Leben
Kultur & Freizeit
Wirtschaft
Bürgerservice
Navigation
Leben und Wohnen
Online Anmeldeverfahren Kinderbetreuung Kinder & Jugend Schulen Senioren Integration Gesundheit Kirchen und Religionsgemeinschaften Klima und Energie Umwelt und Natur Stadt und Geschichte Bauen und Verkehr Verschenkbörse Ehrenamt
Navigation
Kultur und Freizeit
Kultur Veranstaltungskalender Hugenottenhalle Bürgerhaus Zeppelinheim Museen Kunst Stadtbibliothek Sehenswürdigkeiten Sport Vereine Gastronomie Hotels Shopping
Navigation
Bürgerservice
Stellenangebote Rathauspresse Adressen von A-Z Dienstleistungen von A-Z Verwaltung im Rathaus Online-Service Karriere und Ausbildung Bürgeramt Wahlen
Navigation
Bürgerservice
Wahlergebnisse Kommunalwahl 2021 Wahlergebnisse aus Neu-Isenburg (Historie)
Navigation
Bürgerservice
Wahlergebnisse Europawahlen Wahlergebnisse Bundestagswahlen Wahlergebnisse Landtagswahlen Wahlergebnisse Kommunalwahlen Wahlergebnisse Bürgermeister/in Wahlergebnisse Ausländerbeirat
Nächste Wahltermine Kommunalwahl und Ausländerbeiratswahl 2021 Ehrenamt in einem Wahlvorstand Kontakt
Standesamt Kommunalpolitik Haushalt Stadtwerke DLB GeWoBau Abfallkalender Postfinder Feuerwehr Intranet Anmeldung

Grau statt Grün-Entsiegelung vor dem Haus der Vereine

Die Finanzierung für die Umgestaltung und Entsiegelung des Platzes vor dem Haus der Vereine (Offenbacher Straße) ist geklärt, jetzt werden die Planungsleistungen ausgeschrieben.

Gleich zwei Fördertöpfe kann die Stadt Neu-Isenburg in Anspruch nehmen. Zum einen werden die Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen als klimaanpassungsrelevante Maßnahmen über die Klimaschutzrichtlinie von HessenEnergie gefördert. Als Fördersumme können bis zu 90 Prozent der Kosten angerechnet werden. Als Grundlage für den Förderantrag muss die bestehende Entwurfsplanung mit Kostenschätzung konkretisiert werden. Dafür wird die Planung jetzt ausgeschrieben.

Zum anderen können Leistungen wie z.B. die Unterflurcontainer für den Abfall, über das Programm Stadt.Umbau mit einer Förderquote von rund 55 Prozent abgerechnet werden.

„Mit der Entsiegelung des Platzes vor dem Haus der Vereine erhöhen wir die Aufenthalts- und die Lebensqualität und beeinflussen das Kleinklima in unserer Stadt. Mit der extensiven Dachbegrünung und Rank-Bepflanzung der Doppelgarage wollen wir unserer Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz gerecht werden und hoffen auf zahlreiche Nachahmer“, wünschen sich Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, „sehr erfreulich ist, dass in diesem Zusammenhang auch die hässlichen Wertstoffcontainer unter der Erde verschwinden, was an dieser Stelle erstmals im Stadtgebiet erfolgt.“

Nach einem ersten Entwurf, der den Stadtverordneten bereits vorgelegt wurde, soll die gesamte Asphaltfläche vor dem Haus der Vereine entfernt werden.

  • Die nötigen Aufstellflächen für die Rettungsfahrzeuge sollen mit Dränpflaster ausgebildet werden, um auch für diese Fläche eine Versickerung des Niederschlagwassers zu erzielen. Die Zuwegung zum Eingang des Gebäudes sowie zur Packstation und zum Zebrastreifen sollen aus Betonpflastersteinen ausgebildet werden.
  • Die übrigen Flächen werden mit Stauden und Gräsern naturnah bepflanzt.
  • Für die Einfassung der Pflanzflächen zu den Gehwegen sollen Natursteinquader verwendet werden.
  • Mindestens zwei Sitzmöglichkeiten sollen geschaffen werden.
  • Die Errichtung von Fahrradabstellanlagen soll an geeigneten Stellen berücksichtigt werden.
  • Die Doppelgarage östlich des Hauses der Vereine wurde in die Planung einbezogen und soll nach Möglichkeit mit einer extensiven Dachbegrünung sowie Rank-Bepflanzung gestaltet werden.
  • Die bestehenden Glascontainer sollen als Unterflurcontainer an geeigneter Stelle eingebaut werden.
  • Ein weiterer Baum soll auf der bestehenden westlichen Grünfläche gepflanzt werden.
  • Die Fläche soll unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit gestaltet werden.

Insgesamt wurden die Kosten für die Herstellung inklusive der Fertigstellungspflege der Grünflächen für die Dauer von drei Jahren auf rund 135.000 Euro netto und die Folgenkosten der Pflege der neuen Grünflächen jährlich auf rund 750 Euro netto geschätzt.