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Neu-Isenburg weiter auf Wachstumskurs

Große Herausforderungen und Projekte gemeinsam gestalten

Mit einem Ausblick auf das neue Jahr 2020 beginnt Bürgermeister Herbert Hunkel die erste Magistratspressekonferenz des Jahres. „Wir werden 2020 gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den begonnenen Weg der umfangreichen Bürgerbeteiligung fortsetzen, sei es mit  Workshops, Online-Umfragen oder Diskussionen bei Bürgerinformationsveranstaltungen. Gemeinsam möchten wir Neu-Isenburg mit den bekannten großen Projekten weiter entwickeln. In Neu-Isenburg werden im nächsten Jahr rund 9.061.000 Euro in die Zukunft investiert, die allesamt für eine Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt sorgen werden. Dabei sollten wir aber nicht nur auf die baulichen Maßnahmen schauen – für mich gehört dazu vorrangig das gute Miteinander mit Toleranz und Respekt in der Hugenottenstadt. Dafür müssen und wollen wir uns beständig engagieren. Das heißt gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Stadt, ebenso wie die Fertigstellung des neuen Integrationskonzeptes“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Die wichtigsten Projekte in Kürze:

Zahlreiche Bauprojekte gehen in diesem Jahr in die entscheidende Phase:

Gravenbruch - Neubau einer Kita mit Verwaltungsstelle, Parkraumkonzept und JUZ  

Nachdem die Vorplanungen abgeschlossen sind, wird mit den Abrissarbeiten der alten, 1963 errichteten Verwaltungsstelle am Dreiherrnsteinplatz in Gravenbruch, in den hessischen Osterferien, ab dem 6. April 2020, begonnen. Voraussichtlich kann dann ab Juni 2020 mit dem Neubau gestartet werden. Bis Ende 2021, spätestens aber ab Juli 2022, soll das Gebäude bezugsfertig sein. Rund 3 Millionen Euro stehen für den Bau der Kita mit Verwaltungsstelle im Haushalt bereit, 1,15 Mio. Euro erhält die Stadt als Zuschuss. Nebenbei wird die Kita vergrößert, von einer auf drei Gruppen. Dazu werden Dienstwohnungen für Erzieherinnen und Erzieher in dem neuen Gebäude errichtet.

Darüber hinaus stehen in Gravenbruch weitere Projekte an: Hier sind insbesondere das Parkraumkonzept zu nennen und die Sanierung der sanitären Einrichtungen im Jugendzentrum für rund 87.500 Euro.

Birkengewann

Im Neubaugebiet Birkengewann entsteht Wohnraum für bis zu 1.400 Menschen. Allein die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU errichtet im kommenden Jahr zehn Häuser. Der Rohbau für sechs Häuser mit 89 Mietwohnungen an der Offenbacher Straße  ist bereits fertig gestellt. Der Rohbau von vier Häusern mit 37 Eigentumswohnungen in der Anny-Schlemm-Straße soll im Januar abgeschlossen werden. Bislang leben hier 552 Menschen (Stand: 7. Januar 2020), davon sind zweidrittel der neuen Bewohnerinnen und Bewohner Neu-Isenburger.

Zusätzlich stehen 600.000 Euro für die äußere Erschließung im Birkengewann bereit. Im Laufe des Frühjahres werden die Grünanlagen angelegt, die Ausgleichsflächen hergestellt und die Lärmschutzwand bepflanzt. Bis Ende Januar wird der neue Feuerwehr-Spielplatz im Birkengewann fertig gestellt. Auch die Straßen rund um das Birkengewann werden ausgebaut, in der Offenbacher Straße wird in Nord- und Südrichtung der Gehweg im Bereich des DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR sowie der Fahrradstreifen angelegt; im nördlichen Bereich der Straße Am Trieb wird ebenfalls der Gehweg hergestellt.

In der Kita Birkengewann wird bis Ende Januar ein weiterer Abschnitt des Spielplatzes mit einem großen Sandkasten und zwei Spielgeräten fertig gestellt. Die gesamte Außenfläche von 1.800m² kann ab Ende Mai 2020 genutzt werden, wenn die Pflanzen gesetzt und die Rasenflächen hergestellt sind. Darüber hinaus steht eine Außenspielfläche von ca. 150 m² auf der Dachterrasse im Gebäude zur Verfügung.

Stadtquartier Süd – Mit der Umsetzung wird 2020 gestartet

Der Bebauungsplan für das Stadtquartier Süd liegt bereits im Entwurf vor und wird voraussichtlich im Sommer 2020 als Satzung beschlossen, dann können die beiden Grundstückseigentümer Groß und Partner und die GeWoBau mit der Umsetzung starten. 2020 wird die GEWOBAU mit den Rodungs- und Abrissarbeiten und der Erschließungsplanung beginnen. Der Geschäftsführer der GEWOBAU, Stephan Burbach, hofft, auch schon die ersten Erschließungsleistungen vergeben zu können. Auch mit den Projektplanungen der Neubauten soll begonnen werden. Bereits 2019 hat die GEWOBAU das über 30.000 qm große Areal der Bundesmonopolverwaltung erworben. Damit bleibt das stadtbildprägende Ziegelsteingebäude in städtischer Hand! In das Gebäude der ehemaligen Hauptverwaltung wird ein Kindergarten einziehen, außerdem sollen auf dem ehemaligen Monopol-Gelände barrierefreie Wohnungen entstehen. Inmitten des neuen Wohnquartiers wird ein ca. 1.600m² großer Grünzug als öffentlicher Park angelegt.

