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Neues aus dem Integrationsbüro: Druckfrische Integrationsbroschüre und frischgebackene Vielfaltsmanager*innen

Die Stadt Neu-Isenburg, die Bürgerinnen und Bürger, die Kirchen und Religionsgemeinschaften und Institutionen haben ein Integrationskonzept 2021 erstellt. Es liegt nun gedruckt als Broschüre zum Mitnehmen im Rathaus, in den Bürgerämtern und in der Stadtbibliothek aus. Auf 52 Seiten wird in verständlicher Form nicht nur das Konzept vorgestellt, sondern auch Handlungsempfehlungen und Zukunftsvisionen. Die Broschüre ist auch online unter https://neu-isenburg.de/leben-und-wohnen/integration .  

Druckfrisch: Das Integrationskonzept

Die Fortschreibung des Integrationskonzeptes wurde bereits 2018 angestoßen. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hatte im Rahmen des Landesprogramms WIR das Projekt „Vielfalts- und Integrationsstrategien“ aufgelegt. Neu-Isenburg gehört neben fünf weiteren Kommunen des Kreises Offenbach zu den Kommunen, die 2019 eine Förderung von 20.000 Euro erhielt. Seitdem wurde unter Beteiligung verschiedener Neu-Isenburger Vereine, Kirchengemeinden, Initiativen und Einzelpersonen das Integrationskonzept 2021 erarbeitet. Dazu hat es neben einer Prozessbegleitung und Steuerungsgruppe, Stadtgespräche, Workshops, postalische Anfragen und Interviews gegeben. Neu an dem Konzept ist, dass die Sicht auf Integration erweitert wurde: Integration spannt den Bogen weit und richtet sich an alle Menschen, auch ohne persönliche Migrationsgeschichte. Explizit werden Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung sowie vielfältiger Geschlechtsidentität einbezogen. 

Im Integrationskonzept wurden die gemeinsam erarbeiteten Visionen für die Zukunft aufgelistet in den Handlungsbereichen Arbeit, Wohnen, Stadtentwicklung, Engagement, Bildung, Kommunikation und demokratische Kompetenzen. Formuliert wurden auch zukünftige Themen wie beispielsweise Sprachbarrieren zwischen Pflegepersonal und zu Pflegenden, gescheiterte Träume vom Rückkehren in die Heimat, Altersarmut und Einsamkeit, Versorgung und Aufenthaltsrecht oder die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Betreuungsangebote. Mithilfe eines beigefügten „Ampelbogens“ können Gruppen und Vereine etc., ihre eigenen Integrationsbemühungen und Erfolge feststellen und Entwicklungen verfolgen. Regelmäßige Rückmeldungen dieser Art verhelfen außerdem dazu, passende Projekte zu entwickeln, die aktuelle Themen des Zusammenlebens in der Stadt betreffen. Der Ampelbogen ist eine Beilage im Integrationskonzept, der entweder als Kopiervorlage der zum direkten Ausfüllen verwendet werden kann. Das Integrationsbüro freut sich, die gerne auch anonym ausgefüllten Ampelbögen durchzusehen und Anregungen in der Arbeit aufzugreifen.

„Um die Integration und die Vielfalt in unserer Stadt zu fördern, werden wir weitere Angebote und Chancen schaffen“ so Bürgermeister Herbert Hunkel, „dazu gehört, die Menschen die sich engagieren, zu unterstützen, beispielsweise mit der neuen Ausbildung zum Vielfaltsmanager*in. Außerdem sollen die Vereine, Organisationen und Initiativen ermutigt werden, Integrationsbeauftragte zu benennen, um alle Akteure zu vernetzen.“

Fünf frischgebackene Vielfaltsmanager*innen

Im Rahmen des Projekts „Vielfaltsorientierung in hessischen Kommunen“, gefördert durch den Asyl-Migrations- und Integrationsfonds und das Land Hessen, haben fünf Persönlichkeiten aus Neu-Isenburger Vereinen eine Online-Ausbildung zum Vielfaltsmanager*innen absolviert, um sie für die Integrationsarbeit in den Vereinen noch besser zu qualifizieren.

Mit Vermittlung des Integrationsbüros haben beispielsweise Petra Burkhard-Ost (Mein Gravenbruch), Oliver Johr (FFNI), Linda Caris (Erzieherin Kita Dreiherrnsteinplatz), Michael Kaul (Flüchtlingshilfe) und Nicolaos Michos (FFNI), die Fortbildung besucht, um Knowhow aufzubauen, Methoden und Reflexion der eigenen Situation und des eigenen Einflussbereichs kennenzulernen.

Ein Ziel ist, aus neuen Perspektiven neue Ideen zu generieren. In der Ausbildung wird außerdem der Grundstein für mehr Austausch und Lernen auf Augenhöhe vermittelt. Mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Kreis Offenbach soll ein neues kommunenübergreifendes und organisationsübergreifendes Netzwerk entwickelt werden, mit allen, die Interesse am Thema Vielfalt haben. Um dann als Multiplikator*innen Impulse zum Thema Vielfalt in ihre jeweiligen Organisationen und Kontexte weitertragen können. 

Integrationsbeauftragte erwünscht

Die Stadt Neu-Isenburg wird allen Vereinen, Organisationen und Initiativen das Integrationskonzept zustellen, verbunden mit dem Dank für die Mitwirkung und aktive Mitgestaltung. Zugleich wird die Möglichkeit erfragt, eine Persönlichkeit zu benennen, die die Aufgabe eines Integrationsbeauftragten als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für die Stadt Neu-Isenburg übernimmt. „Das Integrations-Konzept zukünftig leben zu lassen ist jetzt unser aller Aufgabe! Aus diesem Grund laden wir Sie ein, uns eine Persönlichkeit zu benennen, die in Ihrer Einrichtung die Aufgaben eines Integrationsbeauftragten oder einer Integrationsbeauftragten wahrnimmt. Wir würden uns freuen, wenn daraus ein reger Austausch entsteht,“ so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kontakt: Neu-Isenburgerinnen und Neu-Isenburger können sich gerne an Anna-Katharina Honecker, Integrationsbüro – Fachbereich 50 Soziales, wenden, auch um eigene Entwicklungen und Bedürfnisse zu melden unter E-Mail: anna-katharina.honecker(at)stadt-neu-isenburg.de, Tel.: 06102 - 241 763, Fax: 06102 - 241 850 oder per Post Hugenottenallee 53, 63263 Neu-Isenburg.