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Stadtumbauprojekt „Vom Alten Ort zur Neuen Welt – Auf dem Weg zu neuen Ideen“

Was wird aus der Frankfurter Straße, wie kann sie modernisiert und für künftige städtebauliche Anforderungen fit gemacht werden? Diese wegweisende Frage im Förderprogramm Stadtumbau in Neu-Isenburg beschäftigt nicht nur Politik und Stadtverwaltung, sondern auch vor allem auch Bürgerinnen und Bürger, als Nutzer des Kernbereiches von Neu-Isenburg. Die Frankfurter Straße ist Haupt Nord- Südachse für Verkehr, es wird eingekauft, Gastronomie sorgt für Frequenz, Nahversorgung wird sichergestellt und auch Kultur hat ihren Platz in der Hugenottenhalle.

Viele verschiedene Anforderungen liegen auf dieser Hauptverkehrsachse und die Zielformulierung im Handlungsfeld Verkehr und Mobilität des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISEK im Stadt.Umbau definiert den Entwurf und die Umsetzung eines nachhaltigen Konzeptes für die Frankfurter Straße. Dabei sind die Ziele des ISEK in den Handlungsfeldern Städtebau und Wohnen sowie lokale Ökonomie, sprich Einzelhandel und Gastronomie, aber auch Stärkung des öffentlichen Grüns in Einklang zu bringen und zu berücksichtigen. Auch die Ergebnisse einer von der Stadt Frankfurt initiierten Potenzialstudie zur Verlängerung der Straßenbahn-Linie 17 bis nach Dreieich sind zu berücksichtigen.

Startschuss für ein solches nachhaltiges Konzept ist zunächst die Erstellung einer Bestandsanalyse mit stadträumlichem Gutachten zur Frankfurter Straße mit Fußgängerzone und Altem Ort.

Den Auftrag erhielt, wie bereits berichtet, das Team Freischlad + Holz / Herwarth + Holz, Planung und Architektur. Es hat damit begonnen, sich mit der Situation vor Ort auseinanderzusetzen. Bei den Grundstücken interessiert neben der Art der Bebauung insbesondere der Zustand der Freianlagen, der vielen Höfe entlang der Frankfurter Straße. Bei den Gebäuden geht es neben dem Erscheinungsbild auch um die Nutzung, da sie den öffentlichen Straßenraum entscheidend prägt. Natürlich wird auch der Straßenraum selbst detailliert untersucht.

Erste Eindrücke vermittelt Brigitte Holz als geschäftsführende Gesellschafterin der Büros: “Wir stellen auf ersten Blick fest, dass das Erscheinungsbild vieler Gebäude in die Jahre gekommen ist, dass der überwiegende Teil der Baustruktur baualtersbedingt deutliches Optimierungspotential aufweist. Auch das Nutzungsgefüge, vor allem in der nördlichen Frankfurter Straße, weist Mängel auf. Nicht zu übersehen ist auch, dass die Aufenthaltsqualität in der Frankfurter Straße nach Verbesserung ruft.“

„Mit zu den Maßnahmen im Fördergebiet Stadt.Umbau gehört daher auch ein Anreizprogramm für Hauseigentümer zur Revitalisierung der Häuser wie Fassadengestaltung für Einzelhändler und Immobilieneigentümer, einhergehend mit einer Gestaltungsfibel. Ziel ist es schon im Herbst 2020 mit den Gesprächen mit Einzelhändlern und Immobilieneigentümern zu beginnen,“ erläutert Bürgermeister Herbert Hunkel.

Die Entwicklungsperspektiven für das Stadtumbauprojekt „Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ werden in Zusammenarbeit der Nassauischen Heimstätte ProjektStadt, den Gremien der Stadt und einer großen Bürgerbeteiligung erarbeitet. Bürgermeister Herbert Hunkel und die Leiterin des Bereichs Integrierte Stadtentwicklung der ProjektStadt Marion Schmitz-Stadtfeld sind sich einig, dass es sich lohnt, den Aufbruch Frankfurter Straße anzugehen und diesen Weg – gerade nach der schweren gesellschaftlichen Krise, die vor allem die Einzelhändler getroffen hat, in den Fokus zu stellen.

Über das Stadt.Umbau Programm

Seit 2018 wird die Stadt im Bund-Länder-Förderprogramm „Stadt.Umbau“ gefördert. Auch wenn das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Namen geändert hat, verändert sich nichts an den Inhalten: Offiziell heißt das Bund-Länder-Förderprogramm jetzt „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Für das Fördergebiet „Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ werden in den nächsten zehn bis zwölf Jahren unter Beteiligung der breiten Öffentlichkeit und gemeinsam mit Unternehmen, Einzelhändlern, Bürgerinitiativen, Vereinen, Verbänden und Seniorengruppen eine Vielzahl von abgestimmten Lösungen umgesetzt, die Neu-Isenburg noch schöner machen und stark für die zukünftigen Anforderungen des demographischen, wirtschaftlichen und klimatischen Wandels.