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Innerstädtischer Einzelhandel und Gastronomie werden untersucht

Neue Wege für den innerstädtischen Einzelhandel und die Gastronomie

Das Förderprogramm Wachstum und Nachhaltige Erneuerung (ehemals StadtUmbau) geht weiter.

Die Stadt Neu-Isenburg ist seit 2017 im Städtebauförderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ (neue Bezeichnung des Förderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“). Ziel des Programms ist es, städtebauliche Maßnahmen zu Klimaschutz, Klimaanpassung sowie zur Anpassung an demografische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen in einem integrierten Ansatz zu vereinen. Grundlage für die Umsetzung des Förderprogramms bildet das standortbezogene erarbeitete integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das für das Förderprogramm sechs Leitbilder enthält, die zur erfolgreichen Umsetzung den gesamten Stadtentwicklungsprozess begleiten.

Mit dem Leitbild „Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs“ liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des Städtebauförderprogramms in der Stärkung der lokalen Ökonomie, hier bestehend aus Einzelhandel, Gewerbe und Gastronomie. Zur Konkretisierung und langfristigen Stärkung der Innenstadt Neu-Isenburgs, besonders in den Segmenten Einzelhandel und Gastronomie soll eine umfassende Funktions- und Nutzungsanalyse erfolgen. Darauf aufbauend ist eine Zieldefinition zu erarbeiten und Maßnahmenvorschläge zu entwickeln.

Lange vor der Covid 19 Pandemie ist die Idee für eine solche Untersuchung für den innerstädtischen Einzelhandel geboren worden. Der Erstantrag dazu wurde vom Fördermittelgeber leider zunächst abgelehnt, nun aber nachgenehmigt, so dass es gerade in den Pandemie Zeiten zur rechten Zeit kommt, den innerstädtischen Versorgungsbereich konzeptionell zu untersuchen.

Der Auftrag zur „Untersuchung und Konzeption zur Aufwertung des Zentralen Versorgungsbereiches“ wird nun nach Ausschreibung an das Büro Junker + Kruse, Stadtforschung Planung aus Dortmund, vergeben. „Die Referenzen des Büros, das unter anderem Projekte in Bad Homburg, Frankfurt und Wiesbaden umgesetzt hat, sind ausgezeichnet. Wir erhoffen uns neue Akzente in der Erarbeitung des Strategiekonzeptes, insbesondere im Hinblick auf die räumliche Verteilung des Einzelhandels und den Stellenwert des zentralen Versorgungsbereiches vor allem auch im Hinblick auf die Herausforderungen, die der online Handel mit sich bringt“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Das Büro verfügt über gute Kenntnisse über die Metropolregion RheinMain und über die entsprechenden Verflechtungsbeziehungen im Handel.

Eine attraktive, stabile und bedarfsorientierte Versorgung, sowie eine den örtlichen Voraussetzungen angemessene Einzelhandels-, Gewerbe- und Gastronomiestruktur stellt eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine vitale Gesamtentwicklung im zentralen Versorgungsbereich dar. Zur Stärkung des innerstädtischen Nahversorgungsbereiches soll mit städtebaulichen Maßnahmen erreicht werden, Kundenfrequenz zu erhöhen und vor allem eine attraktive Wegeverbindung zwischen Isenburg-Zentrum (IZ) und Fußgängerzone herzustellen. Es ist vorgesehen, diese städtebaulichen Maßnahmen durch entsprechende Beteiligungs- und Marketingmaßnahmen zu unterstützen und zu befördern.

Untersucht wird das Einzelhandelsangebot, das Gastronomieangebot sowie der Bereich der Glücksspielstätten, Wettbüros etc. und deren Entwicklungstendenzen. Alles unter Beteiligung der Kunden, anliegenden Geschäfte und der Gastronomie.

Ziel der Untersuchung ist auch die Identifizierung von möglichen Defiziten in der Versorgungsfunktion. Die Analyse soll die langfristige Versorgungsplanung für die Bevölkerung unterstützen, soll aber auch aufzeigen, welche Orte einer besonderen städtebaulichen Entwicklung bedürfen, z.B. um dem Einzelhandel in ein positives Umfeld einzubinden -  durch Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Außenbereich, Aufwertung der Fassadengestaltung oder dem Einsatz von Werbeelementen etc.

Nach der Analyse des Ist Zustandes und einer Stärken- und Schwächen-Einschätzung sollen am Ende des Konzeptes klare Handlungsempfehlungen stehen.