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Neu-Isenburg investiert in die Zukunft

2021 sind dafür Investitionen in Höhe von 9.408.836 Euro vorgesehen

Die Bekämpfung der Corona-Pandemie wird auch in 2021 die große Herausforderung für die Zukunft bleiben. „Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei. Wir dürfen in unseren Bemühungen nicht nachlassen, auch wenn die ersten Impfungen begonnen haben. Als Kommune, als Verwaltung und als Stadtgesellschaft müssen wir weiterhin daran arbeiten, die Infektionsketten einzudämmen. Wir müssen uns weiterhin mit der AHA-Formel schützen: Abstand wahren, auf Hygiene achten und eine Alltagsmaske tragen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen werden wir die positive Entwicklung der Stadt Neu-Isenburg weiter fördern, um die Lebensqualität zu sichern und zu verbessern. Das gilt gleichermaßen für Neu-Isenburg als Wirtschaftsstandort, als kinderfreundliche Stadt sowie als Kultur- und Sportstadt und für das Zusammenleben von Jung und Alt sowie für Menschen unterschiedlichster Herkunft“.

Allein für das Jahr 2021 sind dafür Investitionen in Höhe von 9.408.836 Euro (Finanzhaushalt) vorgesehen. Damit werden wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Stadtgesellschaft gesetzt und die Infrastruktur ausgebaut.

Kinder und Jugend

Um Neu-Isenburg weiter als familienfreundliche Stadt mit Bildungschancen für alle zu fördern, sollen 1.352.500 Euro investiert werden. Hinzu kommen 120.000 Euro für die Ausstattung von städtischen Spielplätzen.

Der Ausbau von Betreuungsplätzen in Kitas und der Kindertagespflege hat weiterhin hohe Priorität. Bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita in Gravenbruch (Dreiherrnsteinplatz) mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und vier Dienstwohnungen für Erzieherinnen und Erzieher bezugsfähig sein. Die Kita wird weiterhin von der Evangelischen Kirche betrieben und soll um eine Gruppe auf drei vergrößert werden. Die gesamten Baukosten liegen bei 3.560.000 Euro, 1,2 Mio. Euro stehen dafür 2021 im Haushalt bereit.

Mit Anbauten bzw. Pavillons für rund 710.000 Euro wird mehr Platz in der Kita Gartenstraße und in der Kita Friedrich-List-Straße um je eine Gruppe und damit 50 neue Plätze, geschaffen.

Um kurzfristig weitere Betreuungs-Kapazitäten für Kinder unter drei Jahren zu schaffen, wurde das Erfolgsmodell „Familiennahe Betreuung in anderen Räumlichkeiten“ ausgebaut. Bis zu 50 Betreuungsplätze für die Jüngsten stehen in diesem Jahr in zehn Wohnungen im Birkengengewann bereit. Die Schlüsselübergabe an die ersten zwei Tagesmütter fand bereits am 1. Dezember 2020 statt, die nächsten drei Tagesmütter erhalten ihre Schlüssel am 11. Januar 2021.

Das neue Montessori Kinderhaus wird bis März 2021 alle vier Kita-Gruppen für Kinder ab drei Jahren und eine Gruppe für die Betreuung der unter Dreijährigen (U3) belegen.

Kultur und Sport

Im Bereich Kultur und Sport stehen im nächsten Jahr 573.815 Euro im Budget bereit, darunter für die Sanierung des Kunstrasenplatzes in Zeppelinheim. Aus dem Förderprogramm Stadt.Umbau stehen 500.000 Euro für vertiefende Planungen sowie die bautechnische Untersuchung des Kultur- und Bildungszentrums Hugenottenhalle zur Verfügung sowie 100.000 Euro über das Entwicklungskonzept Hugenottenhalle aus 2019.

Das künftige Leitbild des Kultur- und Bildungszentrum Neu-Isenburg, sieht eine breite Nutzungsmischung von Angeboten aus dem Veranstaltungsbereich und der kulturellen Bildung, dem Kulturbüro, der Bibliothek und der VHS vor, um eine intensive und fortlaufende Kooperation zwischen den Nutzern zu ermöglichen. So soll ein offenes Kultur- und Bildungszentrum mit hochwertigen Angeboten für die Bevölkerung Neu-Isenburgs entstehen. Diese Öffnung bezieht sich sowohl auf die Angebote als auch auf die Öffnung zum Umfeld. Eine gemeinschaftliche Nutzung von Eingangs-, Aufenthalts- und Veranstaltungsflächen schafft eine Raumgestaltung im Sinne fließender Übergänge. Konzeptionell sollen auch der Rosenauplatz und andere umliegende Plätze sowie das Isenburg Zentrum eingebunden werden.

Nach dem einstimmigen Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung kann die Planung dieses zukunftsweisenden Projekts gezielt vorangetrieben werden.

Verkehrsplanung und Mobilität

Auch in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und in die umweltfreundliche Mobilität investiert die Stadt. Im nächsten Jahr werden die vertiefenden Planungen zur Umgestaltung der L 3117 und der Regionaltangente West (RTW) begonnen, mit dem Ziel, bis Ende 2021 einen Planfeststellungsbeschluss zu realisieren. Darüber hinaus wird ein Förderantrag für die Mobilitätsstation am Bahnhof erarbeitet. Mit großem Interesse wird das Ergebnis der Potentialstudie zur Weiterführung der Straßenbahnlinie 17 von Frankfurt über Neu-Isenburg nach Dreieich erwartet.

Bis 2026/2027 soll mit der RTW eine zusätzliche, zeitsparende Strecke von Bad Homburg, über die westlichen Stadtteile Frankfurts, den Flughafen sowie Neu-Isenburg und Dreieich in Betrieb genommen werden. Bei gutem Verlauf rechnet Horst Amman, Geschäftsführer RTW Planungsgesellschaft mbH, „mit dem Planfeststellungsbeschluss für Süd 1 noch in 2021“, der von Kelsterbach bis Dreieich über den Bahnhof Neu-Isenburg führt.

„Für das Neu-Isenburger Teilstück wird die gemeinsame Planung der Ortsdurchfahrt mit der RTW die Hauptaufgabe des neuen Jahres sein. Ebenso der Förderantrag für die Mobilitätsstation“, so Horst Amann.

Radschnellwege Frankfurt Darmstadt, Offenbach – Neu-Isenburg und weitere Fahrradstraßen

In den Ausbau des Radwegenetzes sollen 120.000 Euro fließen. Der Planungsauftrag für den Radweg an der L3313 soll vergeben werden, die Kosten trägt Hessen Mobil. Die Fahrradstraße Am Trieb wurde im Dezember 2020 probeweise für ein Jahr eröffnet, der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für die Fahrradstraßen in Nord-Süd Richtung (Luisen-/Ludwigstraße) liegt vor. Nach Beantragung von Fördermitteln könnte dieser ebenfalls noch in 2021 umgesetzt werden.

Für die Radschnellverbindung werden 1.860.000 Mio. Euro investiert, davon werden 1.302.000 Euro gefördert. Die endgültige Planung des Teilstücks Neu-Isenburg soll bis Mitte 2021 vorliegen.

An der Machbarkeitsstudie für die Radschnellverbindung Seligenstadt – Offenbach hat sich die Stadt Neu-Isenburg ebenfalls beteiligt. Zur Zeit werden die Büros durch den Regionalverband FrankfurtRheinMain beauftragt.

Straßenbaumaßnahmen

Ab Herbst 2021 sollen die Hugenottenallee (zwischen der Dornhofstraße und der Frankfurter Straße) inklusive Kanalarbeiten, die Knotenpunkte Frankfurter Straße/Hugenottenallee und Du-Pont-Straße/Frankfurter Straße saniert bzw. umgebaut werden. Dafür stehen Mitteln in Höhe von 460.000 Euro bereit.

Mit einem Volumen 40.000 Euro im Stadtteil Zeppelinheim und 50.000 Euro in Gravenbruch werden weitere Straßenbaumaßnahmen finanziert. Mit der Vorplanung zur Umgestaltung der Alicestraße in 2022 soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

Das Projekt „Barrierefreier Umbau der Bushaltestellen in Neu-Isenburg“ wird weitergeführt. Im Jahr 2021 ist der Umbau von Bushaltestellen im nordwestlichen Stadtgebiet vorgesehen, u.a. die Haltestelle am Rathaus. Dafür stehen 950.000 Euro bereit, davon 475.000 Euro aus Fördermitteln.  Für 12 Bushaltestellenpositionen wurden Fördermittel in 2021 beantragt:

  • Isenburgzentrum Ost, Ostseite + Westseite
  • Freiherr-vom-Stein-Straße, Ostseite + Westseite
  • Offenbacher Straße, Nordseite + Südseite
  • Martin-Behaim-Straße, Nordseite + Südseite
  • Dornhofstraße, Nordseite + Südseite  und
  • Siemensstraße/Dornhofstraße, Westseite  + Ostseite.

Neu-Isenburg wird schöner

In den Stadt.Umbau (jetzt Förderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung) „Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ fließen in diesem Jahr 1.530.000 Euro, davon voraussichtlich 796.000 Euro an Fördermitteln.

2021 wird beispielsweise das Strategiekonzept Stärkung des Zentralen Versorgungsbereichs Einzelhandel und Gastronomie und die Gestaltungsfibel (Herbst 2021) fertiggestellt. Auch das Fassadenanreizprogramm für die Frankfurter Straße und die Bahnhofstraße soll bis im zweiten Quartal 2021 vorliegen. Weitere Untersuchungen für den Alten Ort, zum Beispiel zum barrierefreien Pflaster Am Marktplatz sowie Planungen zur Sanierung und Erweiterung der Hugenottenhalle/Stadtbibliothek werden durchgeführt.

Bis voraussichtlich im Frühjahr 2021 werden die Verkehrsuntersuchung im Alten Ort sowie die städtebauliche Bestandsaufnahme beendet sein, bis zum Sommer 2021 dann die Planungen zur Gestaltung des Marktplatzes. Der Grüne Baum soll Anfang Mai – sofern die Corona-Pandemie es erlaubt – seine Türen öffnen.

Spätestens im Herbst 2021 soll die Gestaltungssatzung für den Alten Ort vorliegen.

Für die Entsiegelung und die nachhaltige Erneuerung der Fläche auf dem Wilhelmsplatz (vor dem Haus der Vereine) soll in diesem Jahr die Planung abgeschlossen werden, damit Fördermittel beantragt werden können.

Weitere Maßnahmen

Für die Baumaßnahmen am Feuerwehrstützpunkt stehen 170.000 Euro und für die am Alten Postgebäude (Hugenottenallee/Ecke Rheinstraße) 179.000 Euro bereit. Auf dem Gelände des Feuerwehrstützpunktes soll eine Übungsstelle für Schaum eingerichtet werden. Damit das Schaummittel nicht in das Erdreich oder in den Regenwasserkanal gelangen kann, muss der Schaum in einer undurchlässigen Wanne aufgefangen werden, bis er sich abgesetzt hat. Am Alten Postgebäude am Gebäudeteil an der Rheinstraße werden die Fenster und das Flachdach saniert. Die Sanierung umfasst im Jahr 2021 zunächst den Gebäudeteil entlang der Rheinstraße. Die Maßnahme wird im Folgejahr mit dem Gebäudeteil an der Hugenottenallee weitergeführt.

Als Kooperations-Projekt der Stadt Neu-Isenburg, der GEWOBAU und der Stiftung Lebensräume für Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf, errichtet die GEWOBAU im Luftgäßchen 7/Löwengasse, ein Wohnhaus. Im Januar findet die Übergabe des Grundstücks und Gebäudes an die GEWOBAU statt und die Abrissarbeiten können beginnen. Ab April sollen die Rohbauarbeiten folgen. Die Fertigstellung und der Bezug sind für Sommer 2022 geplant.

Für ein privates Betreutes Wohnprojekt an der Erlenbachaue hat die Stadt das Belegungsrecht. Bereits jetzt liegen 71 Anmeldungen für 24 Wohnungen vor.

Birkengewann

Im letzten Jahr zogen 230 Menschen in das Neubaugebiet Birkengewann (552 am 7. Januar 2020, 782 am 5. Januar 2021), Zweidrittel der neuen Bewohnerinnen und Bewohner sind Neu-Isenburger. Insgesamt soll hier Wohnraum für 1.400 Menschen entstehen.  Großen Anteil daran hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU: Allein zwischen November und Dezember 2020 wurden 24 Neubaumietwohnungen (Projekt Offenbacher Straße 161-167) an die neuen Bewohner übergeben. Zwischen Januar und März 2021 werden weitere 32 Neubaumietwohnungen im gleichen Projekt folgen. Zwischen Januar und Februar 2021 ist der Vermietungsbeginn für 33 Neubaumietwohnungen (Projekt Offenbacher Straße 149-153). Die Fertigstellung und Übergabe dieser Wohnungen wird voraussichtlich im Mai/Juni 2021 sein. Im April/Mai 2021 ist die Übergabe von 37 Eigentumswohnungen an die Käufer im Projekt Anny-Schlemm-Straße 9-15, geplant.

Stadtquartier Süd

Auf dem großen, ehemaligen „Agfa-Gelände“ und dem Areal der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB), entsteht in Neu-Isenburg das neue „Stadtquartier Süd“, für einen urbanen Mix zum Wohnen und Arbeiten, mit einem rund 4.500 m² großen Grünzug als öffentlichen Park und einem Quartierplatz mit rund 2.800 m². 

Die Abrissarbeiten auf den GEWOBAU-Grundstücken im Stadtquartier Süd werden im Frühjahr 2021 beendet werden. Danach wird mit den ersten Hochbauprojektplanungen begonnen und im Sommer 2021 mit den Erschließungsarbeiten. Auch die Planstraßen werden voraussichtlich in diesem Jahr angelegt. Die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH wird in Höhe von 1,4 Mio. Euro (anteiliges Investitionsvolumen für 2021) Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Fernwärme verlegen.

Mehr Service - Neu-Isenburg wird smarter

Die Homepage der Stadt Neu-Isenburg ist ein wichtiges Instrument der Kommunalverwaltung, um die Öffentlichkeit direkt und bürgernah zu informieren. Monatlich besuchen circa 50.000 Menschen die www.neu-isenburg.de Website, das sind durchschnittlich zwischen 1.670 Besucherinnen und Besuchern täglich. Gerade während der Corona-Krise zeigte sich die Bedeutung dieser Informationsplattform. Im nächsten Jahr soll die Homepage, die aktuell 5.000 Unterseiten und mehr als 1.000 Datenbankeinträge umfasst, überarbeitet werden, um den Bürgerinnen und Bürger einen noch besseren Service anzubieten. Die bisher bestehende städtische Website soll in eine so genannte „Progressive Web-App“ umgebaut werden.

Das Angebot an digitalen Dienstleistungen wird weiter ausgebaut und der Ausbau zur „Smart City“ kontinuierlich erweitert.

Mehr erfahren: www.neu-isenburg.de