Leben
Kultur & Freizeit
Wirtschaft
Bürgerservice
Navigation
Leben und Wohnen
Online Anmeldeverfahren Kinderbetreuung Kinder & Jugend Schulen Senioren Integration Gesundheit Kirchen und Religionsgemeinschaften Klima und Energie Umwelt und Natur Stadt und Geschichte Bauen und Verkehr Verschenkbörse Ehrenamt
Navigation
Kultur und Freizeit
Kultur Veranstaltungskalender Hugenottenhalle Bürgerhaus Zeppelinheim Museen Kunst Stadtbibliothek Sehenswürdigkeiten & Stadtführungen Sport Vereine Gastronomie Hotels Shopping
Navigation
Bürgerservice
Stellenangebote Rathauspresse Adressen von A-Z Dienstleistungen von A-Z Verwaltung im Rathaus Online-Service Karriere und Ausbildung Bürgeramt Wahlen
Navigation
Bürgerservice
Ehrenamt in einem Wahlvorstand Wahlergebnisse Kommunalwahl 2021 Wahlergebnisse aus Neu-Isenburg (Historie)
Navigation
Bürgerservice
Wahlergebnisse Europawahlen Wahlergebnisse Bundestagswahlen Wahlergebnisse Landtagswahlen Wahlergebnisse Kommunalwahlen Wahlergebnisse Bürgermeister/in Wahlergebnisse Ausländerbeirat
Nächste Wahltermine Kontakt
Standesamt Kommunalpolitik Haushalt Stadtwerke DLB GeWoBau Abfallkalender Postfinder Feuerwehr Intranet Anmeldung

Stadt unterstützt Impfpriorisierung für Freiwillige Feuerwehr

Mit einem offenen Brief vom 17. April 2021 hat der Präsident des Hessischen Landesfeuerwehrverbandes, Herr Dr. h.c. Ralf Ackermann, auf den fehlenden Impfschutz für die hessischen Feuerwehren hingewiesen. Seine Bitte, die Einsatzkräfte der Feuerwehren bei der Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 zu priorisieren, unterstützt die Stadt Neu-Isenburg in vollem Umfang.

Die Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung sowie Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt haben sich mit Schreiben vom 21. April an den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier gewendet und die Situation der örtlichen Feuerwehren geschildert:

„Die Feuerwehren für die Kernstadt Neu-Isenburg sowie den Stadtteil Gravenbruch und die Feuerwehr für den Stadtteil Zeppelinheim haben im Jahr 2020 insgesamt 566 Einsätze erfolgreich absolviert. In diesem Jahr wurden die Feuerwehren bereits 135 Mal zur Hilfe gerufen. Während der Corona-Pandemie gilt es für die Feuerwehren ihre Einsatzbereitschaft trotz schwerer Bedingungen aufrechtzuerhalten. Besondere Schutzvorkehrungen, wie die Reduzierung der Plätze auf den Einsatzfahrzeugen, das Tragen von FFP2-Masken und das Ausrücken zusätzlicher Fahrzeuge, sind notwendig. Ausbildungen und Teambesprechungen können nur noch online erfolgen.

Die Arbeit der Feuerwehren ist ohnehin sehr risikobehaftet. Neben direkten Gefahren am Einsatzort ist in den vergangenen Jahren eine verstärkte Gefahr durch Gaffer und sogar tätliche Angriffe hinzugekommen. Eine weitere große Gefahr stellt jetzt die Infektion mit dem Corona Virus dar. Erst vor wenigen Wochen sind die Neu-Isenburger Feuerwehrleute bei einem Verkehrsunfall zur Hilfe gerufen worden. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass das Unfallopfer, das zwei Feuerwehrmänner aus seinem Fahrzeug geborgen hatten, mit dem Corona Virus infiziert war. Trotz FFP2-Maske mussten sich beide Feuerwehrmänner in häusliche Quarantäne begeben. Bei einem weiteren Einsatz ging es um die Öffnung der Haustür eines an Covid-19 Erkrankten, der telefonisch nicht mehr erreichbar war. Während die ebenfalls hinzugerufenen Rettungssanitäter bereits geimpft waren, mussten die beteiligten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Einsatz ungeschützt absolvieren.

Eine Infektion von Feuerwehrleuten gefährdet die Betroffenen und ihre Familien. Zusätzlich ist die Einsatzbereitschaft der Wehren und damit die gesamte Bevölkerung in Gefahr. Wenn nur eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann auf einem Einsatzfahrzeug unwissentlich infiziert ist, muss anschließend die komplette Mannschaft des Fahrzeugs in Quarantäne. Schnell kann sich so die Zahl der zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte in einem bedrohlichen Maß verringern.

Was die Feuerwehren leisten, verdient großen Respekt. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang nicht zuletzt, dass ein Großteil der Einsatzkräfte ehrenamtlich, ohne Bezahlung dafür aber mit vollem Risiko arbeitet. Ein sofortiges Impfangebot für die Einsatzkräfte würde zum einem die Einsatzbereitschaft sicherstellen und zum anderen eine Wertschätzung der Leistungen und des damit verbundenen Risikos bedeuten. Daher bitten wir darum, sich nachdrücklich für eine schnelle Impfung aller Feuerwehrkräfte einzusetzen“, schließt Bürgermeister Herbert Hunkel seinen Brief. 

Seit dem vergangenen Wochenende haben bereits die ersten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr einen Impftermin erhalten.