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Mehr Grün für die Stadt

Entsiegelung der Flächen am Haus der Vereine

Bis Ende des Jahres soll eine Klimafunktionskarte für Neu-Isenburg erstellt werden, mit der Flächen identifiziert werden, die sich besonders auf das Kleinklima auswirken. Damit sollen stadtklimatische Aspekte bei zukünftigen Planungsentscheidungen stärker berücksichtigt werden.

Positiv wirkt sich die Entsiegelung von Flächen aus. Deshalb haben auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, die Stadtplanung und die DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR Ideen entwickelt, wie die versiegelten Flächen vor dem Haus der Vereine (Offenbacher Straße) entsiegelt und grün gestaltet werden kann. Ein erster Entwurf inklusive Kostenschätzung und Fördermöglichkeiten wurde der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt.

Die Ideen im Einzelnen

  • Die gesamte Asphaltfläche vor dem Haus der Vereine soll entfernt werden.
  • Die nötigen Aufstellflächen für die Rettungsfahrzeuge sollen mit Dränpflaster ausgebildet werden, um auch für diese Fläche eine Versickerung des Niederschlagwassers zu erzielen.
  • Die Zuwegung zum Eingang des Gebäudes sowie zur Packstation und zum Zebrastreifen sollen aus Betonpflastersteinen ausgebildet werden.
  • Die übrigen Flächen werden mit Stauden und Gräsern naturnah bepflanzt.
  • Für die Einfassung der Pflanzflächen zu den Gehwegen sollen Natursteinquader verwendet werden.
  • Mindestens zwei Sitzmöglichkeiten sollen geschaffen werden.
  • Die Errichtung von Fahrradabstellanlagen soll an geeigneten Stellen berücksichtigt werden.
  • Die Doppelgarage östlich des Hauses der Vereine wurde in die Planung einbezogen und soll nach Möglichkeit mit einer extensiven Dachbegrünung sowie Rank-Bepflanzung gestaltet werden.
  • Die bestehenden Glascontainer sollen als Unterflurcontainer an geeigneter Stelle eingebaut werden.
  • Ein weiterer Baum soll auf der bestehenden westlichen Grünfläche gepflanzt werden.
  • Die Fläche soll unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit gestaltet werden.

Insgesamt werden die Kosten für die Herstellung inklusive der Fertigstellungspflege der Grünflächen für die Dauer von drei Jahren auf rund
136.500 € netto geschätzt, für die Folgenkosten der Pflege der neuen Grünflächen fallen jährlich rund 750 Euro netto an.

Für die Entsiegelung der Fläche und die nachhaltige Erneuerung auf dem Wilhelmsplatz wurden Fördermittel über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für das Jahr 2020 beantragt. Parallel dazu soll überprüft werden, ob nach den Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten sowie von kommunalen Informationsinitiativen nicht eine höhere Förderquote der Maßnahme erzielt werden kann.

Wenn die Stadtverordnetenversammlung der Planung zustimmt, soll das Konzept für die Fläche weiter vertieft werden und die entsprechenden Unterlagen für einen Förderantrag erstellt werden.

„Wir wollen mit diesem Projekt die Aufenthaltsqualität auf dem Platz erhöhen und aktiv einen positiven Beitrag leisten, um die hessischen Klimaschutzziele zu erreichen. Mit der extensiven Dachbegrünung und Rank-Bepflanzung der Doppelgarage wollen wir als Stadt unserer Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz gerecht werden und hoffen auf zahlreiche Nachahmer“, wünschen sich Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, „sehr erfreulich ist auch, dass in diesem Zusammenhang auch die hässlichen Wertstoffcontainer unter der Erde verschwinden, was an dieser Stelle erstmals im Stadtgebiet erfolgt.“