Mobilität –  RTW gegen den Verkehrsinfarkt

Die Stadtverordnetenversammlung hat im Mai und September wegweisende Realisierungsbeschlüsse für eine Regionaltangente West in Neu-Isenburg als Stadtbahn getroffen. Der Verlängerung der RTW-Streckenführung bis zum Neubaugebiet Birkengewann und der Planung für die Ortsdurchfahrt Carl-Ulrich-Straße / Friedhofstraße wurde zugestimmt. Bis Ende 2025 / Anfang 2026 soll die RTW in Betrieb gehen, eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in der Rhein-Main-Region.

2020 wird ein Parkraumbewirtschaftungskonzept für Neu-Isenburg aufgestellt. Weiter gearbeitet wird auch an dem Prüfungsauftrag „Tram in der Frankfurter Straße“.

Radverkehrskonzept

Zur Mobilität zählt auch die Fertigstellung der Planung für den Raddirektweg von Frankfurt nach Darmstadt über Neu-Isenburg und die Erörterung zweier Fahrradstraßen in Neu-Isenburg im Rahmen einer Planungswerkstatt mit den Bürgerinnen und Bürgern. Zum Thema Radverkehr ist die Direktverbindung von Offenbach nach Gravenbruch in der Planung.

Stadtumbauprogramm 

Mehr Aufenthaltsqualität und Grün sollen in den nächsten Jahren in Neu-Isenburg mit den Fördermitteln aus dem Stadtumbauprogramm für das Fördergebiet „Vom Alten Ort zur Neuen Welt“, geschaffen werden. Im Februar 2020 werden die Leuchten im Alten Ort erneuert und ein Parkraumgesamtkonzept für die Stadt Neu-Isenburg erstellt. Insgesamt werden 2020 Maßnahmen in Höhe von 1,42 Mio. Euro angestoßen, davon stammen 740.000 Euro aus Fördermitteln. Unter anderem sollen damit Planungsleistungen für den Umbau Alter Ort und der Hugenottenhalle finanziert werden. Außerdem ist eine Bestandsaufnahme zur Struktur der Frankfurter Straße geplant als Basis für Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Ein Einzelhandelskonzept und Stadtmöblierung sind weitere Themen, die noch geprüft werden müssen. 

Straßenbau
Im Bereich „Straßenbau“ ist die Gehwegsanierung im Gärtnerweg vorgesehen. Hier soll der marode Gehweg auf der Ostseite, zwischen IZ Parkhaus und Wilhelmstraße, sowie der Westseite, zwischen IZ Parkhaus und Gärtnerweg 7, für rund 25.000 Euro grundhaft saniert werden.  

Die Graf-Folke-Bernadotte-Straße wird 2020 für rund 600.000 Euro niveaugleich ausgebaut, da die Straße eine sehr geringe Breite hat und ausreichend breite Gehwege zum Ausweichen nicht realisierbar sind. Dies kommt vor allem Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen zu Gute,  

Für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet stehen 350.000 Euro bereit.

Mehr Service - Neu-Isenburg wird smarter

Das Angebot an digitalen Dienstleistungen wird weiter ausgebaut. Ergänzend zu den bestehenden 16 Online-Serviceangeboten werden in diesem Jahr Abrechnungen für die Garten- und Wasserzähler und Meldebescheinigungen online möglich sein.

Der Ausbau zur „Smart City“ wird weiter vorangetrieben. Ein Leitbild wurde erarbeitet. Ziel ist in erster Linie die Smart City zum Nutzen der Bürger zu gestalten, nicht zur Überwachung!

Die Auswertung der Online-Umfrage wird zeigen, welche digitalen Anwendungen die Bürgerinnen und Bürger für sinnhaft halten. Eine Arbeitsgruppe der Stadt und allen städtischen Gesellschaften wird die ersten Ergebnisse in diesem Jahr präsentieren. Die Kooperation mit der Digitalstadt Darmstadt wird fortgesetzt, dort erfolgreiche und bewährte Projekte sollen für Neu-Isenburg übernommen werden. 

Die Stadtwerke Neu-Isenburg installieren die ersten Smart-meter Steuergeräte für die privaten Haushalte.

Freiwillige Feuerwehr

Für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger investiert die Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg 2020 rund 260.000 Euro in Technik. Geplant ist die Umrüstung der Lichtmaste älterer Fahrzeuge auf LED Technik, die Beschaffung eines Wechselladerfahrzeuges mit eingebauter Seilwinde und ein Großraumlüfter. Weitere 150.000 Euro werden für die verschiedenen Baumaßnahmen am Feuerwehrstützpunkt aufgewendet.

Mehr erfahren: www.neu-isenburg.de.