanz gezogen werden. Dazu Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt: „Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen. Über 80 Prozent der im Radverkehrskonzept aufgezählten 28 Maßnahmen sind bereits in Bearbeitung bzw. wurden sogar schon umgesetzt. Neun Maßnahmen wurden bereits komplett abgeschlossen“.

Weitere 14 Maßnahmen befinden sich in der Bearbeitung. Diese liegen zum Teil in der Zuständigkeit von Dritten, wie zum Beispiel Hessen Mobil. Hier hat die Initiative der Stadt Neu-Isenburg erreicht, dass mehrere überörtliche Radwegverbindungen derzeit bereits in Planung sind.

Einige Maßnahmen werden im Rahmen von anderen Großprojekten abgearbeitet, wie zum Beispiel im Rahmen des Förderprogramms StadtUmbau und dem Umbau der Carl-Ulrich-Straße /Friedhofstraße. Allein durch die beschlossene Planung für die RTW auf der Carl-Ulrich-Straße /Friedhofstraße (Ortsdurchfahrt) entstehen 6 Kilometer Radwege auf der Ost-West Verbindung der Stadt, 3 Kilometer auf der nördlichen und 3 Kilometer auf der südlichen Seite.

Die Planung und Umsetzung von Radwegen kann ein langfristiger Prozess sein. Von der Baurechtschaffung, der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der Beachtung von Natur- und Artenschutzmaßnahmen bis zur Fertigstellung eines Radweges muss mit mehreren Jahren gerechnet werden.

Die von Bürgerinnen und Bürgern geäußerten Bedenken werden in Neu-Isenburg ernst genommen. Deshalb werden die Maßnahmen regelmäßig neu priorisiert und auf ihre Dringlichkeit geprüft. Das Radverkehrskonzept ist kein abgeschlossenes Maßnahmenpaket, sondern wird kontinuierlich ergänzt beispielsweise durch neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Mobilität oder anderen städtebaulichen Projekten. In Zusammenarbeit mit der „AG Radverkehr“ wird das Radverkehrskonzept fortlaufend neu priorisiert und ergänzt.

Seit der Verabschiedung des Radverkehrskonzeptes 2015 und des Mobilitätskonzeptes 2018 wurden 22 neue Projekte und Aufgaben im Bereich des Radverkehrs ergänzt. Dreizehn Projekte wurden davon bereits umgesetzt und fünf werden aktuell bearbeitet. Vier weitere Projekte liegen in der Zuständigkeit Dritter bzw. werden im Rahmen anderer Stadtentwicklungsprojekte umgesetzt.

Nachfolgend sind Maßnahmen detailliert aufgeführt, die bereits umgesetzt, derzeit in Bearbeitung, sowie noch ausstehend sind (s. auch beigefügte Übersichtspläne). Dabei werden auch Maßnahmen und Projekte genannt, die erst nach Fertigstellung des Radverkehrskonzepts in den Aufgabenkatalog aufgenommen wurden (kursiv).

 Umgesetzte Maßnahmen

 Stadtgebiet

  • Anpassung der Radwege an die novellierte Straßenverkehrsordnung
  • Radwegeverbindung Zeppelinheim über Waldroute
  • Teilnahme Kampagne Stadtradeln
  • Schutzstreifen Flughafenstraße
  • Schutzstreifen Kurt-Schumacher-Straße
  • Schutzstreifen Friedensallee
  • Schutzstreifen Herzogstraße
  • Schutzstreifen Gravenbruchring
  • Minikreisverkehr am Knotenpunkt Offenbacher Straße / Am Trieb
  • Querung Kurt-Schumacher-Straße
  • Schutzstreifen Offenbacher Straße/Birkengewann
  • Zusätzliche Fahrradabstellanlagen (überdacht) am S-Bahnhof
  • Austausch von alten Fahrradständern („Felgenkiller“) in zeitgemäße Abstellanlagen (Bügel)
  • Optimierung KP Hugenottenallee/Carl-Ulrich-Straße
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Querung Gravenbruchring
  • 24h Beleuchtung der A661-Unterführung Gravenbruchring
  • Fahrradboxen Straßenbahnendhaltestelle und S-Bahnhof
  • Öffentlichkeitsarbeit Schutzstreifen
  • Knotenpunkt Frankfurter / Offenbacher Straße / Schulgasse
  • Workshop Fahrradstraßen
  • Fahrradstadtplan

