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Blühende Frühlingsboten –Beete und Alleen in Neu-Isenburg

Der Frühling hat in Neu-Isenburg Einzug gehalten. An vielen Straßenrändern leuchten über 40.000 gelbe Osterglocken, die im Rahmen von gemeinsamen Pflanzaktionen von den Bürgerinnen und Bürgern im Laufe der letzten Jahre gesetzt wurden. In anderen Beeten, die von den Gärtnerinnen und Gärtnern des DLB im Herbst angelegt wurden, blühen jetzt die Tulpen um die Wette. Hinzu kommen tausende Stiefmütterchen, die Wechselbeete und Blumenkübel aufleuchten lassen.

Aber auch ein Blick nach oben lohnt sich in Neu-Isenburg im Frühjahr. Zahlreiche Alleen blühen auf und laden zum Flanieren ein. In Neu-Isenburg gibt es mehr als 6.000 Straßenbäume, viele bilden innerstädtisch ein- oder zweiseitige Baumalleen.

Den Reigen der blühenden Alleen eröffnen die Blut-Pflaumen (Prunus cerasifera ‚Nigra‘). Der rosa-weiße Blütenschleier ist zur Zeit in der Gartenstraße und in der Stoltzestraße zu bewundern. Leider müssen immer mehr Blut-Pflaumen durch klimaresistentere Bäume ersetzt werden.

Wenig später ist die Hochzeit der Nelken-Kirschen (Prunus serrulata ‚Kanzan‘), die besonders die Herzogstraße und große Teile des Pappelwegs mit rosa Wolken schmücken.
Besonders lang ist im Lärchenweg die Blütenpracht zu bewundern: Auf der einen Straßenseite stehen Blut-Pflaumen, nach deren Abblühen beginnt die Pracht der Nelkenkirschen auf der gegenüberliegenden Seite.

Seit vielen Jahren erfreuen die Bürgerinnen und Bürgern die blühenden baumartigen Felsenbirnen (Amelanchier arborea ‚Robin Hill) in der Bansastraße und in der Karlstraße. Neben den weißen filigranen Blüten im Frühjahr ist die leuchtend orange-rote Herbstfärbung ein eindrucksvoller Hingucker.

Weniger auffallend sind die grün-gelben Blüten der Ahornbäume, die an zahlreichen Straßen stehen. Im Buchenbusch, Fliederweg und Schleussnerstraße spenden die einseitigen Alleen Schatten und sorgen für angenehmes Kleinklima.

Eine besondere Geschichte hat die Ahornallee entlang der ehemaligen Bahntrasse in der Carl-Ulrich-Straße: Bereits im Jahr 1974 wurden die Bäume gepflanzt, um eine Ausgleich zu schaffen, wenn die angrenzend stehenden Pappeln gefällt werden müssen. Auf Grund des schlechten Gesundheitszustandes und wegen des erwarteten Straßenausbaus war das Ende der Pappeln zu erwarten und man wollte dann bereits adäquaten Ersatz vorweisen können.

Beachtlich auch die Lindenallee in der Taunusstraße, deren Bestand vielen Anwohner ein wichtiges Anliegen bedeutet. Als im Zuge der Straßenbaumaßnahme einige Bäume wegen nicht mehr gewährleisteter Standsicherheit gefällt werden mussten, wurde intensiv diskutiert und um den Erhalt möglichst vieler Linden gerungen.

Die dominantesten Baumalleen in Neu-Isenburg bilden die Platanen, auch wenn deren Blüte nahezu nicht sichtbar ist. Wer ist noch nicht im Sommer unter dem grünen Dach der altehrwürdigen Bäume die Hugenottenallee spazieren gegangen und hat sich an den Schattenspielen der Blätter erfreut und die angenehm kühle Luft genossen. Auch in der Friedensallee, Bahnhofstraße und Dornhofstraße wird das Bild der Straße von den imposanten Platanen geprägt.

Außerdem hat Neu-Isenburg noch ganz besondere Bäume:

  • Im Alten Ort wachsen "Bäume für den Frieden" als Zeichen der Liebe, Freundschaft und des friedlichen Miteinanders. Die zwei  Blaseneschen wurden 2013 in einer gemeinsamen Aktion von der muslimischen Ahmadiyya Jamaat-Gemeinde Neu-Isenburg und der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Am Marktplatz gepflanzt.
  • Und nicht zu vergessen die rosablühenden Japanischen Zierkirschen vor dem Rathaus. Sie wurden auf Anregung des damaligen ehrenamtlichen Stadtrats Franz Joachim Gaber zum Gedenken an die Opfer der Atomkatastrophen in Hiroshima und Nagasaki von der Stadt gepflanzt. 
  • Anlässlich des Gedenkens an die Verstorbenen der Corona-Pandemie steht seit dem am 18. April auf dem Alten Friedhof ein Gedenkbaum.