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27. Januar - Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Erinnern und Gedenken mit Texten von Goetheschüler*innen

Zum vierten Mal haben im Februar 2020 Schüler*innen der Goetheschule das Angebot einer Studienfahrt zu der Gedenkstätte Auschwitz wahrgenommen. Die Fahrt war auch im vergangenen Jahr als bewährtes Kooperationsprojekt zwischen der Schule, unter der Leitung von Barbara Krause und Dr. Matthias Köberle, sowie der Stadt Neu-Isenburg konzipiert.

Neben einer umfassenden Studienführung im Stammlager Auschwitz, verschiedenen Workshops und Gesprächsrunden, gehört auch die Kranzniederlegung an der sogenannten Todesmauer zum festen Programm der Studienfahrten. Die Jugendlichen verlasen dort die Namen aller Neu-Isenburger, die nach Auschwitz deportiert und dort getötet wurden. Insgesamt wurden 77 Bewohnerinnen und Bewohner des Heims „Isenburg“ des Jüdischen Frauenbundes, in dem heute die Seminar- und Gedenkstätte Bertha-Pappenheim Haus untergebracht ist, im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet.

„Unter dem Aspekt "Erinnern und Gedenken" ist dieses Projekt ein wichtiger Baustein des Schulprogrammes der Goetheschule. Sobald der Verlauf der Corona-Pandemie es zulässt, wollen wir diese Studienfahrt unbedingt wieder anbieten. Wir danken der Stadt ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit“, erklären Dr. Matthias Köberle und Barbara Krause, die die Schülerinnen und Schüler über ein halbes Jahr intensiv auf die Fahrten vorbereiten.

Ihre Eindrücke und persönlichen Erfahrungen haben die Schüler*innen in den letzten Jahren in einer Ausstellung verarbeitet, die am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, dem 27. Januar, im Rathaus eröffnet wurde. Corona bedingt kann eine solche Veranstaltung in diesem Jahr nicht stattfinden. Deshalb gehen die Schüler*innen mit Unterstützung der Stadt einen anderen Weg.

14 Schüler*innen der Goetheschule Neu-Isenburg, die 2020 an der Studienfahrt nach Auschwitz teilnahmen, haben ihre Gedanken und Gefühle niedergeschrieben und spiegeln damit eindrucksvoll ihre persönliche Auseinandersetzung mit dem bedrückenden Thema wider. Ihre Texte haben die Goetheschule und die Stadt anlässlich des Auschwitztages zusammengestellt und veröffentlicht. Die Texte lesen Sie hier.

„Wir sind immer wieder fasziniert, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit der Thematik auseinandersetzen. Ihre ebenso einprägsamen wie persönlichen Texte berühren und regen zum Nachdenken an. Die Schüler*innen werden als Multiplikatoren in ihrer Generation, in ihrer Familie und in ihrem Freundeskreis wirken. Vor diesem Hintergrund sind Fahrten, wie die jährliche Studienfahrt der Goetheschule nach Auschwitz, nach wie vor und immer wieder sehr wichtig. Diese Fahrt ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Antisemitismus pädagogisch zu begegnen und wir werden als Stadt das Projekt auch weiterhin gerne unterstützen“, so Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner und Bürgermeister Herbert Hunkel, der die Fahrt nach Auschwitz bereits dreimal persönlich begleitet hat.

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er wurde auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog am 3. Januar 1996 proklamiert und bezieht sich als Jahrestag auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs.

Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Inzwischen wird der Gedenktag auch in vielen Staaten Europas begangen.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Die beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die lebendige Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte.