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Neue Erhebung über Freiwilligenarbeit erschienen   

Der deutsche „Freiwilligensurvey“ ist eine repräsentative Befragung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Detailliert wird erfasst, wie es um das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland bestellt ist. Befragt wurden Personen ab 14 Jahren. Wer sich die zentralen Ergebnisse der Erhebung anschauen möchte, findet diese unter folgendem Link: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/freiwilliges-engagement-in-deutschland-176834

Die Stabsstelle zur Förderung des Ehrenamtes hat die zentralen Ergebnisse des Fünften Freiwilligensurveys, der das freiwillige Engagement im Jahr 2019 abbildet, zusammengefasst.

Das Freiwillige Engagement in Deutschland ist groß: 28,8 Millionen Menschen haben sich 2019 freiwillig engagiert – das sind 39,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland. In den Jahren 1999, 2004 und 2009 waren es immer um die 30 Prozent gewesen. Im Jahr 2019 sagen 57 Prozent der Engagierten, sie nutzten das Internet bei ihrem Einsatz – ein Anteil, der seit 2009 weitestgehend gleichgeblieben ist.

Wie sich die Corona-Zeit auf das bürgerschaftliche Engagement auswirken wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. „Ich habe jedoch den Eindruck, dass der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in der Stadtgesellschaft zugenommen haben“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „in Neu-Isenburg wurden Masken genäht, es wurden Nachbarschaftshilfen organisiert, die Unternehmen spendeten. In vielen Fällen hat uns die Krise auch näher zusammen rücken lassen – auch wenn wir Abstand halten müssen. Für dieses soziale Engagement danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern.“  

Freiwilligensurvey

Frauen legen zu, Männer lassen nach: Erstmals misst der Freiwilligensurvey in Sachen Engagement-Quote keinen Unterschied mehr zwischen den Geschlechtern. Waren seit 1999 Männer immer zu größeren Anteilen engagiert, ist 2019 keine signifikante Differenz mehr auszumachen: Von Frauen sind 39,2 Prozent, von Männern 40,2 Prozent freiwillig aktiv.

Die Älteren noch aktiver: Alle Altersgruppen werden in den letzten zwei Jahrzehnten aktiver – aber bei den 65-Jährigen und darüber ist die Zunahme am stärksten. Deren Engagement-Quote steigt von 18 Prozent in 1999 auf 31,2 Prozent im aktuellen Freiwilligensurvey. Es bleibt aber die niedrigste Quote unter allen Altersgruppen. Die höchste findet sich weiter bei den 30- bis 49-Jährigen mit 44,7 Prozent.

Die Differenzen durch Bildungshintergründe noch größer:  Sag mir, welcher Bildungsgruppe du angehörst, und ich sage Dir, wie wahrscheinlich Du Dich engagierst: Diese Vorhersage trifft immer mehr zu, denn auch die Unterschiede steigen an. 2019 engagieren sich Personen mit hoher Schulbildung zu 51,1 Prozent, mit mittlerer Bildung zu 37,4 Prozent, mit niedrigem Bildungsstand zu 26,3 Prozent. Bei Menschen „mit niedriger Bildung“ hat sich seit 1999 nichts geändert.

Ost- und Westdeutsche nähern sich an:  In Ostdeutschland engagieren sich 37 Prozent, in Westdeutschland 40,4 Prozent der Befragten. Eine geringe Differenz, verglichen mit den fast 8 Prozent im Jahr 1999.

Weniger engagierte Zeit: Ein weiterer Trend ist der zur „weniger zeitintensiven Ausübung der freiwilligen Tätigkeit“: Sechs Wochenstunden und mehr wenden im aktuellen Survey 17 Prozent auf – 1999 traf das noch etwa bei 23 Prozent der Freiwilligen zu. Es wuchs seither die Zahl derer mit zwei Engagement-Wochenstunden von gut 50 auf 60 Prozent.

Weniger leitendes Engagement: Keiner will mehr Vorstand werden? So kann man das nicht sagen. Ist doch jede vierte freiwillig engagierte Person leitend tätig oder in einer Vorstandsfunktion engagiert. Aber der Trend ist unübersehbar: 1999 hatten 36,8 Prozent der Freiwilligen eine Leitungs- oder Vorstandsfunktion, 2019 sind es 26,3 Prozent.