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Lärmminderungsplanung Straßenverkehr – Maßnahmen zur Lärmberuhigung in der Stadt Neu-Isenburg

Seit dem 4. Mai 2020 ist der Lärmaktionsplan Hessen (3. Runde) rechtsgültig. Das Ziel ist, die schädlichen Auswirkungen durch Straßenlärm zu verhindern oder sie zu mindern und die Lärmbelastung zu reduzieren. Dafür wurde vom Land Hessen eine Lärmkartierung aufgestellt, bei der alle Straßen abgebildet sind, in denen Lärmkonflikte bestehen.

Im Zuge der Beteiligung wurden aus der Bürgerschaft und von Trägern öffentlicher Belange verschiedene Vorschläge eingebracht (u.a. Höchstgeschwindigkeit 30 km/h mit Vorfahrt, Einbahnstraßen, Schallschutzfenster). Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Stadt Neu-Isenburg auch aufgefordert, zeitnah geeignete Maßnahmenvorschläge zu entwickeln, um die Lärmbelastung im Stadtgebiet zu reduzieren.

Bereits während des Verfahrens zur Aufstellung des Lärmaktionsplans Straßenverkehr Runde 3, hat die Stadt Neu-Isenburg daher zusammen mit einem Fachbüro verschiedene kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zur Lärmbekämpfung ausführlich geprüft. Das Gutachten liegt nun vor. Schon früher wurden die überörtlichen Behörden zu mehr Lärmschutz entlang von außerörtlichen Bundes- oder Landesstraßen sowie Autobahnen aufgefordert. Ebenfalls hat die Stadt mittel- oder langfristig umsetzbare Maßnahmen für innerstädtische Landes- und Hauptverkehrsstraßen, wie Schallschutzfensterprogramme und lärmarme Deckschichten für Straßen untersucht, die in die Zuständigkeit der Kommune fallen.

„Schon seit Jahren setzt sich die Stadt Neu-Isenburg für die Lärmminderung ein. Auch deswegen soll die Carl-Ulrich-Straße / Friedhofstraße umgebaut und Verkehr auf die Schleußner Straße verlagert werden. Insbesondere ist eine Gesamtbetrachtung aller auftretenden Lärmquellen (Straße, Schiene, Luft) notwendig, um die tatsächliche Lärmsituation der Neu-Isenburger Bürgerinnen und Bürger darzustellen. Die Überlagerung von Fluglärm und Straßenverkehrslärm in Neu-Isenburg erhöht die Belastung und zeigt nochmals den Handlungsbedarf für umsetzbare Maßnahmen auf. Für die innerorts liegenden Landesstraßen hat die Stadt daher jetzt mögliche umsetzbare Maßnahmen zur Lärmreduzierung entwickelt. Die außerorts liegenden Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen liegen nicht in der Zuständigkeit der Stadt. Auch hier setzt sich die Stadt für eine Verbesserung ein. Grundsätzlich müssen die übergeordneten Genehmigungsbehörden einbezogen werden, damit wir die Lärmminderungsmaßnahmen auch umsetzen können“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Um die Lärmbelastung an den besonders lauten Bundes- und Landstraßen sowie den Autobahnen spürbar zu reduzieren, fordert die Stadt Neu-Isenburg im Maßnahmenkatalog das Land Hessen auf, für Straßen, die im Zuständigkeitsbereich des Landes liegen, folgende Maßnahmen umzusetzen:

  • Die Errichtung einer Lärmschutzwand an der Südseite der Autobahn A3. Bis zur Errichtung einer Lärmschutzwand eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h in Kombination mit einer mobilen Lärmschutzwand.
  • Für den Bereich der B44 die Ausbringung lärmarmen Asphalts.
  • Hinsichtlich der L3117 im Bereich der Wohnstadt Gravenbruch eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 70 km/h.

Für innerstädtische Landes- und Hauptverkehrsstraßen, die im städtischen Zuständigkeitsbereich liegen, sind folgende Maßnahmen entwickelt worden, welche wirksam zum Lärmschutz an diesen innerorts am stärksten befahrenen Straßen beitragen können:

  • Kurzfristige Maßnahmen der Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h tagsüber ohne Änderung der Vorfahrt in der Frankfurter Straße (zwischen Friedensallee und Friedhofstraße) und der Offenbacher Straße (zwischen Frankfurter Straße und am Trieb) könnten probeweise bis Ende 2021 erfolgen. Nach Vorlage eines Erfahrungsberichtes und Anhörung der Anwohner erfolgt dann eine endgültige Entscheidung im Jahr 2022 durch die Stadtverordnetenversammlung.
  • Kurzfristige Maßnahmen der Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h nachts in der Carl-Ulrich-Straße/Friedhofstraße zwischen Hugenottenallee und St-Florian-Straße.
  • Die mittelfristigen Maßnahmen für passives Schallschutzprogramm beispielsweise in der Herzogstraße oder der Karlstraße sollen vertieft geprüft werden.
  • Die langfristigen Maßnahmen Einbau lärmmindernder Deckenbeläge sind im Rahmen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt Carl-Ulrich-Straße/ Friedhofstraße und im Rahmen des Stadtumbauprogramms zu untersuchen.

Der Magistrat hat einen umfangreichen Maßnahmenkatalog der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt.