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News zum Corona-Virus

Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Betretungsverbot für Kitas gilt in bestimmten Fällen weiterhin

Die städtischen Schulkindereinrichtungen und Kindertagesstätten sind seit Ende Juni bzw. Anfang Juli wieder in einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückgekehrt. „Die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehen wird dynamisch bleiben und es kann nicht verlässlich eingeschätzt werden, wo sich lokale Ausbruchsherde oder eine mögliche zweite Welle entwickeln können und welche Maßnahmen in diesen Fällen getroffen werden müssen. Entsprechend gilt für den Betrieb vorausschauendes Handeln und größte Sorgfalt“, betont Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Die bis zum 16.08.2020 gültige Verordnung des Landes Hessen spricht daher weiterhin ein grundlegendes Betretungsverbot für die Kindertagesstätten aus, wenn Beschäftigte oder Kinder (inklusive Haushaltsangehörige) Symptome einer Erkrankung zeigen, aus Risikogebieten zurückkehren oder zu positiv getesteten Personen Kontakt hatten und dies nicht länger als 14 Tage zurückliegt. Dieses Betretungsverbot wird möglicherweise über den 16.08.2020 hinaus verlängert werden.

Jetzt hat die Stadt die Eltern informiert wie die Kindertagesstätten und Schulkindereinrichtungen in der Trägerschaft der Stadt und der NIKi gGmbH ihre Arbeit in den nächsten Wochen und Monaten weiterführen werden. Diese Planungen stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass das Land Hessen keine anderweitigen gesetzlichen Regelungen erlässt.

Geplant ist:

  1. Eine Betreuung ist nur möglich, wenn das Kind keine Krankheitssymptome zeigt und sich oder eine Person aus dem gleichen Haushalt in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten oder in Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Die Eltern sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen.
  2. Betreuung aller angemeldeten Kinder entsprechend ihres gebuchten Betreuungsumfangs.
  3. Die Öffnungszeiten der Kindertagestätten sind von 8:00-16:30 Uhr. (Der Früh- und Spätdienst kann aufgrund begrenzter personeller Ressourcen momentan nicht umgesetzt werden.)
  4. Betreuung in festen Gruppenverbänden (Kita bis zu 50 Kinder, Schulkinderbereich angepasst an die Unterrichtssituation). Diesen Gruppen werden feste Betreuungspersonen und feste Räumlichkeiten zugeordnet.
  5. Gruppenübergreifende Angebote, Feste, Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu stark frequentierten Orten werden momentan nicht stattfinden.
  6. Angebote der Musikschule, der Sprachförderung, AG-Angebote oder Angebote in den Familienzentren können ebenfalls nicht gruppenübergreifend stattfinden. Je nach Möglichkeit in der Einrichtung werden diese Angebote in veränderter Form stattfinden.
  7. Die Mittagessensversorgung mit warmem Mittagessen startet spätestens ab dem 17.08.2020.
  8. Essen finden nur in den neu gebildeten Gruppen und nicht in Buffetform statt.
  9. Zur Versorgung der Kinder ist eine Trinkflasche mitzugeben, die bei Bedarf durch das Betreuungspersonal aufgefüllt wird.
  10. Beim Betreten der Einrichtungen ist durch die Eltern eine Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Hände zu desinfizieren.
  11. Auch in der Einrichtung gilt außerhalb der Gruppen das Abstandsgebot.
  12. Elterngespräche finden mit den bestehenden Abstandsregelungen und/oder dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz nach Terminvereinbarung statt.

Es ist zu beachten, dass insbesondere die Bildung von festen Betreuungsgruppen mit festen Betreuungspersonen ein wichtiges Element im Rahmen des Infektionsschutzes ist. Das Risiko der Übertragung auf einen „großen“ Personenkreis wird damit eingeschränkt und gleichzeitig den Kindern in diesen Gruppen ein größtmöglicher Freiheits- und Entwicklungsrahmen geboten. Abstandsgebote und Maskentragen kann in diesem Alter über mehrere Stunden schwer umgesetzt werden und die Bildung von kleineren Betreuungseinheiten stellt einen sehr guten Kompromiss dar.

Die Bildung von Gruppen ohne gruppenübergreifende Kontakte führt zu Veränderungen in der Personaleinsatzplanung und der Krankheitsvertretung. Eine Auswirkung ist, dass die Stadt momentan keine Früh- und Spätdienste in den Kindertagesstätten anbieten kann. Eine weitere Auswirkung wird sein, dass bei Erkrankung oder Fehlzeiten des Betreuungspersonals die Betreuungszeiten der Gruppe möglicherweise eingeschränkt werden oder im schlimmsten Fall komplett ausfallen. Dies Situation ist auch bereits bei anderen Krankheitswellen möglich, aber sie wird unter den Pandemiebedingungen verschärft, da die Einrichtungen momentan auch durch Betreuungspersonal bei Krankheitsanzeichen zum Schutz der anderen nicht betreten werden dürfen. Eine Betreuung der Kinder durch anderes Personal ist aufgrund der strikten Gruppentrennung im Rahmen des Infektionsschutzes nicht möglich.

Der Kreis Offenbach hat am 20.07.2020 ein Merkblatt veröffentlicht, das Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen bei Kindern im Zusammenhang mit dem SARS-CoV2-Virus in den Kinderbetreuungseinrichtungen enthält. Es wurde in Zusammenarbeit mit den Offenbacher Kinder- und Jugendärzten und dem Gesundheitsamt Offenbach erstellt und bietet eine Orientierungshilfe beim Erkennen von relevanten Krankheitssymptomen und eine Richtlinie der notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen in den Einrichtungen. Das Merkblatt wird allen Eltern in den Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung gestellt und ist auch auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden.

„Besonders wichtig ist die Unterstützung der Eltern durch genaue Beobachtung ihrer Kinder, das Fiebermessen bei Auftreten von Symptomen oder Veränderungen im Wohlbefinden und die Einhaltung der Fristen, bis ein Besuch in der Einrichtung wieder möglich ist. Die Eltern tragen im hohen Maße dazu bei, durch die Umsetzung der Empfehlungen des Merkblatts Krankheitsanzeichen frühzeitig erkennen zu können und eine Klärung einer möglichen Infektion herbeizuführen, bevor sich eine mögliche Infektion unbemerkt in den Einrichtungen verbreiten kann“, erklärt Sonja Ohr, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kinder und Jugend.