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Verfahrensstand Neubaustrecke Deutsche Bahn Rhein-Main-Neckar

Lärmschutz, Barrierefreiheit und verkehrliche Verknüpfungen wichtige Forderungen der Stadt Neu-Isenburg gegenüber der Deutschen Bahn.

Die Deutsche Bahn AG hat am 13. November 2020 den Streckenverlauf für die Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim festgelegt. Siehe dazu auch https://www.rhein-main-rhein-neckar.de/variantenvergleich.html.

Jetzt sollen in den nächsten (virtuellen) Sitzungen des Beteiligungsforums übergesetzliche Forderungen der regionalen öffentlichen Akteure zur Vorzugsvariante II.b für die parlamentarische Befassung im Bundestag gesammelt werden. Im Sommer 2021 beabsichtigt die DB einen Antrag auf Planfeststellung im Abschnitt Zeppelinheim-Darmstadt-Nord zu stellen.

Von der Neubaustrecke (NBS) ist in Neu-Isenburg insbesondere der Stadtteil Zeppelinheim betroffen, denn die Trasse verläuft ab Neu-Isenburg-Zeppelinheim östlich parallel zur Autobahn A5. Neben den Auswirkungen auf Zeppelinheim hat die NBS auch Auswirkungen auf die Bestandstrecken und damit auf die Bewohner*innen des Stadtquartiers West.

Auf den zwei neuen Gleisen sollen Züge bis zu 300 Stundenkilometer schnell zwischen Frankfurt und Mannheim fahren können. Im Zuge der beabsichtigten Baumaßnahme im Bereich Frankfurt Stadion – Zeppelinheim (Baustufe III) sind im Bereich Bahnhof Zeppelinheim ebenfalls Bauarbeiten vorgesehen. Die bestehende Lärmschutzwand soll ausgebaut werden.  

Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt: „Bereits heute ist der Ortsteil Zeppelinheim durch erhöhten Flug- und Bahnlärm erheblich belastet. Bei einer weiteren Verkehrszunahme ist unsere wichtigste Aufgabe, die Zeppelinheimerinnen und Zeppelinheimer vor weiterem Lärm zu schützen. Wir fordern eine Gesamtlärmbetrachtung und die städtebauliche Einbindung von Schallschutzmaßnahmen im Stadtteil Zeppelinheim! Bereits während der Baumaßnahmen muss der Baulärm auf ein Minimum beschränkt werden“.

Zusätzliche Übergesetzliche Forderungen der Stadt Neu-Isenburg

  • zum Lärmschutz: Lärmschutz auch auf den Bestandstrecken auf dem Niveau der 16. BImschV, z.B. durch vorgezogene freiwillige Lärmsanierung oder andere Maßnahmen z.B. durch aktive Maßnahmen am Fahrzeug oder Gleis. Bevorzugt werden niedrige Lärmschutzwände direkt am Gleis. Ebenso ist eine Gesamtlärmbetrachtung aller Verkehrsarten notwendig.
  • -zum Städtebau Weil eine Lärmschutzwand städtebaulich eingebunden werden muss, werden die Übernahme der Planungs-und Baukosten und Unterhaltungskosten gefordert.
  • zur Barrierefreiheit: Der Bahnhof Zeppelinheim soll dem Stand der Technik entsprechend barrierefrei ausgebaut werden.
  • zur intermodalen Verknüpfung: Für die geplante Tieferlegung der L3262 wird ein entsprechend komfortabler Neigungswinkel gefordert, damit künftige Radwegplanungen nicht erschwert werden. Die völlig unzureichende Radwegquerung am Bahnhof bildet das „Tor“ zum Flughafen. Entsprechende intermodale Verknüpfungen sind ein wesentlicher Bestandteil eines guten ÖPNV. Die Stadt fordert hier eine zukunftsfähige Lösung. Hier müsste entweder die Unterführung verbreitert, eine zweite Unterführung geplant und / oder eine Brücke gebaut werden. Hierzu soll es auch Gespräche mit Hessen Mobil und der Bahn geben.

Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt: „Wir sehen die Belange Lärmschutz, Städtebau, Barrierefreiheit und intermodale Verknüpfungen als wesentlich für einen zukunftsfähigen, auf breiter Akzeptanz der Bevölkerung beruhenden Öffentlichen Personennahverkehr an. Wir werden bei der parlamentarischen Befassung als auch im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens diese Belange aktiv vertreten.“