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Bebauungsplan Stadtquartier Süd

Viel Grün zum Wohnen und Arbeiten

Der Bebauungsplan Nr. 55a „Stadtquartier Süd“ – 1. Änderung liegt nach der Offenlage nun der Stadtverordnetenversammlung am 4. November zur Beschlussfassung vor.

Die Wegführung der Marie-Curie Straße (Planstraße Ost) kann nun gerade verlaufen, anstelle der verschwenkten Zufahrt von der Schleussnerstraße aus, die im Bebauungsplan Nr. 55 „Stadtquartier Süd“ noch vorgesehen war. Da die Flächen nun optimiert verlaufen, kann im Ergebnis der „Platz zur Neuen Welt“ (Quartiersplatz) um rund 400 Quadratmeter größer gestaltet werden und der Bereich für „Nahversorgung und Wohnen“ nach Osten bis an die neue westliche Grenze vergrößert werden. Die neue Wegeführung wurde sowohl im geänderten Bebauungsplan Nr. 55a „Stadtquartier Süd“ – 1. Änderung und im Städtebaulichen Vertrag angepasst und von der Stadtverordnetenversammlung am 24. Juni beschlossen.

Das Stadtquartier Süd

Im Süden der Stadt Neu-Isenburg in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum befindet sich das Gebiet „Stadtquartier Süd“. In einem mehrstufigen Planungsprozess wurde unter aktiver Einbindung der Öffentlichkeit ein städtebauliches Konzept erarbeitet, nach dem das „Stadtquartier Süd“ zu einem städtischen Quartier mit einer Nutzungsmischung aus Wohnen und Arbeiten und ergänzenden Infrastrukturangeboten entwickelt wurde. Dieser Rahmenplan „Stadtquartier Süd“ wurde im Juli 2014 von der Stadtverordnetenversammlung als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen und bildete die Grundlage für die sich anschließende Bauleitplanung.

Auf dem großen, ehemaligen „Agfa-Gelände“ und dem Areal der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB), entsteht das neue Stadtquartier Süd, für einen urbanen Mix zum Wohnen und Arbeiten, mit einem rund 4.500 m² großen Grünzug als öffentlichen Park und einem Quartierplatz mit rund 2.800 m². Das Stadtquartier Süd wird ein lebendiges Viertel mit Kita, viel Grün, Gastronomie und Nahversorgungsangebot.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU hat die Grundstücke der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in der Schleussnerstraße 6 und die Grundstücke Hugenottenallee 150 und 168 erworben. Die Gesamtfläche dieser Grundstücke beträgt rund 34.800 m².

Das mit Klinkern verkleidete Haus entlang der Schleussnerstraße, mit der Durchfahrt sowie die daran angeschlossene Halle auf der westlichen Seite, bleiben erhalten und werden saniert. Damit ist sichergestellt, dass das stadtbildprägende Ziegelsteingebäude der Bundesmonopolbrennerei erhalten bleibt - und in städtischer Hand! In das Gebäude der ehemaligen Hauptverwaltung soll ein Kindergarten einziehen mit 155 Plätzen , außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen.

Bis 2022 sollen die ersten Baumaßnahmen beginnen. In mehreren Bauabschnitten entstehen auf den Grundstücken der GEWOBAU rund 380 Wohnungen und rund 5.000 m² Gewerbeflächen. Ein Teil der Wohnungen soll als Eigentumswohnungen verkauft werden, der überwiegende Teil wird als Mietwohnungen angeboten. Weitere rund 380 Wohneinheiten und rund 36.000 m² Geschossfläche sollen auf dem ehemaligen Agfa-Areal durch den dortigen Eigentümer entstehen.

Auch die Straßen, Wege und eine parkähnliche Grünfläche werden durch die Eigentümer im Zuge der Bebauung erstellt und an die Stadt Neu-Isenburg übergeben. Der Gestaltungsrahmen für die Flächen wurde durch einen städtebaulichen Vertrag bereits festgelegt.