Hessen Mobil

  • Radweg L3317 Richtung Gut Neuhof
  • Laufende Projekte/in Planung

Laufende Projekte/in Planung

Stadtgebiet

  • Qualitätssicherung Radverkehr
  • Auditierung von Planungen
  • Prüfung und ggf. Umsetzung von Vorschlägen aus Bürgerbeteiligung
  • Radverkehrsführung Offenbacher Straße
  • Prüfung geeigneter Fahrradstraßen (Nord-Süd/Ost-West)
  • Initiative für Mobilitätsmanagement
  • Radwegverbindung nach Gravenbruch (Waldroute)
     
  • Radfahren neu entdecken – E-Bike Verleih
  • Bike&Ride Offensive der DB (Fahrradabstellanlagen)
  • Bedarfsermittlung und Ergänzung Fahrradabstellanlagen 
     

Interkommunal

  • Radschnellverbindung Frankfurt - Darmstadt
  • Anbindung Flughafen Frankfurt
     
  • Projektbeteiligung BIKE Offenbach

Hessen Mobil

  • Radwegverbindung Zeppelinheim östlich B44
  • Überörtliche Radwegverbindungen
    - Radweg L3117 Richtung Heusenstamm
    - Radweg Teilstück L3313
    - Querung B44
    - Unterführung Zeppelinheim (DB/Regionalverband/ Hessen Mobil)
    - Radweg L3262 Flughafen/Dreieich
  • Radweg L3313 Dreieich-Neu-Isenburg-Offenbach (NI/Dr/Hessen Mobil)

Ausstehende Projekte/Stadtentwicklungsprojekte

 Stadtgebiet

  • Radverkehrsführung Hugenottenallee
  • Radwegverbindung nach Zeppelinheim (Reaktivierung Radweg) geprüft
  • Abbau von Lichtsignalanlagen
  • Fortschreibung Radverkehrskonzept

Zuständigkeit Dritter

  • Radweg B459 (Hessen Mobil)
     
  • Radverkehr an der Straßenbahnendhaltestelle (Stadt Frankfurt)
  • Ertüchtigung Waldwege (Forst)

Stadtentwicklungsprojekte

  • Umgestaltung der Frankfurter Straße Nord (Stadtumbau)
  • Umgestaltung der Frankfurter Straße Süd (Stadtumbau/Stadtquartier Süd)
  • Radverkehrsanlagen im Zuge der Friedhofstraße (Umbau L3117)
     
  • Radverkehrsführung im SQS
  • Umbau der L3117/RTW

Alle Maßnahmen werden mit der AG Radverkehr erörtert und gemeinsamen entwickelt. Das Gremium, das es seit 2010 gibt, besteht aus Vertretern der Verwaltung, der Radfahr- und Umweltverbände (z.B. ADFC) sowie der Bürgerschaft. „Wir bedanken uns für das große Engagement der AG Radverkehr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Die Beteiligung an überörtlichen Initiativen, wie der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität in Hessen (AGNH), dem Arbeitskreis Flughafenanbindung (Regionalverband), dem Runden Tisch Radverkehr, sowie dem Mobilitätsforum (Kreis Offenbach) trägt ebenfalls zur Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr in und um Neu-Isenburg bei.

Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt: „Insgesamt hat die Attraktivitätssteigerung der Angebote für den Radverkehr in Neu-Isenburg eine hohe Priorität, die mit der weiteren Umsetzung der bereits begonnenen Projekte dokumentiert wird.“