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Großteil der Flächen wird von Zepplinheimern genutzt

Verkehrserhebung am S-Bahnhof

Die Auswertung einer Verkehrserhebung am S-Bahnhof Zeppelinheim zeigt, dass ein Großteil der Flächen für den ruhenden Verkehr von den Einwohnern Zeppelinheims genutzt wird. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Auslastungsgrad der Stellflächen bei durchschnittlich ca. 60 % liegt. Der größte Parkdruck konnte mit 77 % in der nördlichen Admiral-Rosendahl-Straße, die geringste Auslastung mit 24 % in dem westlichen Abschnitt der Admiral-Rosendahl-Straße festgestellt werden. In jeder der aufgenommenen Straßenzüge wurden mindestens 20 % an freien Parkflächen ermittelt. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer Verkehrserhebung, die die Hochschule Darmstadt im Auftrag der Stadt rund um den Bahnhof Zeppelinheim durchgeführt hat. Geplant ist eine Erhebung der Istsituation vor Inbetriebnahme des Terminal 3 und eine Nacherhebung nach Inbetriebnahme des neuen Terminals. Die Auswertung der Vorerhebung liegt jetzt dem Ortsbeirat Zeppelinheim zur Kenntnisnahme vor.

Die Vorhererhebung wurde bereits Ende Oktober an einem Dienstag durch die Hochschule Darmstadt durchgeführt. Die Studenten der Hochschule haben Kfz-Kennzeichen im 90-Minuten-Takt erhoben und Parkende in einem Zeitraum von 06:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 12:30 Uhr bis 19:00 Uhr nach ihren Zielen befragt. Das Erhebungsgebiet umfasste das nähere Umfeld des Bahnhofs Zeppelinheim. Aus der Befragung wird ersichtlich, dass viele Personen aus Zeppelinheim stammen. Darüber hinaus gaben viele Personen Zeppelinheim als Ziel an. Diese Personen kamen in den meisten Fällen mit dem ÖPNV am Bahnhof Zeppelinheim an, um hier ihren Arbeitsplatz aufzusuchen.

Von 91 befragten Personen gaben nur neun Personen an, dass sie nahe des Bahnhofgeländes geparkt haben. Daraus lässt sich schließen, dass aktuell wenige Personen Park und Ride nutzen. Stattdessen nutzen viele die öffentlichen Verkehrsmittel, um zu ihren Zielorten zu gelangen. Da viele Fahrgäste zur Weiterreise oder zum Umsteigen mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs waren, lässt sich daraus schließen, dass es sich bei dem ruhenden Verkehr um Fahrzeuge aus Zeppelinheim handelt.

Anlass für die Untersuchung waren Befürchtungen im Ortsbeirat und von Bürgern, dass die Inbetriebnahme des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen zusätzliche Verkehrs- und Parkprobleme am S-Bahnhof Zeppelinheim erzeugt. Gemeinsam mit dem Flughafenbetreiber hat die Stadt daher vereinbart, dass die Situation am S-Bahnhof in Form einer Vorher-/Nachher-Parkraumerhebung untersucht werden soll.

„Wir bekommen immer wieder Klagen von den Bewohner*innen Zeppelinheims über zugeparkte Wohnstraßen im Umfeld des Bahnhofs. Insbesondere wird befürchtet, dass anreisende Fluggäste ihre Autos im Umfeld des Bahnhofs abstellen und für die Weiterreise zum Frankfurter Flughafen den ÖPNV nutzen. Das Fahrtziel Flughafen gaben allerdings nur 8% aller Befragten an, die meisten Fahrgäste kamen tatsächlich aus Zeppelinheim oder hatten Zeppelinheim als Zielort. Ein häufig genanntes Ziel war zudem mit 31% Frankfurt am Main. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt, wenn das Terminal 3 in Betrieb genommen wurde. Wir werden die Situation kritisch beobachten und wenn nötig entsprechende Gegenmaßnahmen, wie zum Beispiel zeitlich befristetes Parken, einleiten“, sagt Erster Stadtrat Stefan Schmitt.